08:23
Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:
Bossard: Berenberg erhöht auf 265 (250) Fr - Buy
Lindt&Sprüngli: UBS senkt auf 125000 (137000) Fr. - Buy
Novartis: Royal Bank of Canada startet mit Sector Perform - Ziel 120 Fr.
Roche: Royal Bank of Canada startet mit Outperform - Ziel 400 Fr.
R&S: Berenberg senkt auf 29 (35) Fr - Buy
SMG: Stifel startet mit Buy - Ziel 48 Fr.
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08:05
Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,4 Prozent tiefer auf 14'005 Punkten indiziert. 19 der 20 SMI-Titel geben nach. Einzig Novartis (+0,1 Prozent) notieren höher. Amrize (-1,2 Prozent), UBS (-0,7 Prozent) und Richemont (-0,5 Prozent) verzeichnen die grössten Verluste im Index.
Der breite Markt fällt ebenfalls vorbörslich – rund 0,3 Prozent. Die höchsten Bewegungen werden bei den Aktien von DocMorris (-3,5 Prozent), Bachem (+0,7 Prozent) und Barry Callebaut (+0,6 Prozent) prognostiziert. DocMorris informierte über die Herausgabe einer neuen Wandelanleihe. Bei Barry Callebaut dürften die Worte von Hein Schumacher für Beruhigung sorgen.
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07:30
Der CEO von Barry Callebaut, Hein Schumacher, hat sich laut Analysten auf der Barclays Global Consumer Staples Conference in Bezug auf die Kakaomärkte und das El-Nino-Risiko merklich entspannt gezeigt. Schumachers Tonfall habe in scharfem Kontrast zu den Sorgen der Anleger gestanden, so die Experten von Barclays.
Die Haltung des CEO sei, dass die Marktreaktionen nach der Kakaokrise zu sensibel geworden seien und die Branche in das zweite Jahr in Folge mit einem Kakaoüberschuss eintrete. Schumacher sehe zudem keine Anzeichen dafür, dass die Volatilität der Kakaopreise zu einer stärkeren Inflation der Schokoladenpreise im Einzelhandel führen werde.
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07:10
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,8 Prozent tiefer bei 13'982,5 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,8 Prozent tiefer bei 13'982.5 Punkten.
Negative Vorgaben aus den USA sorgen in der Schweiz für erneuten Druck. Der SMI könnte demnach den dritten Tag in Folge fallen. Zudem rücken am heutigen Mittwoch die ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA sowie die Auktion der 10‑jährigen US‑Treasuries in den Fokus. In der Schweiz veröffentlichen Bioversys und Medacta die Halbjahresergebnisse, Richemont lädt zur Generalversammlung ein.
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05:20
Die asiatischen Aktienmärkte haben sich am Mittwoch trotz der eskalierenden Lage im Nahen Osten robust gezeigt. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,4 Prozent auf 65.495,23 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notierte 0,3 Prozent höher bei 4.063,61 Zählern. Auch in China griffen die Anleger zu: Die Börse Shanghai gewann 0,3 Prozent auf 3.953,13 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,3 Prozent auf 4.571,03 Punkte.
In Japan verdrängte die Begeisterung für künstliche Intelligenz (KI) die Sorgen über den sich ausweitenden Krieg im Nahen Osten. Ein milliardenschwerer Glasfaser-Deal zwischen den US-Konzernen Verizon und Corning beflügelte heimische Kabelhersteller. «Halbleiter- und KI-bezogene Aktien entwickeln sich stark und leisten einen positiven Beitrag zum Nikkei», erklärte Maki Sawada, Strategin bei Nomura Securities. Zu den grössten Gewinnern zählte Furukawa Electric mit einem Plus von 13,2 Prozent. Auf der Verliererseite standen hingegen Pharmawerte wie Kyowa Kirin und Sumitomo Pharma mit Abschlägen von jeweils rund fünf Prozent.
