Das US-Finanzministerium ⁠veröffentlichte am Freitag eine entsprechende Lizenz, die Transaktionen mit ⁠der staatlichen Minengesellschaft Minerven erlaubt, sofern die Verträge dem US-Recht unterliegen.

Der ‌Schritt erfolgte einen Tag nach dem Besuch ‌von US-Innenminister Doug Burgum. ​Ausgeschlossen bleiben Geschäfte, in die Personen oder Firmen aus Russland, dem Iran, Nordkorea, Kuba oder Gemeinschaftsunternehmen mit chinesischer Beteiligung involviert sind. In den USA ist der Innenminister für die ‌Verwaltung von Bodenschätzen zuständig.

Burgum wurde bei seinem Besuch von Vertretern von mehr als zwei Dutzend Bergbaufirmen begleitet. Er ​stellte in Aussicht, dass ein von Interimspräsidentin ​Delcy Rodriguez geplantes neues Bergbaugesetz Chancen ​für US-Unternehmen schaffen werde. Rodriguez führt die Amtsgeschäfte, nachdem Präsident Nicolas Maduro ‌im Januar von den USA gefangengenommen wurde. Sie will die Branche nach dem Vorbild einer jüngsten Reform im ​Ölsektor für ​privates Kapital öffnen. ⁠

Trotz massiver Vorkommen liegt die Förderung in ​Venezuela nach Jahren ⁠der Misswirtschaft und US-Sanktionen am Boden. Im Januar bezifferte ‌Rodriguez die Goldproduktion für 2025 auf 9,5 Tonnen. Dem Branchenverband World Gold Council zufolge wurden weltweit ‌etwa 3670 Tonnen gefördert.