08:05

Der SMI steht im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,93 Prozent höher. Alle Titel des Leitindex legen zu. Besonders gefragt sind Partners Group (plus 2,7 Prozent) und ABB (plus 2 Prozent).

Derweil steigt der breite Markt um 1,39 Prozent. Dabei ziehen vor allem Belimo (plus 3,9 Prozent), AMS Osram (plus 3,8 Prozent), Softwareone (plus 3,1 Prozent) sowie Huber+Suhner (plus 2,5 Prozent) stark an.

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07:50

Das Rahmenabkommen im Nahostkrieg zwischen den USA und dem Iran lässt Anleger aller Assetklassen am Montag aufatmen - auch am Devisenmarkt. So fällt der US-Dollar etwas zurück.

Mit Kursen von aktuell 0,7928 Franken kostet der Greenback knapp einen halben Rappen weniger als noch am Freitag im späten Handel. Auch das Euro/Dollar-Paar ist seit Freitagabend gestiegen und notiert nun bei 1,1619 nach 1,1574 am Freitag. Das Euro/Franken-Paar hat sich seit Freitag dagegen kaum bewegt, wie der aktuelle Stand von 0,9212 zeigt.

Wie die Commerzbank in einem aktuellen Devisenkommentar schreibt, hat der US-Dollar bislang allerdings nur moderat auf die Ankündigung des Rahmenabkommens abgewertet. Selbst auf dem aktuellen Niveau liege das Euro/Dollar-Paar noch immer deutlich unter Vorkriegs-Stand. Die Experten machen dafür zwei mögliche Gründe aus: So seien einerseits die Implikationen des Deals noch nicht klar. Zudem sei die Reaktion der US-Notenbank Fed an diesem Mittwoch unsicher.

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07:35

Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Gewinnen in den Handel starten. Am ‌Freitag hatte ⁠der deutsche Leitindex 1,8 Prozent höher bei 24'635,30 Punkten geschlossen.

Für steigende ⁠Kurse an den Börsen in Europa und in den USA sorgten ein erfolgreiches Börsendebüt ‌des Raumfahrt-Konzerns SpaceX und die Hoffnung auf eine Lösung ‌des US-Iran-Konflikts. Mittlerweile haben sich die ​USA und der Iran auf ein Friedensabkommen geeinigt, wie US-Präsident Donald Trump, das iranische Aussenministerium, Irans Nationaler Sicherheitsrat und der Vermittlerstaat Pakistan in der Nacht zum Montag mitteilten.

Die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung sei für ‌kommenden Freitag (19. Juni) geplant. «Dennoch verbleiben auf dem Weg einige Risiken», kommentierte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Der Experte erwartet unter anderem noch «lange und komplizierte» ​Gespräche zum iranischen Atomprogramm und zum Verhalten Israels gegenüber ​dem Libanon. «Diese verbleibenden Risiken blenden die ​Börsianer heute aus. Auf dem Parkett geht es jetzt vor allem um die zeitnahe ‌Öffnung der Strasse von Hormus.»

Am Montag treffen sich zudem im französischen Evian die G7-Staats- und Regierungschefs zu einem dreitägigen Gipfel. Dabei soll es zum ​einen um ​die Kriege im Iran ⁠und der Ukraine, die damit zusammenhängenden Probleme der ​Weltwirtschaft sowie die Folgen des ⁠Einsatzes von Künstlicher Intelligenz gehen.

Im Fokus bei den Konjunkturdaten stehen ‌die Zahlen zum Aussenhandel und zur Industrieproduktion in der Euro-Zone im April. Am Nachmittag folgen die Zahlen für die ‌US-Industrie im Mai.

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07:05

Der Bitcoin ist nach dem am späten Sonntagabend angekündigten Iran-Abkommen kräftig gestiegen und setzt damit seine Erholung der vergangenen Tage fort. Der Kurs der ältesten und bekanntesten Digitalwährung kletterte am Montag im frühen Handel bis auf fast 66'000 Dollar. Damit kostet ein Bitcoin rund 2.000 Dollar oder circa drei Prozent mehr als noch vor der Ankündigung der Einigung auf ein Rahmenabkommen zwischen den Kriegsparteien im Nahen Osten.

