07:40

Die Ölpreise sind am Donnerstag nach der jüngsten Eskalation am Persischen Golf mit neuen Angriffen weiter gestiegen. Die Aufschläge hielten sich aber in Grenzen, den grössten Sprung hatten die Ölpreise am Dienstag und Mittwoch verzeichnet, als die Spannungen zwischen den USA und dem Iran wieder aufgeflammt waren. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte im frühen Handel zuletzt um 1,06 Prozent auf 78,85 Dollar zu.

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07:05

Im Fokus steht am Donnerstag die Reaktion der Anleger von Galderma, SandozSwisscom und Kühne+Nagel

Denn: Im Leitindex kommt es zur Rotation. Neu aufgenommen unter den Blue Chips werden die Titel von Galderma und von Sandoz, dafür müssen Swisscom und Kühne+Nagel weichen. Im ​SMIM ​ersetze ⁠zudem der Aromen- ​und Vitaminhersteller DSM Firmenich ⁠den Spezialchemiehersteller Clariant

Die ​Beschlüsse basierten auf den Empfehlungen ‌der Indexkommission im Rahmen der ordentlichen jährlichen Überprüfung. Dass es gerade diese beiden Titel getroffen hatte, hängt mit dem sogenannten Free Float - sprich die Anzahl der frei handelbaren Aktien - zusammen. 

Die Änderungen gelten ab dem 21. September 2026. Mehr dazu hier.

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06:10

Der SMI gewinnt bei IG Bank vorbörslich 0,4 Prozent.

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05:00

Die Eskalation des Konflikts zwischen den USA und dem Iran hat die Ölpreise am Donnerstag auf den höchsten Stand ‌seit ⁠Wochen getrieben und die Anleger verunsichert. Eine Erholung bei Technologiewerten stützte jedoch die ⁠asiatischen Aktienmärkte. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,8 Prozent. ‌Der japanische Nikkei-Index legte um 2,3 Prozent zu. ‌In Südkorea sprang der Kospi ​um 3,8 Prozent nach oben, angetrieben von Kursgewinnen bei den Chip-Herstellern Samsung und SK Hynix. Der Anstieg der Ölpreise schürte Inflationssorgen und nährte die Erwartung, dass die US-Notenbank Fed die Zinsen in diesem Jahr doch noch ‌anheben könnte. «Der Markt scheint im Moment noch davon auszugehen, dass der Konflikt letztlich deeskaliert», sagte Chris Weston, Analysechef bei Pepperstone. «Dennoch verstehen die Händler, dass man aufgeschlossen bleiben ​muss.»

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04:00

Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,48 ​Yen und legte leicht auf 6,7983 ​Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8075 Franken vor. Parallel dazu blieb ‌der Euro fast unverändert bei 1,1424 Dollar und zog leicht auf 0,9225 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um ​1,2 ​Prozent auf 78,93 Dollar je Barrel (159 Liter). ⁠Das US-Öl WTI notierte 1,2 Prozent ​fester bei 74,43 Dollar. Der ⁠Goldpreis notierte unverändert bei 4079 Dollar je Feinunze.

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02:00

Der Leitindex Dow Jones Industrial verlor 1,09 Prozent auf 52.348,39 Punkte. Damit ist der jüngste Rekordlauf des Index erst einmal beendet.

Nach erneuten Drohungen gegen die Führung in Teheran hat US-Präsident Donald Trump die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. «Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt», sagte er bei einer Pressekonferenz. Stattdessen rechne er damit, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde. Nur wenige Stunden zuvor hatte Trump mit weiteren US-Angriffen in der Nacht zum Donnerstag gedroht.

Der marktbreite S&P 500 gab um 0,28 Prozent auf 7.482,71 Zähler nach. Der von Tech-Giganten wie Nvidia , Apple , Microsoft und Amazon dominierte Nasdaq 100 schloss 0,27 Prozent höher auf 29.252,56 Punkten.

Während die Preise für Öl und Gas stark stiegen, hielten sich die Verluste an den US-Aktienbörsen in Grenzen. Trump habe in den vergangenen Monaten mehrfach gezeigt, dass seine Rhetorik oft schärfer sei als die späteren politischen Massnahmen, sagte Stratege Matthew Ryan vom Finanzdienstleister Ebury. «Vieles spricht dafür, dass es aktuell erneut eine klassische Verhandlungstaktik im Trumpschen Sinne ist». Die ruhige Reaktion der Märkte deute darauf hin, dass viele Investoren diese Einschätzung teilen.

Aktien der Öl- und Gasproduzenten Chevron und ConocoPhillips profitierten vom Anstieg der Energiepreise, sie legten um 1,1 respektive 2,1 Prozent zu. Die Kurse von Fluggesellschaften wie American Airlines , Delta Air Lines und United Airlines fielen um bis zu gut vier Prozent, hier drohen höhere Treibstoffkosten.

Papiere von Broadcom legten um fast fünf Prozent zu. Der Chip-Hersteller geht eine neue Vereinbarung mit Apple mit einem Volumen von mehr als 30 Milliarden US-Dollar ein. Der iPhone-Hersteller will von Broadcom mehr als 15 Milliarden Chips in den USA produzieren lassen. Apple-Aktien stiegen um knapp ein Prozent.

Die Aktien von FuelCell Energy brachen um mehr als 13 Prozent ein. Das Wasserstoff-Unternehmen hatte eine Kapitalerhöhung um 200 Millionen Dollar angekündigt und diese wenig später auf 225 Millionen Dollar ausgeweitet.

Die Papiere des Halbleiter-Unternehmens Navitas sackten um 4,5 Prozent ab. Der Wettbewerber Wolfspeed hat bei einem US-Bezirksgericht im Staat Delaware Klage gegen Navitas wegen angeblicher Patentverletzungen eingereicht. Wolfspeed-Titel gaben leicht nach.

(cash/AWP/Reuters)

Aisha Gutknecht arbeitet seit Juli 2024 als Redaktorin für cash.ch.
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