10:02
Die Valoren der Partners Group fallen am Freitag auf den tiefsten Stand seit sechseinhalb Jahren zurück. Der Verlust bei Partners Group beträgt am Freitag um 10.00 Uhr 1,3 Prozent bei einem Kurs von 645,60 Franken.
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09:48
Nach den Kursverlusten der vergangenen Tage hat der Dax am Freitag einen Erholungsversuch gestartet. Der deutsche Leitindex rückte um 0,5 Prozent auf 25'484 Punkte vor. Spekulationen auf eine baldige Zinserhöhung der US-Notenbank Fed und ein Ölpreissprung haben dem Dax in dieser Woche ein Minus von rund zweieinhalb Prozent beschert. «Die Angst vor einer Stagflation in den USA, also einem mauen Wirtschaftswachstum gepaart mit anziehenden Preisen, verdirbt den Hunger auf Aktien», sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst CMC Markets.
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09:39
Der Schweizer Aktienmarkt versucht am Freitag seine seit Tagen gedrückte Stimmung trotz negativer Vorgaben von der Wall Street und aus Asien abzuschütteln.Der SMI legt gegen 09.30 Uhr um 0,31 Prozent auf 13'782,53 Punkte zu. Dennoch steuert der Leitindex nach den verlustreichen Vortagen auf ein deutliches Wochenminus zu. Der Mid-Cap-Index SMIM gewinnt 0,10 Prozent auf 3033,08 und der breite SPI 0,31 Prozent auf 19'470,60 Zähler.
Allerdings dürften weiter steigende Ölpreise - Brent erreichte in der Nacht fast die Marke von 110 Dollar - es dem SMI nicht leicht machen, denn sie schüren Inflations- und damit Zinssorgen. Nachdem die EZB ihre Zinsen am Vortag erhöht und auch die Inflationsprognosen angehoben hat, steht nun als nächstes die US-Notenbankentscheidung an.
Den letzten Hinweis auf eine mögliche Leitzinserhöhung durch Fed-Chef Kevin Warsh wird es nun am Nachmittag geben. Die Daten zur US-Inflation für August stehen auf der Agenda. «Die heutigen Preisdaten dürften einer der letzten in einer Reihe von Datenpunkte sein, die allesamt auf eine gewisse Erhitzung der Inflation deuten - und darin ist wohlgemerkt der jüngste Anstieg der Energiepreise noch nicht zu sehen», erklärte eine Händlerin am Morgen.
Schlusslicht sind indes Partners Group (-0,8 Prozent). Die Schwergewichte Roche (-0,1 Prozent) und Nestlé (unv.) sind kaum bewegt, Novartis (+0,5 Prozent) zeigen eine Stabilisierung nach dem Einbruch zu Wochenbeginn.
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09:11
Der Swiss Market Index (SMI) startet 0,26 Prozent höher bei 13'776 Punkten. Angeführt wird das Tableau von Amrize (+1,6 Prozent), gefolgt von Swiss Re (+1,0 Prozent) und Logitech (+0,8 Prozent). Auf der anderen Seite reihen sich Partners Group (-0,4 Prozent) am Ende ein, nach einem eher zurückhaltenden Kommentar der ZKB.
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08:30
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Medacta: Berenberg senkt das Kursziel auf 180 von 185 Fr., Rating Buy unverändert.
Medacta: Octavian senkt das Kursziel auf 150 von 160 Fr., Rating Hold wie bis anhin.
Sandoz: Berenberg erhöht das Kursziel auf 72 von 66 Fr. und belässt die Einstufung Hold unverändert.
Straumann: Morgan Stanley erhöht das Rating auf Equalweight von Underweight mit einem neuen Kursziel von 89 nach 87 Fr.
Tecan: Berenberg erhöht das Kursziel auf 240 von 220 Fr. mit einer unveränderten Einstufung Buy.
Zurich Insurance: DZ Bank erhöht das Kursziel auf 540 von 517 Franken, bestätigt Rating Verkaufen.
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08:08
Der Swiss Market Index (SMI) wird von der Bank Julius Bär 0,11 Prozent höher gesehen. Alle 20 SMI-Titel stehen im Plus, wobei sich die zuletzt schwachen Amrize um 0,6 Prozent absetzen, gefolgt von Logitech mit Plus 0,5 Prozent.
