Man steht nur noch fassungslos daneben. Oder aber kann sein Glück kaum mehr fassen. Denn wer jetzt Gold hat, der schwimmt auf einer unglaublichen Gewinnsträhne. Erst vor zwei Wochen hatte ich an dieser Stelle bei Gold den schnellen Sprung auf die psychologische Marke von 5000 Dollar vorausgesagt. Damals notierte Gold bei 4600 Dollar. Und nun hat Gold die 5000 nicht nur erreicht, sondern schon weit hinter sich zurückgelassen.
Kaum hatte das Edelmetall nämlich die Hürde geknackt, ging es mit der Notierung wie in einem Lift an wenigen Tagen um weitere zehn Prozent nach oben. 5500 Dollar je Unze standen gestern auf dem Kurszettel. Die damals empfohlenen Calls auf das gelbe Metall (ISIN: CH1489255807, CH1504395679 und CH1518224691) liegen seit Mitte Januar schon zwischen 100 und 200 Prozent im Gewinn, haben sich also verdoppelt bis verdreifacht.
Die Gründe für die Hausse sind seit längerem: Unsicherheit, hohe Käufe der Notenbanken – ich gehe fast davon aus, dass die hoch verschuldeten Länder in der EU und die USA bereits jetzt eine Art neuen Goldstandard planen um den drohenden Finanz-Schulden-Kollaps abzuwenden – Inflation. Zudem ist auch Silber nicht zu bremsen und möglicherweise hat sich die Relation Gold-Silber-Ratio – umgekehrt. Nicht mehr Gold gibt den Takt an, sondern Silber. In wenigen Tagen konnte das Schmuck- und Industriemetall 20 Prozent zulegen, die vor zwei Tagen von mir an dieser Stelle empfohlenen Calls liegen bis zu 40 Prozent im Plus.
Wie am Montag bei Besprechung geschildert, sorgen die Megatrends erneuerbare Energien, E-Mobilität und KI für immer höheren Bedarf und entsprechend steigende Preise. Zudem befeuern auch Streiks in Minen den Silberkurs.
Aber nicht nur die beiden klassischen Edelmetalle sind explodiert, auch Kupfer ist hochgeschossen. So ist der Preis für das Industriemetall in den letzten vier Monaten um 30 Prozent gestiegen und hat ein Allzeithoch erreicht. Auch bei Kupfer herrscht hohe Nachfrage unter anderem ebenfalls wegen erneuerbaren Energien und E-Mobilität.
So viel zu Gold, Silber und Kupfer. Jetzt zu Barrick Mining. Mit dem Kursschub vor allem bei Gold ging auch die Aktie des Minenkonzerns aus Toronto, Kanada, steil nach oben. Aber eher auch nur in etwa im Gleichschritt mit der Goldnotierung. Genau betrachtet müsste der Titel aber deutlich schneller klettern. Denn im Umfeld des hohen Goldpreises steigt der Gewinn des Goldproduzenten überproportional an. Sind erst einmal die Gesamtkosten – etwa für Produktion oder Verwaltung – durch den Goldpreis gedeckt, fliessen weitere Kurssteigerungen beim Edelmetall voll in das Ergebnis des Unternehmens ein.
Schon bei Vorlage der Zahlen zum dritten Quartal Mitte November konnte Barrick Mining nicht nur einen Umsatzanstieg in den drei Monaten von 23 Prozent auf 4,1 Milliarden Dollar vorweisen, sondern vor allem eine Verdopplung beim Periodenüberschuss. Gold notierte in diesem Dreimonatszeitraum allerdings im Durchschnitt noch bei etwa 3500 Dollar je Unze.
Im vierten Quartal lag der Durchschnittspreis je Unze aber bereits bei etwa 4100 Dollar für 31,1 Gramm von Gold und so wie es jetzt aussieht, könnte der durchschnittliche Preis im ersten Quartal bei 5000 Dollar oder noch höher liegen.
Man muss kein Prophet sein: Rein operativ gesehen ist bei Barrick Mining schon im vierten Quartal 2025, aber dann vor allem im ersten Quartal 2026 mit einer Gewinnexplosion zu rechnen.
Damit nicht genug. Barrick Mining produziert derzeit etwa 200 tausend Tonnen Kupfer jährlich. Der Preis für dieses Industriemetall ist auch deutlich gestiegen und wie bei Gold fliessen immer höhere Preise voll in das Ergebnis ein, wenn erst einmal die Gesamtkosten bezahlt sind. Damit dürfte auch die Kupfer-Hausse die Kassen bei Barrick Mining in den letzten Monaten zum Glühen gebracht haben.
Derzeit trägt Kupfer zwar nur etwa zu 20 Prozent der Umsätze bei. Doch die Zukunft dürfte weit besser ausfallen. Denn Barrick will seine Kupferproduktion in den nächsten Jahren deutlich – möglicherweise um mehrere hunderttausend Tonnen jährlich – steigern. Und damit bedient Barrick Mining einen absoluten Trend. Schätzungen gehen davon aus, dass die weltweite Kupfernachfrage bis 2040 um 50 Prozent steigen und sich bis 2050 sogar verdoppeln wird.
Der Kupferpreis könnte durch die Decke gehen. Denn im vergangenen Jahr drehte der Markt. Die erwarteten Kupferüberschüsse am Weltmarkt fielen deutlich kleiner aus, als zu Jahresbeginn geschätzt und ab diesem Jahr werden nur noch Defizite vorausgesagt. 2040 sollen das zehn Millionen Tonnen – etwa ein Drittel der aktuellen Jahresproduktion – sein.
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Risikofreudige Anleger spekulieren deshalb mit einem Call schon ganz kurzfristig betrachtet auf die Vorlage der Jahreszahlen am 5. Februar. Da ist nicht nur ein starkes Ergebnis zu erwarten, sondern – angesichts des enorm hohen Goldpreises – auch ein mehr als positiver Ausblick.
Ein Call mit 3er-Hebel (ISIN: CH1504386835) würde bei einem schnellen Anstieg von Barrick Mining um etwa 15 Prozent von 52 auf 60 Dollar rund 50 Prozent zulegen. Ein Produkt mit höherem 8er-Hebel (ISIN: CH1518235184) verspricht dann die Verdopplung. Ein Zertifikat mit noch spekulativerem 10er-Hebel (ISIN: CH1523251002) könnte sogar 150 Prozent hochschiessen.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1504386835 LEON Long Mini-Future (Stop Loss 37.29) |
Leonteq Securities | Barrick Mining Corporation | Long | CHF | Gering |
| CH1518235184 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 46.67) |
UBS | Barrick Mining Corporation | Long | CHF | Mittel |
| CH1523251002 VT Long Mini-Future (Stop Loss 48.19) |
Bank Vontobel | Barrick Mining Corporation | Long | CHF | Hoch |
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