Der Umbau von Puma müsse beschleunigt werden, um das volle Potenzial der Marke auszuschöpfen, sagte Wei Lin, der bei Anta als Vice President für Investor Relations und die Integration von Beteiligungen zuständig ist, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. «Puma hat auf dem chinesischen Markt mehr Potenzial», sagte er. Der Herzogenauracher Konzern erwirtschafte dort nur sieben Prozent des weltweiten Umsatzes. «Wir wissen, wie wir Puma in China erfolgreicher machen können.»
Kontakt mit dem Puma-Vorstand um Arthur Hoeld habe es noch nicht gegeben, da die Verhandlungen nur mit dem bisherigen Grossaktionär Artemis geführt worden seien. «Aber unser Top-Management wird heute Morgen als Erstes mit ihnen sprechen», sagte Wei Lin. «Wir haben Vertrauen in den Vorstandschef und sein Team.»
Der chinesische Sportartikelkonzern Anta Sports übernimmt für 1,51 Milliarden Euro einen Puma-Anteil von 29,06 Prozent von der Investmentgesellschaft Artémis der französischen Familie Pinault und wird damit zum grössten Aktionär bei dem Herzogenauracher Traditionsunternehmen.
(Reuters)

