⁠Entwickler aus der Volksrepublik müssten im Vergleich weniger Auflagen in ⁠Bezug auf die Daten, die für das Training einer KI genutzt werden, ‌erfüllen, sagte der Chef der Facebook-Mutter Meta ‌am Montag. Die Regierung in Washington ​müsse diese Hürden beseitigen, damit kostengünstige KI aus den USA konkurrenzfähig werde.

In den vergangenen Jahren haben chinesische Startups wie DeepSeek oder Moonshot mit ihren KI-Modellen wiederholt international für Aufsehen gesorgt. Sie ‌sind westlichen Produkten technologisch ebenbürtig, kosten aber nur einen Bruchteil. Die Anbieter erreichen dies unter anderem damit, dass sie auf Open Source und ​Open Weight setzen. Bei Open Source ist der ​Programmcode einer Software frei einseh- ​und veränderbar. Beispiele hierfür sind der Browser Firefox und das Betriebssystem Linux. Bei Open-Weight-Modellen ‌können die Trainingsdaten einer KI frei heruntergeladen werden. Früheren Aussagen von Insidern zufolge will US-Präsident Donald Trump Open-Weight-KI von der Selbstverpflichtung für ​Sicherheitstests ausnehmen.

Als ​eine weitere Möglichkeit, die Entwicklungskosten ⁠zu senken, gilt die sogenannte Destillation. Dabei ​werden leistungsstarke KIs genutzt, ⁠um kleinere und leistungsschwächere Modelle zu trainieren. Zuckerberg befürwortete dieses ‌Verfahren. Zuckerberg erhob seine Forderungen bei der Vorstellung von «Muse Glimmer». Dies ist ein vergleichsweise kleines KI-Modell, das vollständig auf ‌handelsüblichen Laptops läuft.

(Reuters)