Die Aktien von Oerlikon schlossen am Dienstag 17 Prozent höher bei 4,44 Franken. Das ist der höchste Stand seit September 2024.

Dank des Verkaufs von Barmag an Rieter resultiert ein hoher Buchgewinn für Oerlikon, der zu einer Sonderdividende genutzt wird, wie Oerlikon am Dienstag anlässlich der Präsentation der Jahreszahlen bekannt gab. Der Verkauf führte zu einem Gewinn von 287 Millionen Franken, der im laufenden Jahr verbucht wird.

Dadurch wird die Zahlung einer ausserordentlichen Sonderdividende in Höhe von 0,65 Franken möglich. Zusammen mit der ordentlichen Dividende von 0,20 Franken erhalten die Aktionäre damit eine Ausschüttung von insgesamt 0,85 Franken je Aktie. 

Eine böse Überraschung für Aktionäre dagegen war dagegen die Dividendenkürzung beim Vermögensverwalter Bellevue. Der Konzerngewinn brach auf 1,9 Millionen Franken ein nach 9,2 Millionen im Jahr 2024. Die Aktionäre sollen entsprechend eine deutlich tiefere Dividende von 0,15 Franken je Aktie erhalten. Im Jahr zuvor waren es 0,70 Franken pro Titel gewesen.

Die Bellevue-Aktie verlor am Dienstag 13 Prozent auf 9,44 Franken. Das ist der tiefste Stand seit Anfang Dezember.

(cash)