In China rückten derweil die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf die heimische Wirtschaft in den Fokus. Angriffe der Huthi-Rebellen auf Saudi-Arabien sowie US-Schläge gegen iranische Öltanker trieben die Energiekosten in die Höhe, was die Inflation im August anheizte. Die Erzeugerpreise stiegen um 3,8 Prozent, die Verbraucherpreise um 0,8 Prozent. «Höhere internationale Rohöl- und Buntmetallpreise haben die Preise in den entsprechenden Branchen in China in die Höhe getrieben», sagte Dong Lijuan, Statistikerin beim Nationalen Statistikamt. Die schwache Binnennachfrage dämpfte jedoch einen breiteren Preisauftrieb.
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04:00
Im asiatischen Devisenhandel profitierte der Yen von Spekulationen auf baldige Zinserhöhungen der japanischen Notenbank. Der Dollar verlor 0,3 Prozent auf 153,55 Yen und legte leicht auf 6,7083 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8093 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro im Vorfeld der anstehenden Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB) fast unverändert bei 1,1628 Dollar und zog leicht auf 0,9410 Franken an.
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03:40
Am Rohstoffmarkt schürte die militärische Eskalation zwischen den USA, dem Iran und dessen Verbündeten massive Angebotssorgen. «Die jüngsten Entwicklungen bestärken uns in der Ansicht, dass wir von einer Wiederaufnahme der Friedensgespräche noch weit entfernt sind», schrieben die Analysten der Bank ING. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 99,40 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,4 Prozent fester bei 94,35 Dollar.
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02:00
An der Wall Street hat es am Dienstag nach dem verlängerten Wochenende einen schwachen Wochenauftakt gegeben. Auf die Stimmung drückten die weiter steigenden Ölpreise, die der Inflations- und Zinsangst weiterhin Nahrung gaben. Davon geprägt, gab der Dow Jones Industrial um 1,18 Prozent auf 52'786,07 Punkte nach, während der marktbreite S&P 500 um 0,58 Prozent auf 7673,52 Zähler fiel.
Die technologielastige Nasdaq-Börse schlug sich besser, denn dort wurden fallende Kurse bei Schwergewichten wie Apple , Nvidia oder Microsoft weitgehend aufgefangen von steigenden Kursen bei vielen Aktien mit KI-Fantasie. Mit 29'507,70 Punkten verbuchte der Leitindex Nasdaq 100 einen nur moderaten Abschlag von 0,12 Prozent.
«Angesichts einer Woche, die reich an marktbewegenden Ereignissen ist, bleibt die Risikobereitschaft gedämpft», sagte ein Marktteilnehmer mit Blick auf den Zinsentscheid der EZB am Donnerstag und die am Freitag anstehenden US-Inflationszahlen. Unter Anlegern herrsche daher in der Breite Unsicherheit, auch wegen der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten. Zuletzt gab es Berichte über Explosionen auf der iranischen Öl-Exportinsel Charg.
Über ein sogar neunprozentiges Plus konnten sich die Anleger von Intel freuen, nachdem das Magazin DigiTimes berichtete, dass der Prozessorhersteller voraussichtlich die Preise anheben werde. Zudem wurde eine Analystenhochstufung durch Northland Securities als Stütze hervorgehoben.
Im Technologiebereich waren auch Aktien aus dem Bereich der Quantencomputer gefragt. Wie die drei Unternehmen D-Wave Quantum , Rigetti Computing und Quantinuum mitteilten, erhalten sie durch Minderheitsbeteiligungen jeweils 100 Millionen US-Dollar vom US-Handelsministerium, um die Forschung im Bereich Quantencomputing auszubauen.
Aktien der Ölkonzerne Chevron , ExxonMobil und ConocoPhillips profitierten mit Anstiegen um bis zu 0,8 Prozent davon, dass die Ölpreise weiter steigen. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent mit Lieferung im November näherte sich weiter der 100-Dollar-Marke. Am Ölmarkt wurde auch auf Angriffe der jemenitischen Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien verwiesen.
Dyne Therapeutics prägte das generell schwache Pharma-Branchenumfeld mit einem Kurseinbruch um mehr als 16 Prozent. Die Aktien gerieten in den Sog negativer Nachrichten von Novartis wegen vergleichbarer Medikamentenkandidaten. Der Schweizer Pharmariese musste einen erneuten Studienflop hinnehmen, jetzt mit einem Medikament gegen die Muskelkrankheit Myotone Dystrophie.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

