Bis 2030 strebt der Spezialfahrzeughersteller einen Jahresumsatz von mehr als 3 Milliarden US-Dollar sowie eine bereinigte EBITDA-Marge im mittleren Zehnprozentbereich an. Dies teilte das Unternehmen am Montag anlässlich des ersten Jahrestages der Übernahme der US-Gesellschaft Shyft und der Börsenkotierung an der US-Technologiebörse Nasdaq mit.

Die Wachstumsziele stützen sich laut Mitteilung auf die starke Marktstellung als globaler Anbieter von Spezialfahrzeugen, ein widerstandsfähiges Geschäftsmodell sowie anhaltende strukturelle Wachstumstreiber. Einzelheiten zur langfristigen Strategie hat das Unternehmen in einer neu veröffentlichten Investorenpräsentation dargelegt.

Gleichzeitig zieht das Unternehmen eine positive Bilanz des ersten Jahres nach der Übernahme von Shyft. Die Integration sei erfolgreich verlaufen und das kombinierte Unternehmen habe den operativen Betrieb von Beginn an reibungslos aufgenommen. Ausserdem wurde das jährliche Synergieziel von 25 bis 30 Millionen vor dem Merger auf inzwischen mindestens 40 Millionen US-Dollar erhöht.

Zudem seien unter anderem neue Produkte eingeführt, zusätzliche Standorte in Nordamerika eröffnet, die Markenstruktur vereinfacht sowie weitere Akquisitionen und Partnerschaften integriert worden.

Nach Angaben von Aebi Schmidt stieg der Auftragseingang seit dem Zusammenschluss gegenüber der Vorjahresperiode um 29 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) legte in derselben Vergleichsperiode um 21 Prozent zu.

Die Aktie von Aebi Schmidt ist seit der Kotierung an der Wall Street auf 11,71 Dollar und damit unter dem Eröffnungskurs gefallen. «Die amerikanische Börse wurde stark von einzelnen Titeln im Bereich der künstlichen Intelligenz getrieben», erklärt CEO Barend Fruithof die Underperformance der Aktie gegenüber dem Gesamtmarkt in einem Interview mit der NZZ am Sonntag.

(AWP)