08:25

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

ABB: Berenberg nimmt mit Hold und Ziel 80 Fr. wieder auf

Cosmo: Kepler Cheuvreux senkt auf 123 (130) Fr. – Buy

Swissquote: UBS erhöht auf Neutral (Sell) - Ziel 42,50 (39,50) Fr.

+++

08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'530 Punkten indiziert. 18 der 20 SMI-Titel geben nach. Vorbörslich steigen die Titel von Amrize (+0,7 Prozent) und Swiss Re (+0,4 Prozent). Die Kursverluste der übrigen SMI-Titel reichen von -0,04 Prozent (Swisscom) bis -0,4 Prozent (Richemont).

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 0,1 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (-1,2 Prozent), Cosmo (-0,6 Prozent), Landis+Gyr (+0,9 Prozent) und Swissquote (+0,7 Prozent) prognostiziert.

Landis+Gyr hat am Kapitalmarkttag über höhere Ausschüttungsziele informiert, Swissquote dürfte von einer Hochstufung durch die UBS profitieren und bei Cosmo macht sich eine Kurszielreduktion vorbörslich bemerkbar.

+++

07:40

Der Goldpreis gab am Montag leicht nach, belastet durch einen stärkeren US-Dollar und steigende Ölpreise, während Anleger auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump zu einem vorgeschlagenen Abkommen zur Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran warteten. Spot-Gold verlor rund 0,3 Prozent und notierte bei 4521,25 US-Dollar pro Unze, nachdem es in der vorherigen Sitzung ein Zwei-Wochen-Hoch erreicht hatte. US-Gold-Futures für August sanken um 0,9 Prozent auf 4551,60 US-Dollar.

«Der Anstieg der Ölpreise in Kombination mit der nach wie vor ungewissen Einigung zwischen den USA und dem Iran reicht aus, um Gold zu Beginn der Woche aus dem Gleichgewicht zu bringen», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade. Trump hatte am Freitag angekündigt, dass er bald über einen Vorschlag zur Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran entscheiden werde, obwohl die beiden Länder in zentralen Konfliktfragen weiterhin unterschiedliche Positionen vertraten.

Die USA gaben an, am Wochenende iranische Militäranlagen angegriffen zu haben, während die Iranischen Revolutionsgarden am Montag mitteilten, im Gegenzug eine US-Militärbasis beschossen zu haben.

+++

07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,1 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,26 Prozent niedriger bei 13'522 Punkten.

+++

06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,36 Prozent tiefer bei 13'505 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt darf heute dennoch mit Zuversicht in den Juni starten. Der Leitindex SMI hat im Mai trotz Belastungen durch den Iran-Krieg um 3,1 Prozent zugelegt. Unterstützung liefern auch die Vorgaben aus den USA: Die Wall Street verabschiedete sich am Freitag erneut mit Rekordständen aus dem Handel. Auch die asiatischen Börsen markierten im Handel am Montag teils neue Rekordstände.

Getrieben wurde die Rally vor allem von Technologiewerten und der anhaltenden KI-Euphorie, während Hoffnungen auf eine Entspannung im Konflikt zwischen den USA und Iran die Stimmung zusätzlich stützten. Einen kleinen Dämpfer gab es durch die ausgeweitete Offensive Israels im Libanon, welche den Ölpreis wieder etwas steigen liess.

Zum Monatsauftakt rücken in der Schweiz vor allem Konjunkturdaten in den Fokus, während die Unternehmensagenda leer bleibt. Veröffentlicht werden die Erstschätzung des Bruttoinlandprodukts (BIP) für das erste Quartal, der Einkaufsmanagerindex (PMI) für Mai sowie Zahlen zu den Detailhandels- und Dienstleistungsumsätzen. Daneben gibt das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) den hypothekarischen Referenzzinssatz bekannt. Dieser dürfte nach Einschätzung von Ökonomen auf dem historischen Tiefstand von 1,25 Prozent verharren. Darüber hinaus hat der Stromzählerhersteller Landis+Gyr zu einem Kapitalmarkttag geladen.

