07:33
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
ABB: LBBW erhöht das Kursziel auf 75 von 68 Fr., weiter mit Rating Kaufen.
Flughafen Zürich: Jefferies nimmt das Kursziel auf 239 von 246 Fr. zurück, weiter mit Rating Hold.
Givaudan: Jefferies senkt das Kursziel auf 3500 von 3800 Fr. mit Rating Buy,
Givaudan: Kepler Cheuvreux reduziert das Kursziel auf 4000 von 4200 Fr., hält an Rating Buy fest.
Lonza: Goldman Sachs senkt Kursziel auf 670 von 680 Fr., belässt Rating auf Buy.
Orior: Research Partners senkt das Kursziel auf 16 von 20 Fr., Rating weiterhin Halten.
Sika: Deutsche Bank senkt Kursziel auf 155 von 168 Fr., weiter mit Hold.
Schindler: Oddo BHF SA erhöht das Rating in einer Branchenstudie auf Neutral von Underperform.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich mit einem Plus von 0,11 Prozent indiziert. Der hiesige Markt dürfte damit an die Kursgewinne vom Donnerstag anschliessen. Die positiv aufgefassten Quartalszahlen von Apple dürften den Schweizer Technologiewerten eine Stütze sein.
Der Kalender ist im Vergleich zum Donnerstag ziemlich leer. Einzig StarragTornos legen die Umsatzzahlen für 2025 vor und das Bundesamt für Statistik (BFS) publiziert den Wohnimmobilienpreisindex für das Jahr 2025.
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06:15
Der Ausverkauf bei US-Technologiewerten hat den Börsen in Asien am Freitag den Schwung genommen. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,3 Prozent auf 53'208,33 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix legte dagegen um 0,2 Prozent auf 3'552,62 Zähler zu. Die Börse in Shanghai verlor 1,2 Prozent auf 4.108,46 Stellen, und der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um ein Prozent auf 4'705,81 Punkte. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans tendierte uneinheitlich, steuerte aber auf den besten Monat seit mehr als drei Jahren zu.
In Japan drückten vor allem Gewinnmitnahmen bei Technologiewerten auf die Stimmung. «Anleger verkauften Technologiewerte, um Gewinne mitzunehmen», sagte Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management. Zu den grössten Verlierern zählte der Chip-Ausrüster Advantest mit einem Minus von 5,62 Prozent. Die Papiere des Taschenrechner-Herstellers Casio Computer schossen dagegen um 14,8 Prozent in die Höhe, nachdem das Unternehmen eine Verdopplung seines Jahresgewinns in Aussicht gestellt hatte. Auch die Aktien von Fujitsu legten nach einer angehobenen Prognose um 3,56 Prozent zu.
Für eine gewisse Zurückhaltung sorgten zudem Inflationsdaten. Die Kerninflation in Tokio verlangsamte sich im Januar zwar auf zwei Prozent und entsprach damit dem Ziel der Bank of Japan (BOJ). «Die heutigen Daten werden die Bemühungen der BOJ, die Zinssätze zu erhöhen, nicht zunichte machen, da die Verlangsamung der Kerninflation hauptsächlich auf einmalige Faktoren zurückzuführen ist», sagte jedoch Yoshiki Shinke, Ökonom beim Dai-ichi Life Research Institute. Im Hintergrund wirkten zudem politische Nachrichten aus den USA, wo Präsident Donald Trump eine Einigung zur Abwendung eines Regierungsstillstands unterstützte und für Freitag die Bekanntgabe seiner Nominierung für den Vorsitz der US-Notenbank Fed ankündigte.
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06:10
Der Dollar legte im asiatischen Devisenhandel zu, gestützt von der Hoffnung auf eine Abwendung eines erneuten Regierungsstillstands in den USA. Er gewann 0,5 Prozent auf 153,92 Yen und stieg leicht auf 6,9492 Yuan. Zur Schweizer Währung notierte er 0,6 Prozent höher bei 0,7687 Franken. Im Gegenzug fiel der Euro um 0,5 Prozent auf 1,1914 Dollar, zog jedoch zum Franken um 0,1 Prozent auf 0,9159 an.
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06:03
Die Ölpreise gaben nach. Händler verwiesen auf geopolitische Risiken, nachdem US-Präsident Donald Trump per Dekret einen nationalen Notstand ausgerufen hatte. Dies schaffe die Grundlage für Zölle auf Waren aus Ländern, die Öl nach Kuba verkaufen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verbilligte sich um 1,4 Prozent auf 69,70 Dollar. Die US-Sorte WTI notierte 1,8 Prozent schwächer bei 64,21 Dollar.
