Es klappte dann doch noch: Kurz vor Weihnachten schaffte der Schweizer Aktienmarkt mit dem SMI den Sprung über den Widerstand beim Allzeithoch vom März bei rund 13'150 Punkten. Und seither geht es mit dem Index wie auf kleinen Stufen einer Treppe immer weiter in die Höhe. Das Kursziel der letzten Besprechung des heimischen Leitindex von Anfang Oktober bei 13'000 Punkten ist also nicht nur erreicht, sondern bereits überschritten.

Während der SMI in den drei Monaten rund sechs Prozent gestiegen ist, liegen die damals ebenfalls empfohlenen Calls auf den Index (ISIN: CH1304229722, CH1439341152, CH1432447394) mit 15 und 40 Prozent im Plus. Da ist aber noch mehr drin, wenn der Markt mitspielt.

SMI Kursentwicklung

Das allgemeine Marktumfeld ist derzeit auf Steigerung getrimmt. Positiv aufgenommen wurde etwa der Angriff der USA auf Venezuela mit Abtransport und Inhaftierung des Staatspräsidenten Maduro am Wochenende. US-Präsident Donald Trump will damit nicht nur eine nicht nur in USA wenig beliebte Person aus dem Verkehr ziehen, sondern vor allem Zugriff auf Öl aus Caracas.

Venezuela sitzt mit etwa 300 Milliarden Barrel auf den grössten Ölreserven weltweit. Mit dem Zugriff auf die Vorkommen verfolgt Trump ein Ziel: Tiefe Rohölpreise. Immerhin ist billige Energie ein wichtiger Schmierstoff für die Wirtschaft, die Konjunktur.

Kein Wunder also, dass die internationalen Leitindizes seit der US-Aktion in Caracas gut steigen konnten. Im Schweizer Leitindex spielen aber auch positive Entwicklungen bei einer Reihe von Einzelwerten eine Rolle.

UBS - die Aktie ist Top-Performer im Index in den letzten vier Wochen - etwa kommt mit der Integration der Credit Suisse schnell voran, und das eröffnet zusehends die volle Wirkung des angestrebten Synergiepotentials insbesondere mit hohen Kosteneinsparungen. Die Aktie wird derzeit von Analysten zusehends positiv bewertet.

Gleiches gilt für die Indexschwergewichte Roche und Novartis. Die beiden Pharmakonzerne zählen mit UBS zu den performancestärksten Mitgliedern im SMI in den letzten vier Wochen und profitieren auch davon, dass Anleger den Gesundheitssektor grundsätzlich wieder stärker ins Visier nehmen. Zudem haben beide Titel wichtige Hürden im Chart schon genommen oder erreicht.

Roche etwa hat den Widerstandsbereich aus 2022 übersprungen. Novartis ist aus dem Aufwärtstrend vom Oktober nach oben ausgebrochen und hat nun bereits die obere Begrenzungslinie des Aufwärtstrends vom Juni erreicht. Im aktuell positiven Börsenumfeld stehen die Chancen gut, dass beide Titel weiter steigen werden.

Deutlich Aufwind haben auch andere SMI-Werte wie Kühne & Nagel oder Holcim. Die Aktie des Logistikunternehmens setzt sich zusehends vom 52-Wochen-Tief vom September ab und der Baukonzern profitiert seit der Abspaltung seines Nordamerikageschäfts immer stärker vom nun verfolgten Fokus auf margenstarke Geschäftsbereiche. Auch bei diesen zwei Werten zeigen aktuelle Analystenkommentare nach oben.

Alleine die genannten fünf Top-Performer im SMI haben ein Indexgewicht von rund 50 Prozent. Läuft es bei diesen Werten gut, kann der SMI fast nur noch weiter steigen. Der Januar-Effekt - siehe dazu auch meine Empfehlung der Nasdaq Ende Dezember - sorgt dann für zusätzlichen Auftrieb.

Passende Partner-Produkte zu SMI (Mini Future)

Die Sonne lacht derzeit also über dem Schweizer Aktienmarkt und risikofreudige Anleger setzen mit einem Call darauf, dass der Index schon in wenigen Tagen aus dem Aufwärtstrend vom August nach oben ausbricht und dann zügig um weitere fünf Prozent in Richtung 14'000 Punkte spurtet.

Ein konservativer Call mit moderatem 5er-Hebel (ISIN: CH0597672895) würde dann etwa 25 Prozent zulegen. Wer überzeugt von schnellen weiteren Kurssteigerungen im SMI ist und mehr riskieren will, der wählt einen Call mit 9er-Hebel (ISIN: CH1471817515). Sollte der Schweizer Aktienmarkt ohne nennenswerten Rücksetzer auf 14'000 Punkte durchmarschieren, warten bei diesem Zertifikat Gewinne von etwa 50 Prozent auf Trading-orientierte Anleger.

Sogar mit einer Kursverdopplung belohnt werden hartgesottene Spekulanten beim Kauf eines Call mit hohem 21er-Hebel (ISIN: CH1499934383). Dazu darf der Index aber nicht auf die Knock-out-Schwelle des Zertifikats bei 12'810 Indexzähler zurückzufallen. Das wäre ein Kursrückgang im SMI um etwa 500 Punkte oder rund vier Prozent. Dieser Call ist damit nichts für schwache Nerven.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH0597672895
BAER Dynamic Mini Future (Stop Loss 10.658.70)
Bank Julius Bär SMI Long CHF Gering
CH1471817515
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 11.874.00)
UBS SMI Long CHF Mittel
CH1499934383
VT Long Mini-Future (Stop Loss 12.810.00)
Bank Vontobel SMI Long CHF Hoch

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