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07:36
Die Ölpreise haben sich am Freitag im frühen Handel zuletzt kaum bewegt. In der Nacht zu Freitag sind sie angesichts weiterer Angriffe auf Tanker in der Strasse von Hormus und nach neuen Gefechten zwischen jemenitischen Huthi-Milizen und saudisch unterstützten Kräften allerdings deutlich gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November erreichte zeitweise fast 110 US-Dollar. Zuletzt kostete Brent-Öl 107,40 Dollar und damit etwas weniger als am Vorabend.
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07:26
Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge schwächer in den Handel starten. Am Donnerstag verlor der deutsche Börsen-Leitindex 0,8 Prozent auf 25'361 Punkte.
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07:16
Der vom chinesischen Tech-Konzern Tencent gestützte KI-Chiphersteller Enflame Technology hat bei seinem Börsendebüt einen Kurssprung von rund 200 Prozent hingelegt. Die Aktie eröffnete an der Börse in Schanghai mit 410 Yuan und lag damit weit über dem Ausgabepreis von 142,18 Yuan. Das Unternehmen erlöste bei dem Börsengang 6,12 Milliarden Yuan (912 Millionen Dollar). Dabei entwickelte sich das Papier deutlich besser als der Gesamtmarkt. Der chinesische STAR Market fiel um mehr als zwei Prozent, während der CSI 300 Index um 1,43 Prozent nachgab.
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06:25
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,16 Prozent tiefer indiziert. Das ist das fünfte Mal in Folge, dass die Schweizer Börse auf einen Start im roten Bereich zusteuert.
Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) wie erwartet den Leitzins am Donnerstag angehoben hatte, richtet sich der Fokus der Marktteilnehmer am Freitag auf die US-Inflationsdaten, die für die Märkte von Relevanz sein könnten. Die Zahlen werden um 14.30 Uhr (MEZ) veröffentlicht.
In der Schweiz publiziert das Seco am Morgen den Konsumentenstimmungsindex für den Monat August.
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06:19
An den asiatischen Aktienmärkten führten die höheren Anleiherenditen und höhere Erdölpreise zu Verlusten. Die japanische Börse tendierte schwächer. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 2,8 Prozent auf 63'469,39 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 1,1 Prozent niedriger bei 4010,27 Zählern. Die Börse Shanghai verlor 2,1 Prozent auf 3853,29 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 1,8 Prozent auf 4464,20 Punkte.
Steigende Ölpreise haben die Inflationssorgen angefacht und weltweit zu einem Ausverkauf an den Anleihe- und Aktienmärkten geführt. Anleger preisten eine straffere Geldpolitik der grossen Zentralbanken ein. Der Ölfluss durch die Strasse von Hormus blieb nach gegenseitigen Angriffen der USA und des Irans eingeschränkt. Zudem übernahmen die mit dem Iran verbündeten Huthi-Rebellen die Kontrolle über den jemenitischen Hafen Mocha, was die saudischen Ölexporte im Roten Meer bedroht.
«Der Schiffsverkehr durch das Bab el-Mandeb ist durch die Houthi-Vormärsche stark gefährdet», sagte Helima Croft, Leiterin der globalen Rohstoffstrategie bei RBC Capital Markets. Sie prognostizierte, dass der Brent-Preis im weiteren Jahresverlauf aufgrund der Wiederaufnahme eines umfassenden Krieges zwischen Saudi-Arabien und den Huthi 121,99 Dollar pro Barrel erreichen könnte. Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, der Krieg könne über die Zwischenwahlen im November hinaus andauern, verstärkten die Unsicherheit.
Die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen US-Staatsanleihen stieg um zwei Basispunkte auf 4,9708 Prozent und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Jahren. Die Renditen 30-jähriger Anleihen kletterten auf ein 19-Jahres-Hoch von 5,3803 Prozent. Die Renditen zweijähriger Papiere legten ebenfalls zu, nachdem die Märkte die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed in diesem Monat auf etwa 70 Prozent taxierten. Auch in Asien griff der Ausverkauf um sich. Die Rendite dreijähriger australischer Staatsanleihen schoss um 18 Basispunkte auf ein 15-Jahres-Hoch von 5,047 Prozent in die Höhe.
