Was genau die Ursache ist, lässt sich schwer sagen. Aber auf jeden Fall kam es ab dem 6. August offensichtlich nicht zum ungebremsten Verkaufsdruck bei SpaceX. An dem Tag endete nämlich das Lock-up für mehrere grosse Investoren beim Luft- und Raumfahrt- sowie KI-Konzern. Ab diesem Tag hätten Frühphasen-Investoren bis zu etwa 1 Milliarde SpaceX-Aktien im Gegenwert von über 100 Milliarden Dollar - entsprechend mehr als 10 Prozent vom Unternehmenswert - auf den Markt schmeissen können.

Aber nichts ist passiert, oder vielmehr: Genau das Gegenteil. Am Donnerstag und Freitag ist die Aktie von SpaceX um 25 Prozent gestiegen. Entweder ist der Grund für den nicht massiv eingetretenen Abgabedruck durch die Frühphasen-Anleger bei SpaceX eine «Halten-Einstellung» der frühen SpaceX-Investoren, oder aber die Angst vieler anderer Anleger, am oder ab dem 6. August könnten Alt-Investoren Kasse machen, war unbegründet und wegen des nicht erfolgten Abgabedrucks kam es dann möglicherweise zu einer Kauf-Offensive. Die Angst war eben unbegründet.

Grund für diese Sorgen, die offensichtlich nicht eingetreten sind, waren auch in vielen Medien gestreute Einschätzungen, Alt-Investoren würden nicht mehr an die Story glauben.

Was natürlich für sich betrachtet völliger Schwachsinn ist. Denn noch zwei Monate zuvor, Mitte Juni beim Börsengang von SpaceX, war kein Preis der Aktie zu hoch, um nicht weitere Aktionäre in den Tech-Konzern zu treiben. Innerhalb weniger Tage brachte die Aktie nach dem IPO ein Kursplus von 50 Prozent.

Ob SpaceX aber bei 200 Dollar wie im Juni notiert oder bei 100 Dollar, ändert an der Story nicht das Geringste. Denn SpaceX ist derzeit und für einige Jahre nicht gemacht für fundamentale Bewertungs-Szenarien. KGV und ähnliche Dinge greifen da einfach nicht. Vermutlich wird das Unternehmen über Jahre Verluste schreiben und danach mit immens hohen KGV bewertet sein.

Was SpaceX spannend macht, ist das Potenzial, das im Unternehmen steckt. Vielleicht wird in wenigen Jahrzehnten sogar der Mars mittels SpaceX-Raketen besiedelt werden. Das könnte ungeahnte Möglichkeiten aufreissen. Ist die Aktie damit insbesondere für mittel- bis langfristig orientierte Anleger interessant, so greifen jetzt auch kurzfristig und trading-orientierte Anleger nach SpaceX.

Denn vor wenigen Tagen ist die Aktie aus dem Abwärtstrend vom Juni bei etwa 120 Dollar nach oben ausgebrochen. Damit stehen die Chancen gut, dass sich die Aktie nun wieder auf Kurslevels von 140, 150 oder gar 160 Dollar erholen wird.

Passende Partner-Produkte zu SpaceX (Calls)

Entsprechende Kurssteigerungen zwischen fünf und bis zu 20 Prozent vervielfachen risikofreudige Anleger mit einem Call. Ein Zertifikat mit 3er-Hebel (ISIN: CH1593205664) könnte dann zwischen 20 und 50 Prozent zulegen.

Ein Call mit 4er-Hebel (ISIN: CH1591098061) verspricht einen Gewinn zwischen 25 und 75 Prozent. Ein Zertifikat mit 5er-Hebel (ISIN: CH1580927841) würde sich im Idealfall – bei Kurssteigerungen von SpaceX auf 160 Dollar – sogar mehr als verdoppeln.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1580927841
BAER Dynamic Mini Future (Stop Loss 98.14)
Bank Julius Bär SpaceX Long CHF Hoch
CH1591098061
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 93.45)
UBS SpaceX Long CHF Mittel
CH1593205664
VT Long Mini-Future (Stop Loss 85.67)
Bank Vontobel SpaceX Long CHF Gering

 

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