Der an der Nasdaq kotierte Sportdatenanbieter aus St. Gallen steigerte Umsatz und operativen Gewinn deutlich. Für das Gesamtjahr zeigt sich das Management von Sportradar allerdings etwas vorsichtiger als bisher.
Der Umsatz stieg von April bis Juni 2026 um 19 Prozent auf 378 Millionen Euro, wie das Unternehen am Montag mitteilte. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) legte ebenfalls um 19 Prozent auf 76 Millionen zu. Die entsprechende Marge verbesserte sich leicht auf 20,2 Prozent von 20,1 Prozent im Vorjahr.
Unter dem Strich resultierte allerdings ein Verlust von 4 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch ein Gewinn von 49 Millionen erzielt worden war. Hauptgrund seien nicht realisierte Währungsverluste auf in US-Dollar denominierte Sportrechte gewesen, heisst es. Der operative Cashflow habe sich hingegen verbessert.
Der Ausblick auf das Gesamtjahr wurde hingegen nach unten angepasst. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Sportradar nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 19 bis 21 Prozent nach bislang 23 bis 25 Prozent. Das bereinigte EBITDA wird neu bei 360 bis 368 Millionen Euro erwartet, nachdem bisher 390 bis 400 Millionen in Aussicht gestellt worden waren.
(AWP)

