Der US-Technologieberater Michael Kratsios warb am Dienstag bei einem Treffen von Handelsministern und Wirtschaftsführern der G20-Staaten in ‌North ⁠Carolina für die ‌Annahme der sogenannten «Carolina Principles». Diese sehen vor, ‌auf neue Gesetze für ​KI zu verzichten und stattdessen Regeln für «neuartige» Anwendungsfälle zu schaffen. Kratsios zufolge hat auch die chinesische Regierung die Prinzipien unterzeichnet.

An dem Treffen nahmen per Video auch die Chefs ‌von Meta, Mark Zuckerberg, und SpaceX, Elon Musk, sowie der Chef von Google DeepMind, Demis Hassabis, teil. Während Hassabis Sicherheitstests ​für KI-Systeme forderte, sprach sich Zuckerberg gegen ​die Einschränkung von sogenannten Open-Weight-Modellen aus, ​bei denen Kernelemente öffentlich zugänglich sind. Musk kritisierte die Technologie-Regularien der ‌Europäischen Union. Diese würden den Fortschritt für Unternehmen behindern.

Das Treffen findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem die ​USA einem ​wachsenden Wettbewerb durch ⁠Chinas KI-Fähigkeiten gegenüberstehen. Ein Gremium der Vereinten ​Nationen hatte zudem gewarnt, ⁠dass die Entwicklung der KI das wissenschaftliche Verständnis und ‌die staatliche Politik überhole. Sorgen über die Sicherheit der Technologie wurden zuletzt durch einen Hackerangriff verstärkt, ‌der durch ein ausser Kontrolle geratenes KI-Programm ​ausgelöst wurde.

(Reuters)