08:09
Der Swiss Market Index (SMI) notiert bei der Bank Julius Bär leicht höher und legt 0,1 Prozent zu. Der hiesige Leitindex grenzt damit die Kursverluste vom frühen Morgen ein. Die Kursverluste von Alcon (-0,4 Prozent) und Givaudan (-1,3 Prozent) stechen heraus. Die anderen 18 SMI-Titel werden leicht höher indiziert.
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07:41
Nach dem Kurssprung zum Wochenanfang wird der Dax am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verluste in den Handel starten. Am Montag hatte der deutsche Leitindex 1,2 Prozent höher bei 22'654 Punkten geschlossen. Nachdem US-Präsident Donald Trump angekündigt hatte, Angriffe auf den Iran auszusetzen, war der Dax aus dem roten Bereich zeitweise um bis zu 3,6 Prozent nach oben geschnellt. Im Fokus steht nach wie vor, wann die für die globale Energieversorgung wichtige Strasse von Hormus wieder passierbar sein wird.
Im Tagesverlauf steht zudem der Einkaufsmanagerindex für März an, der zeigt, wie es nach dem Ausbruch des Irankrieges um die Konjunktur in Deutschland und dem Euroraum bestellt ist. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten erwarten, dass sich das Barometer weiter im Wachstumsbereich halten wird, auch wenn die Wirtschaft hierzulande und auch in der Euro-Zone nicht mehr so viel Schwung haben dürfte wie im Februar.
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07:19
OpenAI hat seine enge Verbindung zu Microsoft als potenzielles Geschäftsrisiko bezeichnet. Der Softwarekonzern sei für einen erheblichen Teil der Finanzierung und Rechenkapazität verantwortlich, zitierte der Sender CNBC am Montag aus einem Finanzdokument für potenzielle Investoren. Eine Änderung oder Beendigung der Partnerschaft könne das Geschäft erheblich beeinträchtigen, warnte OpenAI. Ein Unternehmenssprecher betonte jedoch, Microsoft bleibe ein kritischer langfristiger Partner.
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06:23
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank 0,4 Prozent im Minus. Die Erdölpreise sind weiterhin hoch, da sich noch kein definitives Ende des Iran-Krieges abzeichnet. Aktuell notiert Brent bei 103,5 Dollar und die Nachrichten aus dem Nahen Osten werden am Dienstag das Geschäft an den Finanzmärkten erneut prägen.
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06:15
Die Verlängerung von US-Präsident Donald Trumps Ultimatum an den Iran hat die Märkte am Dienstag nur kurzfristig beruhigt. Trump hatte seine Frist für die Wiedereröffnung der Strasse von Hormus um fünf Tage verlängert und von produktiven Gesprächen mit Teheran gesprochen. Dennoch blieb die Lage angespannt, zumal der Iran Verhandlungen mit den USA bestritt. «Die zugrundeliegende Situation ist immer noch unglaublich fragil», sagte Tony Sycamore, Analyst bei IG. Die Strasse von Hormus bleibe geschlossen, über die etwa ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports abgewickelt wird.
Die asiatischen Börsen legten eher moderat zu: Der Nikkei-Index in Tokio stieg um 0,8 Prozent auf 51'892,21 Punkte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gewann 1,4 Prozent. Die US-Futures drehten jedoch ins Minus - der Nasdaq-Future gab 0,6 Prozent nach. Auch die europäischen Futures zeigten sich schwächer.
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06:11
Die Ölpreise legten nach ihrem Einbruch vom Montag wieder zu. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 4,2 Prozent auf 104,21 Dollar, US-Öl WTI stieg um 4,3 Prozent auf 91,93 Dollar. Zwar passierten zwei Tanker mit Ziel Indien am Montag die Strasse von Hormus, doch der Krieg beeinträchtigt weiterhin den Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Meerenge. Der Goldpreis gab dagegen ein Prozent auf 4364,09 Dollar je Feinunze nach.
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06:05
Am asiatischen Devisenmarkt erholte sich der Dollar von seinen Vortagesverlusten. Zum Yen legte er 0,1 Prozent auf 158,63 Yen zu, zum Yuan gewann er 0,2 Prozent auf 6,8937 Yuan. Der Euro gab 0,3 Prozent auf 1,1585 Dollar nach, das britische Pfund verlor 0,5 Prozent auf 1,3394 Dollar. Die Renditen von US-Staatsanleihen stiegen deutlich - die zweijährige Rendite kletterte um acht Basispunkte auf 3,91 Prozent. Anleger preisen angesichts der Energiekrise wieder Zinserhöhungen in den Industrieländern ein. In Japan fiel die Kerninflation im Februar erstmals seit fast vier Jahren unter das Zwei-Prozent-Ziel der Notenbank auf 1,6 Prozent, was weitere Zinserhöhungen erschweren dürfte.
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00:05
An den US-Börsen hat am Montag die vage Hoffnung auf eine Entspannung des Iran-Kriegs für Gewinne gesorgt. US-Präsident Donald Trump setzte seine am Wochenende angedrohten Angriffe auf iranische Energieanlagen für fünf Tage aus mit dem Hinweis, es gebe «produktive Gespräche». Der Leitindex Dow Jones Industrial legte daraufhin um 1,38 Prozent auf 46'208,47 Zähler zu. Am Freitag war der Dow auf den tiefsten Stand seit September gefallen.
Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf dementierte allerdings die Aussagen Trumps: Es habe keine Verhandlungen mit den USA gegeben.
Der marktbreite S&P 500 erholte sich zum Wochenauftakt um 1,15 Prozent auf 6581,00 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,22 Prozent und schloss bei 24'188,59 Zählern. Beide Börsenbarometer waren am Freitag wegen des Kriegs im Nahen Osten ebenfalls auf Tiefstände seit September abgerutscht.
Geoff Yu, leitender Makrostratege bei Bank of New York Mellon, äusserte sich vorsichtig optimistisch, sollten die Aussagen zutreffen und tatsächlich Hoffnung auf einen Ausweg aus dem Konflikt bestehen. Dann könnten die Anleger neben einer Stabilisierung der Aktienmärkte auch damit rechnen, dass zuletzt schon eingepreiste, aggressive Zinserhöhungen am Markt wieder zurückgenommen würden.
Erleichtert zeigten sich die Anleger bei Fluggesellschaften. Titel von American Airlines und Delta Air Lines verteuerten sich um 3,6 und 2,7 Prozent. Papiere von United Airlines stiegen um 4,5 Prozent.
Eine Erholung gab es auch im Technologiesektor. Diese war zuvor schon in Europa erkennbar und dem schlossen sich im New Yorker Handel auch die sieben wichtigsten Tech-Riesen der USA an, die sogenannten Glorreichen Sieben. Deren Kursgewinne reichten bis zu 3,5 Prozent für Tesla. Für Aufmerksamkeit sorgte am Wochenende der Konzernchef des Elektroautobauers, Elon Musk, der Pläne zum Bau einer gigantischen Chipfabrik bekannt gab.
Papiere von Estee Lauder sackten um fast 8 Prozent ab auf ein Tief seit vergangenem Sommer. Einem Bericht der «Financial Times» zufolge will der Kosmetikkonzern mit der spanischen Mode- und Kosmetikgruppe Puig zusammengehen. Puig bestätigte Verhandlungen mit Estee Lauder.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

