Schweizer Aktienmarkt - So feige waren Anleger noch nie

Der Schweizer Aktienmarkt ist und bleibt das Mass aller Dinge. Das gilt jedoch nur für die drei Indexschwergewichte. Der cash Insider zieht eine ziemlich frustrierende Zwischenbilanz bei seinen Aktienfavoriten.
05.08.2019 12:30
cash Insider
So feige waren Anleger noch nie
Bild: fotolia.com

Der cash Insider ist unter @cashInsider auch auf Twitter aktiv. Lesen Sie börsentäglich von weiteren brandaktuellen Beobachtungen am Schweizer Aktienmarkt.

+++

Die neue Handelswoche beginnt am Schweizer Aktienmarkt wie die alte Handelswoche endete: Mit einer grossen Verunsicherung der Anleger.

Erst am Donnerstag hatte Donald Trump den Handelsstreit zwischen Washington und Peking wieder eskalieren lassen, indem der amerikanische Präsident schon für September neue Strafzölle von 10 Prozent auf Waren aus China in Höhe von 300 Milliarden Dollar ankündigte. Der Vorwurf Trumps nach den jüngsten Verhandlungen: Die chinesische Regierung in Peking spiele bloss auf Zeit.

Dass der Swiss Market Index (SMI) unter dem Strich sogar aus dieser tiefen Verunsicherung Kapital schlagen kann, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Denn während die Kurse in den europäischen Nachbarländern purzelten, kam das hiesige Börsenbarometer am Freitag einmal mehr mit einem blauen Auge davon - sogenannten Safe-Haven-Käufen bei den Schwergewichten Nestlé, Roche und Novartis sei Dank.

So geht das nun schon seit Monaten und es überrascht nicht, dass die hiesigen Aktienindizes im laufenden Jahr zu den besten in ganz Europa zählen. Beim SMI errechnet sich noch immer ein Plus von fast 18 Prozent. Inklusive Dividendenzahlungen liessen sich sogar rund 21 Prozent verdienen.

Bilanz der letzten Jahre

Jahr Aktienfavoriten SPI
2013 +40,1 Prozent +23,9 Prozent
2014 +11,4 Prozent +15,2 Prozent
2015 +4,1 Prozent +  2,4 Prozent
2016 -3,7 Prozent -   1,7 Prozent
2017 +23,6 Prozent +20,1 Prozent
2018 -19,1 Prozent -   8,8 Prozent
2019* +13,2 Prozent +21,4 Prozent

* Schlusskurse vom 2. August 2019

Mir ist, als wäre es gestern gewesen, als das Gros der Aktienstrategen den Schweizer Aktienmarkt im November letzten Jahres in ihren Ausblicken für 2019 als überteuert bezeichnete und ihn deshalb als unattraktiv einstufte. Und obwohl unser Heimmarkt seither im Zuge steigender Kurse und rückläufiger Gewinnerwartungen noch viel teurer geworden ist, sind die meisten dieser Stimmen längst verstummt.

Nur gerade die Strategen von Morgan Stanley liessen vor wenigen Tagen durchblicken, dass Schweizer Aktien masslos überteuert seien. Die Aktienkurse hätten sich von der Unternehmensgewinnentwicklung nach oben abgekoppelt. Ausserdem würden Analysten ihre Gewinn- und Dividendenschätzungen für die hiesigen Unternehmen vermehrt wieder nach unten anpassen, so die eindringliche Warnung.

Was die Strategen der mächtigen amerikanischen Investmentbank nicht schreiben: Ohne den Höhenflug der beiden Schwergewichte Nestlé und Novartis würde die diesjährige Bilanz beim SMI um einiges magerer ausfallen. Die Rechnung ist ziemlich einfach. Von den 1400 Punkten, die das renommierte Börsenbarometer seit Jahresbeginn zulegen konnte ist der Nahrungsmittelkonzern für knapp die Hälfte verantwortlich. Weitere gut 300 Indexpunkte steuerte der Pharmahersteller aus Basel bei.

Wer keine dieser Aktien besitzt oder ihnen in seinem Depot nur ein geringes Gewicht einräumt, hinkt dem SMI gnadenlos hinterher.

Die Dominanz von Nestlé und Co. nimmt ein immer beängstigenderes Ausmass an. Bei der nicht-gekappten Version des SMI ist mittlerweile alleine Nestlé für fast 28 Prozent der Gesamtkapitalisierung verantwortlich. Gemeinsam mit Roche und Novartis sind es sogar 64 Prozent - ein absoluter Rekordwert.