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06:55

Der Schweizer Aktienmarkt dürfte am Montag ganz im Zeichen des Rahmenabkommens zwischen den USA und dem Iran stehen. Damit enden die monatelangen Verhandlungen zur Beilegung des Krieges. Ende dieser Woche soll die Vereinbarung in Genf unterzeichnet werden.

Viel ist über das Rahmenabkommen allerdings noch nicht bekannt - der genaue Wortlaut wurde zunächst nicht veröffentlicht. Während die Europäer ihre Hilfe in der Strasse von Hormus anbieten, warnen Experten vor verfrühtem Optimismus. Die Einigung sei nur ein Zwischenschritt in einem diplomatischen Prozess, der seine grössten Hürden noch vor sich hat.

An den Finanzmärkten dürfte die Nachricht dennoch für Feierlaune sorgen. Während in Asien die wichtigsten Indizes bereits mit kräftigen Kursgewinnen reagieren, werden auch hierzulande und in Europa Kursgewinne zum Handelsstart erwartet. Der Broker IG indiziert für den SMI und den deutschen Dax Auftaktgewinne von etwas mehr als einem Prozent.

Aber auch bei anderen Asset-Klassen wie Gold und Silber oder dem Bitcoin sind deutliche Preis- und Kursgewinne auszumachen. Die bekannte Kryptowährung etwa notiert knapp unter 66'000 US-Dollar. Derweil hat der US-Dollar sowohl gegenüber dem Franken als auch dem Euro etwas nachgegeben.

Die Aussicht auf eine Öffnung der für den weltweiten Öl- und Gashandel wichtigen Strasse von Hormus am Freitag setzt derweil die Ölpreise deutlich unter Druck. So verliert etwa der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Rohöl der Nordseesorte Brent annähernd 5 Prozent.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 1,11 Prozent höher bei 13'866 Punkten. 

Die Einigung auf ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran treibt die Schweizer Börse sowie die asiatischen Aktienmärkte am Montag kräftig an.

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06:15

Ein Euro kostet 92,12 Rappen (minus 0,11 Prozent), und der Dollar kostet 79,38 (minus 0,66 Prozent)

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05:15

Der japanische Leitindex Nikkei sprang um 3,4 Prozent auf 68'261,65 Punkte und überwand im Handelsverlauf zeitweise sogar erstmals ‌die ⁠Marke von 69'000 Zählern. Der breiter gefasste Topix kletterte um 2,4 Prozent auf 3976,22 Punkte. Auch in Südkorea legte der Leitindex ⁠um 4,3 Prozent zu, während der MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans um 1,5 Prozent stieg. Anleger reagierten erleichtert auf die Aussicht, dass eine Öffnung der ‌Strasse von Hormus die globalen Energiepreise und damit den Inflationsdruck senken könnte.

In Japan sorgte ‌die Aussicht auf sinkende Importkosten für Energie für Euphorie, da das ​Land stark von Öl aus dem Nahen Osten abhängig ist. Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi begrüsste die Einigung und äusserte die Hoffnung, dass «die freie und sichere Schifffahrt durch die Strasse von Hormus in der Praxis gewährleistet wird». Auf Unternehmensseite zählten Murata Manufacturing mit einem Plus von 17,2 Prozent und Ibiden mit einem Aufschlag von 16,8 Prozent zu den grössten Gewinnern im Nikkei. Zu den ‌Verlierern gehörten hingegen CyberAgent mit einem Minus von 3,3 Prozent und Kikkoman, die 3,2 Prozent nachgaben.

Analysten mahnten trotz der Rekordstände zur Vorsicht. «Dies ist schlichtweg die Reaktion des Marktes auf das Abkommen - nicht mehr und nicht weniger», sagte Shingo Ide, Chef-Aktienstratege beim NLI Research Institute. ​Die entscheidende Frage sei nun, ob die Vereinbarung tatsächlich umgesetzt werde. Die sinkenden Ölpreise linderten zudem ​die Inflationssorgen, was die Renditen japanischer Staatsanleihen drückte. Dies geschieht im Vorfeld der ​zweitägigen Sitzung der Bank of Japan (BOJ), von der erwartet wird, dass sie ihren Leitzins auf ein 31-Jahres-Hoch von einem Prozent anhebt.

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03:55

Am Devisenmarkt sorgten die sinkenden ‌Anleiherenditen und die gestiegene Risikobereitschaft für Bewegung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 160,13 Yen und legte leicht auf 6,7575 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,4 Prozent niedriger bei 0,7940 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,3 Prozent auf ​1,1598 Dollar ​und gab um 0,1 Prozent auf 0,9209 Franken nach.

