08:25

Der Preis für Brent-Öl liegt wieder über 107 Dollar pro Barrel. Grund ist das Vorrücken der Huthis auf die Meerenge Bab al-Mandab. 

Tankschiffe können zwar weiterhin den Suezkanal nutzen oder Afrika umfahren. Dies verlängert die Reise nach Asien jedoch um 22 Tage. Zudem steigen die Kosten für Charter und Treibstoff deutlich. Die Tankerraten erreichten in der vergangenen Woche Rekordhöhen. Gleichzeitig ist Bunkeröl knapp. Dies verteuert den Seetransport zusätzlich. Rund 80 Prozent des weltweiten Handels werden über den Seeweg abgewickelt.

Die wichtige Ost-West-Ölpipeline in Saudi-Arabien wurde zudem von Drohnen aus dem Irak angegriffen. Über die Pipeline wurden bisher vier bis fünf Millionen Barrel pro Tag transportiert.

Dauerhaft hohe Preise sind für die US-Notenbank Fed ein Problem. Die Notenbank trifft sich in dieser Woche zu ihrer Zinsentscheidung. Die Märkte preisen eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte am Mittwoch mittlerweile mit einer Wahrscheinlichkeit von 86 Prozent ein. Es wäre der erste Zinsschritt nach oben seit Mitte 2023.

Investoren sehen die Situation als Test für die Glaubwürdigkeit der Fed unter Notenbankchef Kevin Warsh.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent tiefer auf 13'765 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel geben allerdings nach. Nur Novartis (+0,3 Prozent) werden höher gestellt. Die Kursverluste der übrigen Bluechips liegen zwischen -0,1 und -0,2 Prozent.

Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich rund 0,1 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von ams Osram (-1,8 Prozent), BB Biotech (-1,1 Prozent), Comet (-1,9 Prozent), Huber+Suhner (+1,4 Prozent), Inficon (-2,6 Prozent), Straumann (+2,2 Prozent) und VAT (-1,2 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Die Goldpreise haben am Montag nachgegeben. Ein starker Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen. Dies verstärkt die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed bei ihrer Zinsentscheidung in dieser Woche die Leitzinsen anheben könnte.

Der Spot-Goldpreis fiel um 0,3 Prozent auf 4334,31 Dollar pro Unze. Bereits am Freitag hatte Gold die dritte Woche in Folge mit Verlusten beendet. Die US-Gold-Futures gaben um 0,8 Prozent auf 4375,00 Dollar nach.

«Das Umfeld ist derzeit nicht nach dem Geschmack von Gold. Steigende Energiepreise und höhere Zinserwartungen vor den Sitzungen der Fed und der BoJ sorgen für Gegenwind bei den Renditen», sagt Tim Waterer, Chef-Marktanalyst beim Broker KCM Trade. «In der Zwischenzeit dürften Kursrücksetzer dennoch Käufer anlocken. Gold dient weiterhin als Absicherung gegen Unsicherheiten, da die Geopolitik und die Zinspolitik im Fluss bleiben.»

Händler räumen einer Zinsaufstockung an der Fed-Sitzung vom Dienstag und Mittwoch eine Wahrscheinlichkeit von rund 86,5 Prozent ein. Vor den Inflationsdaten der letzten Woche lag dieser Wert noch bei etwa 67 Prozent. Dies geht aus dem CME FedWatch Tool hervor.

Auch von der japanischen Notenbank BoJ wird am Freitag allgemein eine Zinserhöhung erwartet. Die hartnäckige Inflation und das widerstandsfähige Wirtschaftswachstum erhöhen die Aussichten auf weitere Zinsschritte grosser Zentralbanken. Dazu kommen steigende Energiepreise und fehlende Zeichen für eine Entspannung im Nahen Osten.

Gold gilt zwar üblicherweise als Schutz gegen Inflation. Höhere Zinsen verringern jedoch die Attraktivität des zinslosen Edelmetalls.

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07:05

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Minus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls fallen (-0,3 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,1 Prozent tiefer bei 13'764 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,1 Prozent tiefer bei 13'767 Punkten.

Fallende Futures auf die US-Aktienindizes sorgen am Montagmorgen für leichten Druck an der Schweizer Börse. Zudem rücken die Schweizer Produzenten- und Importpreise für August in den Fokus. Sie werden um 8:30 Uhr veröffentlicht. Unternehmensergebnisse stehen keine an. 

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05:12

Steigende Ölpreise und die Sorge vor bevorstehenden Zinserhöhungen haben die Aktienmärkte in Asien belastet. Der Preis für die Rohölsorte Brent stieg kräftig an, denn neue Angriffe auf Saudi-Arabien und auf ‌Schiffe im Persischen ⁠Golf erhöhten die Nervosität an den Märkten deutlich. Zuvor hatten bereits ein Angriff auf eine saudische Ölpipeline und ⁠ein Vormarsch der jemenitischen Huthi-Miliz die Sorge vor einer Verknappung des Energieangebots geschürt. Ein für Montag geplantes Treffen zwischen dem Iran ‌und den Golf-Anrainerstaaten im Oman, bei dem über die Lage in der Strasse ‌von Hormus verhandelt werden sollte, wurde verschoben.

Zudem blickten ​die Anleger auf die Zinsentscheidungen in den USA und Japan in dieser Woche. Nach unerwartet hohen US-Verbraucherpreisdaten vom Freitag rechneten die Märkte mit einer 86-prozentigen Wahrscheinlichkeit, dass die US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch die Zinsen um 25 Basispunkte anheben und im Dezember einen weiteren Schritt folgen lassen wird. Es wäre die erste Zinserhöhung seit Mitte ‌2023.

«Wir erwarten nun, dass die Fed die Zinsen in diesem Jahr zweimal anheben wird, im September und im Dezember», sagte Michael Feroli, Chefvolkswirt für die USA bei JPMorgan. «In dieser Phase könnte es die Glaubwürdigkeit der Institution gefährden, wenn ​sie ihren Ankündigungen keine Taten folgen lässt.» Feroli fügte hinzu: «Ob diese Massnahmen eine ​begrenzte Neuausrichtung darstellen oder den Beginn eines länger anhaltenden Zinserhöhungszyklus markieren, wird ​von den kommenden Daten abhängen. Wir gehen vom Ersteren aus, sehen aber auch Risiken für das zweite Szenario.»

In Tokio gab der ‌225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,8 Prozent auf 63.498,61 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 0,7 Prozent höher bei 4.054,89 Zählern. Die Börse Shanghai blieb fast unverändert bei 3.888,18 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und ​Shenzhen fiel ​um 0,4 Prozent auf 4.493,64 Punkte.

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann ⁠der Dollar 0,3 Prozent auf 154,03 Yen und legte leicht auf ​6,7067 Yuan zu. Zur Schweizer ⁠Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8176 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf ‌1,1584 Dollar und zog leicht auf 0,9472 Franken an.

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03:05

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,6 Prozent auf 107,33 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte ‌2,7 Prozent fester bei 102,78 Dollar.

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02:00

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag ​mit einem Plus von 1,0 Prozent bei 52.573,29 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,9 Prozent auf 7.656,98 Zähler und der technologielastige Nasdaq zog um 1,0 Prozent auf 26.333,04 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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