Gerade die ausländischen Grossinvestoren suchen verzweifelt Schutz in den drei Indexschwergewichten. Nur so lassen sich die nicht abebben wollenden Safe-Haven-Käufe erklären. Die meisten anderen Schweizer Aktien werden wie heisse Kartoffeln fallengelassen - egal ob die der Schweizer Grossbanken UBS, Credit Suisse und Julius Bär oder jene von ABB oder Adecco. So feige waren (Gross-)Anleger noch nie, sich quasi um jeden Preis in den defensiven Schwergewichten zu verstecken. Ich kann mich zumindest in meinen mehr als zwei Jahrzehnten an der Börse nicht auch nur ansatzweise an eine vergleichbare Situation erinnern. Wenn diese Safe-Haven-Käufe den besagten (Gross-)Anlegern eines schönen Tages mal bloss nicht um die Ohren fliegen.

Auch ich muss bei meinen Schweizer Aktienfavoriten für das Börsenjahr 2019 einräumen, den Indexschwergewichten rückblickend einen zu geringen Platz beigemessen zu haben. Dass ich mich damit in bester Gesellschaft befinde ist bloss ein schwacher Trost. Mit einer grossen Nestlé-Position ins Jahr zu starten war rückblickend zwar richtig. Allerdings erwies sich der Verkauf der halben Position zu Kursen von knapp 91 Franken längst als kapitale Fehleinschätzung. Dasselbe lässt sich vom Verkauf der Restposition zu Kursen von etwas mehr als 100 Franken sagen.

Ich will nichts beschönigen und weise aufgrund des jüngsten Kursdebakels die Performance meiner Aktienfavoriten auf Basis der Schlusskurse vom Freitag aus. Mit einem Plus von 13,2 Prozent hinkt die Entwicklung dem um 21,4 Prozent höheren Swiss Performance Index (SPI) weiter hinterher.

Diese Unterperformance ist ziemlich zermürbend, zeigt sie doch, wie schwierig es ist im momentanen Börsenumfeld überhaupt mit dem breiten Markt schritthalten zu können. Was immer ich in den letzten Wochen und Monaten bei den Aktienfavoriten auch umstellte und machte - ich komme einfach auf keinen grünen Zweig.

Aktuelle Positionen Aktienfavoriten

Titel Anzahl Einstand akt. Wert* Erfolg G/V
Barmittel       21'784,96    
ABB N 500   19,73     9'162,50 -    702,50  -   7,12 Prozent
Bâloise N 75 134,00   13'432,50 + 3382,50 +33,66 Prozent
LafargeHolcim N 250 40,10   11'840,00 + 1815,00 +18,10 Prozent
Sika N 85 123,00   12'112,50 + 1657,50 +15,85 Prozent
Swatch Group I 37 266,70   10'341,50 +    473,60 +  4,80 Prozent
UBS N 850   11,76     9'252,25 -     743,75 -   7,44 Prozent
Georg Fischer N 17 790,00   14'390,50 +    480,50 +  3,45 Prozent
Siegfried N 30 332,00   10'860,00 +    900,00 +  9,04 Prozent
           
Total     113'176,71   +13,18 Prozent

* Schlusskurse vom 2. August 2019

Auch mit dividendenstarken Aktien liess sich im Juni nicht punkten. Mit einer Performance von 10,2 Prozent hinken die Dogs of the SMI sowohl dem SPI als auch den Schweizer Aktienfavoriten hinterher.

Kräftig nach unten ging es in den vergangenen vier Wochen für die Mitte Dezember kommunizierten Turnaround-Kandidaten. Noch vor wenigen Monaten in der Spitze fast um 30 Prozent höher, errechnet sich mittlerweile gerade mal noch ein Plus von 4,1 Prozent. Dem steht ein um 18,9 Prozent höherer SPI gegenüber.

Von den acht Schweizer Aktienfavoriten für 2019 schnitten bloss die Aktien von Bâloise besser als der breite Markt ab. Die Dividende miteinbezogen liess sich eine Performance von fast 37 Prozent erzielen. Nun ist aber erst einmal Warten auf das Halbjahresergebnis angesagt. Der traditionsreiche Versicherungskonzern legt den Zahlenkranz erst am 28. August vor. Dann wird sich zeigen, ob die kursseitigen Vorschusslorbeeren gerechtfertigt sind.

Aktuelle Positionen «Dogs of the SMI»

Titel Anzahl Einstand akt. Wert* Erfolg G/V
Barmittel       1'856,68    
Adecco N 220 45,93 11'677,60 + 1573,00 +15,57 Prozent
LafargeHolcim N 245 40,50 11'603,20 + 1680,70 +16,94 Prozent
Swisscom N 20 469,70   9'578,00 +   184,00 +   1,96 Prozent
Swiss Re N 110 90,12 10'582,00 +   668,80 +   6,75 Prozent
UBS N 815 12,24   8'871,28 -  1100,25 - 11,03 Prozent
Zurich Insurance N 35 293,10 11'949,00 + 1690,50 +16,48 Prozent
           
Total     64'261,08   +10,18 Prozent

* Schlusskurse vom 2. August 2019

Operative Fortschritte erzielte LafargeHolcim in der ersten Jahreshälfte und übertraf dabei selbst die optimistischsten Margenerwartungen. Firmenchef Jan Jenisch drückt dem Weltmarktführer immer mehr seinen persönlichen Stempel auf. In diesem Zusammenhang sei auch die zuletzt deutlich rückläufige Nettoverschuldung erwähnt. Weitere Portfolioanpassungen und operative Adjustierungen dürften folgen und für höhere Margen sorgen. Bis dahin wird den Aktionären das Warten mit einer attraktiv hohen Dividendenrendite von 4,2 Prozent versüsst.