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02:30

Die Aussicht ⁠auf eine Wiedereröffnung der Strasse von Hormus, einem Nadelöhr für ein Fünftel ​der weltweiten Ölversorgung, liess die Preise ⁠am Rohstoffmarkt deutlich abrutschen. Händler bauten die geopolitische Risikoprämie aggressiv ab. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ‌um 4,7 Prozent auf 83,25 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 5,6 Prozent schwächer bei 80,20 Dollar.

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23:50

 

Der erfolgreiche SpaceX -Börsengang (IPO) und zunehmende Hinweise auf einen möglichen Frieden im Nahen Osten hatten den US-Börsen am Freitag weitere Gewinne beschert. Diese fielen allerdings nicht so fulminant wie am Vortag aus. Zum Handelsende notierte der Leitindex Dow Jones Industrial 0,70 Prozent höher bei 51.202,26 Punkten. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,50 Prozent auf 7.431,46 Punkte.

Für den schon vortags besonders starken, technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es mit dem SpaceX-Börsengang um weitere 0,64 Prozent auf 29.635,95 Punkte hoch. Ihm halfen auch die erneut starken Halbleiterwerte. Sorgen am Markt, dass Anleger im Tech-Sektor massiv von gut gelaufenen Titeln in SpaceX umschichten könnten, bewahrheiteten sich zunächst nicht.

Am Donnerstag hatte US-Präsident Donald Trump angekündigte Angriffe auf den Iran abgeblasen und mit Verhandlungsfortschritten begründet. Inzwischen bestätigten auch die als Vermittlerin wichtige pakistanische Regierung und der Iran selbst die Einigung auf ein mögliches Friedensabkommen.

Der Börsengang des Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens von Tesla -Chef Elon Musk war der grösste der Geschichte. SpaceX verkaufte rund 555,6 Millionen Aktien und nahm damit 75 Milliarden Dollar ein. Das Unternehmen kam damit auf eine Bewertung von 1,77 Billionen Dollar und war aus dem Stand mehr wert als etwa der Facebook-Konzern Meta und der Elektroautobauer Tesla.

Bereits der erste SpaceX-Kurs von 150 Dollar bedeutete einen deutlichen Aufschlag auf den Ausgabepreis von 135 Dollar. Nach einem Anstieg bis auf 176,52 Dollar bedeutete der Schlusskurs von 160,95 Dollar immer noch einen Kursgewinn von gut 19 Prozent, was die Bewertung auf knapp 2,1 Billionen Dollar nach oben schraubte. SpaceX rückte so schon an seinem ersten Handelstag in die Sphären der wertvollsten US-Unternehmen auf.

Der Hype um SpaceX schob die Aktien anderer Unternehmen mit Bezug zu Raumfahrt und Satelliten nur vorbörslich an. Letztlich ging es für Firefly , Redwire , Rocket Lab und MDA Space um bis zu 19 Prozent bergab.

Aus dem starken Halbleitersektor stachen unter anderem Arm Holdings und AMD mit Kursaufschlägen von 11,3 und 4,7 Prozent heraus. Analyst Atif Malik von der Citigroup sieht den Chipkonzern AMD schon länger als Profiteur der starken Nachfrage nach Hauptprozessoren (CPU) im Zuge des KI-Booms und rät nun zum Kauf. AMD könnte auch im Bereich der Grafikprozessoren (GPU) durchstarten. Es bestehe die Chance, den Löwenanteil des Bedarfs von Meta abzugreifen.

In die andere Richtung ging es mit minus 6,8 Prozent für die Aktien des Softwarekonzerns Adobe . Mit dem Weggang des Finanzchefs überschattete ein weiterer Managementwechsel den Quartalsbericht. Auch das gesenkte Ziel für die jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) lastete auf der Stimmung.

Bei Roku konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 20 Prozent freuen. Der Anbieter von TV-Streaming-Plattformen und entsprechender Hardware hat informierten Personen zufolge frühe Gespräche über eine Übernahme oder Fusion des Unternehmens mit mindestens einem US-Medienkonzern geführt, wie Bloomberg berichtete. Noch gebe es aber keine finale Entscheidung, hiess es weiter.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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