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00:05
Inmitten einer Flut von Geschäftszahlen hat der Softwarekonzern Microsoft am Donnerstag das Geschehen an den US-Börsen negativ beeinflusst. Die Standardwerte im Dow Jones Industrial entwickelten sich zwar robust, doch an der Nasdaq-Börse war der Handel geprägt von neuen Bedenken rund um das Thema KI-Investitionen. Zeitweise sorgte es auch für Unsicherheit, dass die USA dem Iran mit einem Präventivschlag drohten.
Neben den Zahlen der Tech-Riesen Meta und Tesla fiel Microsoft mit einem Kursrutsch von letztlich zehn Prozent auf. Die Unruhe war zeitweise immens, der Nasdaq 100 hatte in der Spitze mehr als zwei Prozent eingebüsst. Bei einem Schlussstand von 25.884,30 Punkten verringerte sich Abschlag aber noch auf 0,53 Prozent. Seine Annäherung an das Rekordhoch bekam damit einen Dämpfer.
Der Wall-Street-Leitindex Dow Jones Industrial konnte sich dem schwachen Umfeld mit seinem Schlusskurs von 49'071,56 Punkten entziehen. Erst im späten Handel hatte er es noch mit 0,11 Prozent ins Plus geschafft. Der marktbreite S&P 500 orientierte sich mit einem Abschlag von 0,13 Prozent auf 6'969,01 Zähler noch etwas mehr an der Nasdaq.
Microsoft konnte zwar dank einer weiter hohen Nachfrage rund um Künstliche Intelligenz (KI) und Cloud-Dienste im zweiten Geschäftsquartal erneut kräftig wachsen, allerdings nicht mehr so deutlich wie im Vorquartal. Sorgen um die Wachstumstreiber mischten sich mit Bedenken wegen stark gestiegener Kosten. Die Aktien konterten ihre jüngste Erholung mit dem tiefsten Stand seit Ende April. In der Breite wurden auch andere Softwarewerte wie etwa Salesforce belastet.
Die Meta-Anteile konnten dies an der Nasdaq mit einem Kursanstieg um mehr als zehn Prozent nicht aufwiegen. Der Facebook-Mutterkonzern überzeugte mit einem deutlichen Umsatz- und Gewinnwachstum, das die Aktien auf den höchsten Stand seit Ende Oktober trieb. Das Werbegeschäft des Internetkonzerns nehme weiter Fahrt auf und zeige den positiven KI-Einfluss, urteilte Goldman-Sachs-Experte Eric Sheridan.
Beim dritten Tech-Riesen aus dem Kreis der «Magnificent 7», dem Elektroautobauer Tesla, kamen die neuesten Nachrichten mit einem Abschlag von 3,5 Prozent nicht gut an. Die Gewinnschätzungen waren zwar übertroffen worden, doch es wurden Milliarden-Investitionen zur Umstrukturierung der Produktion angekündigt. Konzernchef Elon Musk setzt auf eine Zukunft mit Robotern und Robotaxis.
Im Dow gab es einige Gegengewichte zu Microsoft. Die Titel von IBM zogen dort nach Zahlenvorlage um gut fünf Prozent an. Das IT-Urgestein überzeugte mit starkem Wachstum, das die Aktien in Richtung des Rekordes vom November trieb. Bestmarken setzen konnte der Baumaschinenhersteller Caterpillar - neben dem Kurs auch mit dem höchsten Jahreserlös der Geschichte.
Zweiter im Dow wurden nach Zahlenveröffentlichung die Anteile von Honeywell . Sie profitierten mit einem fast fünf Prozent grossen Anstieg davon, dass der Ausblick des Mischkonzerns die Erwartungen übertraf. Ausserdem soll eine geplante Abspaltung der Luft- und Raumfahrtsparte schneller über die Bühne gehen als erwartet.
Die Titel von Visa profitierten kurz vor dem eigenen Quartalsbericht mit einem Anstieg um 1,5 Prozent von guten Zahlen des Konkurrenten Mastercard, die im marktbreiten S&P 500 um 4,3 Prozent anzogen. Der Kreditkartenanbieter meldete ein Quartalsergebnis über den Erwartungen.
Einen Rekord aufstellen konnten die Titel des Rüstungskonzerns Lockheed Martin, indem sie nach der Zahlenvorlage um 4,2 Prozent anzogen. Eine noch deutlichere Rally gab es bei Southwest Airlines mit einem Kurssprung um fast 19 Prozent. Die Fluggesellschaft machte mit ihren Quartalszahlen Hoffnung auf eine Trendwende.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