In den kaufenswerten Kursbereich sind auch die Aktien von Sika zurückgefallen. Das kürzlich veröffentlichte Halbjahresergebnis war gut, aber nicht gut genug. Man darf gespannt sein, wie der Bauchemiehersteller angesichts des schwierigen Umfelds die zweite Jahreshälfte meistert. Auf längere Sicht bin ich vom eingeschlagenen strategischen Kurs überzeugt - selbst wenn ich der milliardenschweren Übernahme von Parex noch immer skeptisch gegenüberstehe.

Geradezu enttäuscht bin ich von den Aktien der UBS. So günstig wie am letzten Freitag waren die Papiere der Schweizer Grossbank letztmals im September des Jahres 2012 zu haben. Die Dividendenrendite liegt bei hohen 6,4 Prozent, das Aktienrückkaufprogramm noch nicht mit aufgerechnet. In der hohen Dividendenrendite spiegeln sich einerseits die Ungewissheit rund um das milliardenschwere Gerichtsurteil in Frankreich, andererseits aber auch die nur schwerlich erklärbare Schwäche im Wealth Management wider - und damit der eigentlichen Paradedisziplin der grössten Schweizer Bank. Dass sich die Aktien der UBS am Freitag besser als jene der beiden Rivalinnen Julius Bär und Credit Suisse hielten, erachte ich als ermutigend. Der Kursboden scheint mir jedenfalls nicht mehr allzuweit entfernt.

Aktuelle Positionen «Turnaround-Kandidaten»

Titel Anzahl Einstand akt. Wert* Erfolg G/V
Barmittel     12'886,30    
ABB N 500   19,73   9'162,50 -    702,50 -   7,12 Prozent
Aryzta N 8'580     1,17   6'903,57 - 3096,52 - 30,97 Prozent
Ascom N 780   12,84 10'093,20 +     78,00 +  0,78 Prozent
Autoneum N 73 137,30   7'716,10 - 2306,80 - 23,02 Prozent
DKSH N 168   59,55   8'467,20 - 1537,20 - 15,37 Prozent
Implenia N 300   33,78   8'112,00 - 2022,00 - 19,95 Prozent
Klingelnberg N 295   33,85   9'646,50 -   339,25 -   3,40 Prozent
           
Total     72'987,27   + 4,11  Prozent

* Schlusskurse vom 2. August 2019

Wie gewonnen, so zerronnen heisst es bei den Inhaberaktien der Swatch Group. Errechnete sich vor zwei Wochen noch ein Kursplus von gut 16 Prozent ist dieses zuletzt auf knapp 5 Prozent geschmolzen. Die Angst der Marktakteure vor Folgen der Eskalation im Handelsstreit zwischen Washington und Peking ist gross und setzt den Papieren des Uhrenherstellers sichtlich zu. Ähnliches gilt für die Aktien von ABB, wobei ich das qualitativ schwache Ergebnis für das zweite Quartal an dieser Stelle nicht zu kommentieren brauche. Wer auch immer die Nachfolge des ehemaligen Firmenchefs Ulrich Spiesshofer antritt, tritt ein schwieriges Erbe an. Der in den Medien als Nachfolger herumgereichte Sandvik-Chef Björn Rosengren wäre wohl eine gute Wahl. Wunder sind allerdings auch von ihm nicht zu erwarten.

An dieser Stelle noch ein paar kurze Worte zur Eskalation im Handelsstreit zwischen Washington und Peking. Ich vermute bloss ein weiteres taktisches Manöver hinter der jüngsten Ankündigung neuer Strafzölle auf chinesischen Waren durch Donald Trump. Der amerikanische Präsident baut damit Druck auf die Regierung in Peking auf.

Zwei Dingen scheinen sich Trump und sein Beraterstab jedoch nicht bewusst zu sein: Zum einen ist das amerikanische Handelsbilanzdefizit hausgemacht. Eine Wirtschaftsnation kann nicht über Jahrzehnte hinweg alles, was mit Produktion zu tun hat nach China auslagern und sich dann urplötzlich über das hohe Handelsbilanzdefizit beschweren. Und zum anderen zahlen die amerikanischen Konsumentinnen und Konsumenten letztendlich die Zeche der Strafzölle. In vielen Bereichen des täglichen Lebens gibt es für die konsumfreudigen Amerikaner gar kein Drumherumkommen um Produkte aus China.

