Anleger waren enttäuscht. Die vor einer Woche präsentierten Quartalszahlen von Tesla lagen unter den Erwartungen vieler Börsianer. Zwar konnte der E-Auto-Pionier den Umsatz mit verkauften E-Autos in den drei Monaten um 23 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar steigern und bei Dienstleistungen und Services sogar um 50 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar zulegen. Aber auf der Gewinnseite kam Tesla nicht voran.
Die operative Marge fiel im zweiten Quartal von 4,1 auf 1,4 Prozent. Immerhin lag das Ergebnis mit 0,32 Dollar je Aktie fast punktgenau auf dem Wert des Vorjahreszeitraums von 0,33 Dollar je Anteil. Allerdings hatte der Autobauer auch viel Geld in die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie Rechenzentren für KI, Robotaxis, autonomes Fahren und Roboter gesteckt. Firmenchef Elon Musk machte dafür in den drei Monaten fast sechs Milliarden Dollar locker. Das war eine Steigerung um rund 150 Prozent und im Gesamtjahr will Musk in diese Zukunftstechnologien mehr als 25 Milliarden Dollar investieren.
Und solche Investments in unsichere künftige Dinge sind doch genau das, was Tesla-Aktionäre seit rund 15 Jahren begleitet. Und genau deshalb schrieb das Nasdaq-Mitglied trotz steigender Verkaufszahlen viele Jahre nur rote Zahlen. Diese Risikofreude von Musk scheinen Anleger jetzt zu ignorieren.
Börsen können zuweilen gnadenlos sein. So fiel der Tesla-Kurs wegen der Margenschwäche mit stagnierendem Gewinn innert weniger Tage um 20 Prozent. Antizyklische Anleger sehen in diesem starken Kursverfall eine gute Gelegenheit zum Einstieg.
Denn das Servicegeschäft und der Energiebereich mit gigantischen Strom-Speichersystemen wachsen rasant und im Kerngeschäft mit Autos ist das Wachstum eindeutig intakt.
Untermauert wird ein Einstieg bei Tesla auch noch durch die Charttechnik. Die Aktie ist nun nach einer Woche mit Kursverlusten auf die starke Unterstützung von 300 Dollar gerutscht. Diese Hürde ist für den Titel von besonderer Bedeutung.
Denn in den vergangenen fünf Jahren konnte Tesla von dieser Zone aus bereits fünfmal massiv zulegen. Da waren jedes Mal Kurssteigerungen von zumindest 20 Prozent auf 360 Dollar drin. Viermal schoss der Tesla-Kurs von der 300er-Marke sogar 30, 40 und 50 Prozent nach oben.
Passende Partner-Produkte zu Tesla (Mini Future)
Viel mehr Spass als der Kauf der Aktie bringen in so einem Umfeld Calls. Denn schon mit relativ kleinem Hebel lässt sich der Einsatz so ohne weiteres verdoppeln oder gar vervielfachen. So bringt bereits ein Call mit wirklich moderatem 3er-Hebel (ISIN: CH1363368585) bei einem erneuten Rebound von Tesla von der 300 Dollar-Marke um 20 Prozent auf 360 Dollar einen Gewinn von mehr als 60 Prozent.
Ein etwas spekulativeres Zertifikat mit 6er-Hebel (ISIN: CH1591098145) würde sich sogar mehr als verdoppeln. Wer noch mehr riskieren will, der greift zu einem Call mit noch etwas höherem 8er-Hebel (ISIN: CH1439609954). Sollte Tesla jetzt von der Unterstützung bei 300 Dollar nach oben abprallen, dann liegen mit diesem Produkt fast 200 Prozent Gewinn drin.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1363368585 VT Long Mini-Future (Stop Loss 222.58) |
Bank Vontobel | Tesla Inc. | Long | CHF | Gering |
| CH1591098145 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 272.26) |
UBS | Tesla Inc. | Long | CHF | Mittel |
| CH1439609954 BAER Dynamic Mini Future (Stop Loss 276.81) |
Bank Julius Bär | Tesla Inc. | Long | CHF | Hoch |
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