+++

05:20

Der anhaltende Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart Auftrieb verliehen. In Tokio stieg der Leitindex Nikkei um 0,5 Prozent und knüpfte damit an seine jüngsten Rekordhochs an. Auch die Börse in Südkorea verzeichnete ein Plus ‌von 1,3 ⁠Prozent. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans legte um 0,2 Prozent zu. Zu den grossen Gewinnern zählte erneut der Markt ⁠in Taiwan, der von der Vorfreude auf den Auftritt von Nvidia-Chef Jensen Huang auf der Computex-Messe profitierte. Die starke Nachfrage nach Halbleitern überlagerte dabei die Sorgen der ‌Anleger über die festgefahrenen Friedensgespräche im Nahen Osten. SoftBank überholt Toyota und wird zum wertvollsten Unternehmen Japans.

In Japan bremsten jedoch steigende Kosten die Euphorie etwas. ‌Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie fiel im Mai leicht auf 54,5 ​Punkte. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere das Vorrücken Israels in den Libanon und die festgefahrenen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, treiben die Rohstoffpreise in die Höhe. Um sich abzusichern, füllen viele japanische Unternehmen ihre Lager. «Die aktuelle Expansionsphase wird teilweise durch den Bestandsaufbau bei Herstellern und ihren Kunden angetrieben, die sich gegen Produktknappheit und Preisrisiken infolge des Krieges im Nahen Osten absichern wollen», erklärte S&P-Global-Ökonomin Annabel Fiddes.

Auch in China hinterlassen ‌die weltweiten geopolitischen Spannungen gemischte Spuren. Zwar wuchs die Industrie laut dem privaten RatingDog-Index im Mai den sechsten Monat in Folge, doch fielen die neuen Exportaufträge erstmals seit fünf Monaten. Die hohen Energiepreise infolge der blockierten Strasse von Hormus dämpfen die weltweite Nachfrage nach chinesischen Gütern. Dennoch zeigte ​sich RatingDog-Gründer Yao Yu zuversichtlich: «Insgesamt setzte der verarbeitende Sektor seine Expansion im Mai fort, wenn auch in ​langsamerem Tempo. Das Nachlassen des Inflationsdrucks verschaffte den Unternehmen etwas Erleichterung bei den Kosten.» Analysten warnen ​jedoch, dass eine ausbleibende Öffnung der wichtigen Öl-Handelsroute die Erholung der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt weiter ausbremsen könnte.

+++

04:04

Die Aussicht auf längerfristig hohe Zinsen in den USA und die ‌Abhängigkeit Europas und Japans von Energieimporten stützten die US-Währung. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,1 Prozent auf 159,46 Yen und legte leicht auf 6,7678 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent höher bei 0,7830 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf ​1,1643 ​Dollar und zog um 0,2 Prozent auf 0,9118 Franken an.

+++

03:15

Die Eskalation im ⁠Nahen Osten und Berichte über neue iranische Seeminen in der Strasse von Hormus ​trieben die Ölpreise massiv an. Am ⁠Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,2 Prozent auf 93,08 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI ‌notierte 2,6 Prozent fester bei 89,63 Dollar. Analyst Tony Sycamore von IG warnte, dass selbst bei einem Waffenstillstand die Räumung der Minen Zeit in Anspruch nehmen werde und eine schnelle Entlastung beim Angebot ausbleiben dürfte.

+++

02:00

An der Wall Street ‌hatten Technologiewerte und die Hoffnung auf robuste US-Arbeitsmarktdaten am Ende der Vorwoche für gute Stimmung gesorgt. Der ​US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Plus von 0,7 Prozent bei 51.032,46 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,2 Prozent auf 7.580,06 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,2 Prozent auf 26.972,62 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
Luca NiederkoflerMehr erfahren