Genausowenig wie ich an eine rasche Einigung im Handelsstreit glaube, gefällt mir das wahnwitzige geldpolitische Experiment führender Zentralbanken. Bei der Finanzierung von Schulden der öffentlichen Hand durch die Notenpresse - der sogenannten "Monetarisierung von Staatschulden" - sträuben sich mir die Nackenhaare. Und auch die Negativzinsen sind ein völliges Unding. Dass die öffentliche Hand und viele Unternehmen sogar noch fürs Schuldenmachen bezahlt werden, entbehrt jeglichen gesunden kaufmännischen Verständnisses. Die Folge: In der Wirtschaft fliesst das Geld nicht mehr länger dorthin, wo es den grösstmöglichen volkswirtschaftlichen Nutzen entfaltet. In der Schweiz entlädt sich dies beispielsweise in einem Bauboom bei Mietwohnungen. Und das, obwohl schon heute ausserhalb der Ballungszentren eine immer grössere Zahl an Wohnungen leersteht. Irgendwann rächt sich das gewaltig...

Bisherige Transaktionen

Datum Titel   Anzahl Kurs   Total
28.12.2018 Sika N Kauf 85 123,00 Franken 10'455,00-
28.12.2018 LafargeHolcim N Kauf 250 40,10 Franken 10'025,00-
28.12.2018 Nestlé N Kauf 250 78,80 Franken 19'950,00-
28.12.2018 Bâloise N Kauf 75 134,00 Franken 10'050,00-
28.12.2018 Siegfried N Kauf 30 332,00 Franken 9960,00-
28.12.2018 Georg Fischer N Kauf 12 790,00 Franken 9480,00-
07.01.2019 AMS I Kauf 75 19,795 Franken 1484,63-
07.01.2019 Aryzta N Kauf 1'230 1,2155 Franken 1495,07-
07.01.2019 U-blox N Kauf 19 79,90 Franken 1518,10-
07.01.2019 GAM N Kauf 1'230 3,994 Franken 1497,75-
07.01.2019 Meyer Burger N Kauf 2'200 0,68 Franken 1496,00-
07.01.2019 Kudelski I Kauf 260 5,70 Franken 1482,00-
07.01.2019 Autoneum N Kauf 10 153,40 Franken 1534,00-
28.01.2019 AMS I Verkauf 75 27,93 Franken 2094,75+
28.01.2019 GAM N Verkauf 375 4,49 Franken 1683,75+
01.02.2019 Kudelski I Verkauf 260 6,46 Franken 1679,60+
04.02.2019 Meyer Burger N Verkauf 2'200 0,85 Franken 1870,00+
04.03.2019 U-blox N Verkauf 19 94,70 Franken 1799,30+
04.03.2019 Nestlé N Verkauf 125 90,96 Franken 11'370,00+
06.05.2019 ABB N Kauf 500 19,73 Franken 9865,00-
05.06.2019 Nestlé N Verkauf 125 100,24 Franken 12'530,00+
05.06.2019 Autoneum N Verkauf 10 128,90 Franken 1289,00+
05.06.2019 Aryzta N Verkauf 1'230 1,15 Franken 1414,50+
05.06.2019 Georg Fischer N Kauf 5 886,00 Franken 4430,00-
05.06.2019 UBS N Kauf 850 11,76 Franken 9996,00-
05.06.2019 Swatch I Kauf 37 266,70 Franken 9867,90-

 

Der cash Insider nimmt Marktgerüchte sowie Strategie-, Branchen- oder Unternehmensstudien auf und interpretiert diese. Marktgerüchte werden bewusst nicht auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Gerüchte, Spekulationen und alles, was Händler und Marktteilnehmer interessiert, sollen rasch an die Leser weitergegeben werden. Für die Richtigkeit der Inhalte wird keine Verantwortung übernommen. Die persönliche Meinung des cash Insiders muss sich nicht mit derjenigen der cash-Redaktion decken. Der cash Insider ist selber an der Börse aktiv. Nur so kann er die für diese Art von Nachrichten notwendige Marktnähe erreichen. Die geäusserten Meinungen stellen keine Kauf- oder Verkaufsempfehlungen an die Leserschaft dar.
 

Ausgewählte Produkte auf SMI

Symbol Typ Coupon PDF
MCVOJB Callable Multi Barrier Reverse Convertible 8.50% PDF
MBQKJB Callable Multi Barrier Reverse Convertible 8.20% PDF
MCEAJB Multi Barrier Reverse Convertible 8.10% PDF

Investment-Ideen von Julius Bär