08:05
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der Bank Julius Bär 0,2 Prozent im Plus bei 13'780 Punkten. Amrize ziehen nach Zahlen mit einer angekündigten Sonderdividende und einem Aktienrückkaufprogramm um 2,4 Prozent an. Alle 20 SMI-Titel notieren höher. Die anderen 19 Valoren verzeichnen leicht festere Kurse ohne Kursausreisser.
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07:59
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Accelleron: Berenberg erhöht das Kursziel auf 70 von 62 Fr., bestätigt Einstufung Hold.
Flughafen Zürich: Bank of America erhöht das Kursziel auf 286 von 280 Fr. und belässt die Einstufung auf Buy.
Novartis: Julius Bär erhöht das Kursziel auf 130 von 100 Fr., bestätigt das Rating Hold.
Roche: Berenberg erhöht das Kursziel auf 340 320 Fr., Rating Hold unverändert.
Schindler: Bank of America senkt Rating auf Neutral von Buy und senkt das Kursziel auf 318 von 328 Fr.
SGS: Jefferies erhöht das Kursziel auf 100 von 90 Fr., Einstufung weiterhin mit Hold.
Swisscom: AlphaValue bestätigt Rating Reduce, erhöht dafür Kursziel auf 666 von 644 Fr.
Valiant: Kepler Cheuvreux erhöht Kursziel auf 134 119 Fr., bestätigt Rating Reduce.
VAT: Bank of America erhöht das Kursziel auf 591 von 567 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Buy.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) notiert bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher. Der hiesige Leitindex schliesst damit nahtlos an die steigenden Kurse vom Dienstag an und könnte so im regulären Handel ein neues Rekordhoch erreichen.
Am Mittwoch geht die Bilanzsaison weiter. Die Unternehmen CPH, EFG International, Glencore, Straumann und Sunrise legen die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vor.
Die Protokolle der jüngsten Zinssitzung der US-Notenbank geben am Mittwochabend Einblick in die internen Diskussionen der Währungshüter. Investoren erhoffen sich Einblick in den weiteren geldpolitischen Kurs der Federal Reserve. Sie hatte den Leitzins auf der Sitzung Ende Januar nach drei Senkungen in Folge nicht angetastet. Allerdings war die Entscheidung intern umstritten: Die Fed-Direktoren Christopher Waller und Stephen Miran votierten für eine weitere Senkung.
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06:15
Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft von KI-Investitionen hat die asiatischen Börsen am Mittwoch nur verhalten steigen lassen. Trotz der jüngsten Kursverluste bei US-Technologiewerten zeigte sich die japanische Börse widerstandsfähig: In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,1 Prozent auf 57'211,21 Punkte zu. Der breiter gefasste Topix notierte 1,2 Prozent höher bei 3805,94 Zählern. «Die KI-Unsicherheit bleibt eine Quelle der Volatilität», erklärten NAB-Analysten. Es sei schwierig einzuschätzen, welche KI-Unternehmen sich durchsetzen würden und welche Auswirkungen die Technologie auf andere Branchen haben werde. Die Börsen in China, Hongkong, Singapur, Taiwan und Südkorea blieben wegen des Neujahrsfestes geschlossen.
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06:09
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 153,51 Yen und gab leicht auf 6,9080 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,7707 Franken. Der Euro blieb fast unverändert bei 1,1841 Dollar und zog leicht auf 0,9129 Franken an. Der neuseeländische Dollar sackte ab, nachdem die Zentralbank signalisiert hatte, die Geldpolitik müsse noch einige Zeit expansiv bleiben.
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06:01
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,3 Prozent auf 67,62 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent fester bei 62,50 Dollar. Die Ölpreise hatten am Vortag nachgegeben, nachdem Iran nach Gesprächen in Genf Fortschritte in den Atomverhandlungen mit den USA gemeldet hatte. Dies minderte die Sorgen über eine militärische Eskalation in der Region. Der Goldpreis zog um 1,41Prozent auf 4932 Dollar je Feinunze nach.
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00:05
Die Sorgen über belastende Auswirkungen Künstlicher Intelligenz in der Software-Branche haben die US-Aktienmärkte am Dienstag im Zaum gehalten. Nach dem feiertagsbedingt langen Wochenende beschloss der Dow Jones Industrial den ersten Handelstag der Woche mit einem Plus von 0,07 Prozent auf 49'533,19 Punkte. Die Aktien etlicher Software-Anbieter gerieten unter die Räder.
Der technologielastige Nasdaq 100 fiel am Dienstag auf den tiefsten Stand seit fast drei Monaten. Im Handelsverlauf grenzte er das Minus auf 0,13 Prozent ein und schloss mit 24'701,60 Punkten. Der marktbreite S&P 500 ging mit plus 0,10 Prozent bei 6843,22 Punkten aus dem Handel. Zuvor war der Index auf den tiefsten Stand seit Mitte Dezember gerutscht.
Waren die Künstliche Intelligenz und die mit ihr verbundenen Chancen der grosse Kurstreiber des vergangenen Jahres, so rücken nun die möglichen Verlierer ihres Einsatzes immer stärker in den Blick. «Neue KI-Agenten sind inzwischen in der Lage, softwarebezogene Aufgaben zu übernehmen und gefährden damit den über Jahre aufgebauten Wettbewerbsvorsprung vieler Softwareunternehmen», schrieb Ann-Katrin Petersen vom Vermögensverwalter Blackrock. Der Ausverkauf bei Softwareaktien verdeutliche, dass Anleger die Beständigkeit einiger Geschäftsmodelle grundsätzlich neu bewerteten.
Auch am Dienstag litten Papiere der Software-Branche unter eben dieser Neubewertung. Im Dow büssten Salesforce 2,9 Prozent ein und Microsoft 1,1 Prozent. Oracle verloren 3,9 Prozent. Im Nasdaq 100 zählten Intuit, MongoDB, Crowdstrike, Cadence Design Systems und Synopsys zu den Top-Verlierern mit Verlusten bis zu 5,3 Prozent. Blackrock-Strategin Peterson sprach von «schöpferischer Zerstörung» durch KI.
Unterdessen geht der Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers in eine neue Runde. Der Konzern stimmte zu, die Verhandlungen mit Paramount wieder aufzunehmen. Tags zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg mit Verweis auf Insider berichtet, dass bei Warner diskutiert wird, ob Paramount einen besseren Deal bieten könnte als der Streaming-Anbieter Netflix. Die Aktien von Warner und Paramount gewannen 2,7 beziehungsweise 4,9 Prozent. Netflix legten leicht zu.
Für die Papiere von Norwegian Cruise Line ging es um gut 12 Prozent nach oben. Der aktivistische Investor Elliott Investment Management hat einen Anteil von mehr als 10 Prozent an dem Kreuzfahrtunternehmen aufgebaut und ist damit zu einem der grössten Aktionäre aufgestiegen. Der Hedgefonds will nun aktiv Einfluss auf Strategie und Führung des Unternehmens nehmen.
Die Anteilscheine von Masimo schnellten um mehr als ein Drittel auf knapp 175 Dollar nach oben. Der Hersteller von Gesundheitsprodukten Danaher will das Medizintechnikunternehmen für 180 Dollar je Aktie übernehmen. Damit ist das Geschäft knapp 10 Milliarden Dollar schwer. Die Aktien von Danaher fielen um 2,9 Prozent.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