Die Analysten von JPMorgan erwarten nun, dass acht der neun Zentralbanken der Industrieländer bis zum Jahresende die Zinsen anheben werden. «Die Straffung dürfte vorerst gering ausfallen, aber die Risiken für unsere Prognosen lassen angesichts des robusten Wachstums, der hartnäckigen Kerninflation und des Rohstoffpreisdrucks stärkere Massnahmen erwarten», hiess es in einer Mitteilung. Die Europäische Zentralbank hatte ausserdem zum zweiten Mal in diesem Jahr die Zinsen erhöht. Der Fokus richtet sich nun auf die US-Verbraucherpreisdaten für August, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden und entscheidend für den Zinskurs der Fed sein könnten.
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Die US-Börsen haben am Donnerstag an ihren bislang schwachen Wochenverlauf angeknüpft. Weiterhin wird die Stimmung von den Entwicklungen im Nahost-Konflikt und den gestiegenen Ölpreisen belastet. Der Preis für ein Fass der Nordsee-Ölsorte Brent erreichte am Donnerstag mit 108 US-Dollar ein Hoch seit Mai. Unter den Anlegern hält sich deshalb die Sorge vor einer weiter steigenden Inflation und damit verbundenen Zinserhöhungen.
Die Verkaufswelle erfasste am Donnerstag auch die zuletzt relativ robusten Technologiewerte, wie der Nasdaq 100 mit einem Minus von 1,08 Prozent auf 29'103,51 Punkte zeigt. Der Dow Jones Industrial verbuchte mit einem Abschlag von 0,6 Prozent auf 52'064,10 Zähler seinen vierten schwachen Handelstag in Folge. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,58 Prozent auf 7591,70 Punkte nach.
Allgemein unter Druck gerieten die KI-Aktien, die sich in den vergangenen Tagen noch gegen die allgemeine Börsenschwäche gestemmt hatten. Vier bis fünf Prozent gross waren die Kursverluste bei Chip- und Speicherwerten wie Western Digital, Intel, Sandisk und Micron. Als Belastung galt, dass der chinesische Anbieter Deepseek mit einem neuen KI-Modell den Druck auf die US-Konkurrenz erhöht.
Unter den sieben bedeutendsten Tech-Werten, den «Magnificent 7», war Apple mit einem Kursanstieg um 3,6 Prozent ein Ausreisser. Mit einem Tag Verspätung reagierte die Aktie doch noch positiv auf die Vorstellung eines neuen, faltbaren iPhones, das von mehreren Analysten gelobt wurde. «Je mehr Zeit man damit verbringt, desto mehr weiss man die grundlegende Innovation zu schätzen», lobte Amit Daryanani von Evercore ISI nach einer Probe des iPhone Duo.
Zu Wochenschluss könnten die nachbörslich erwarteten Resultate von Oracle und Adobe für den Tech-Sektor noch einmal von Bedeutung werden. Beide Aktien lagen im Vorfeld klar im Minus, Oracle aber relativ stark mit mehr als fünf Prozent. Die Frage nach der Schuldenlast, die für den Ausbau der KI-Infrastrukturen erforderlich ist, bleibt bei Anlegern ein wichtiges Thema.
Minenwerte haben am Donnerstag unter deutlich zurückkommenden Metallpreisen gelitten. Die Titel von Freeport-McMoran und Southern Copper knickten jeweils um bis zu 7,2 Prozent ein, nachdem an den Kupfer- und Silbermärkten eine deutliche Korrektur eingesetzt hatte. Begründet wurde dies mit einer vertagten Entscheidung über US-Zölle und ölbedingten Konjunktursorgen.
Unter den nachrichtlich bewegten Einzelwerten gab die Aktie von Macy's um 4,7 Prozent nach. Der Warenhausbetreiber blieb mit seinem Ausblick auf das dritte Quartal hinter den Erwartungen zurück. Noch schlimmer erwischte es im Einzelhandelssektor aber American Eagle Outfitters mit einem Rückschlag um 14 Prozent. Der Bekleidungshändler hatte enttäuschende Umsatzzahlen vermeldet.
Unter den sonstigen Nebenwerten litten die Titel des Kontaktlinsenherstellers Cooper Companies mit einem Einbruch um 14,7 Prozent unter einem gesenkten Wachstumsausblick. Als Belastung hinzu kam ein abgesagter Verkauf der Sparte CooperSurgical, der die Bank of America dazu veranlasste, ihre bisherige Kaufempfehlung für die Aktien aufzugeben.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

