06:15

Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,6 Prozent höher gestellt.

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05:15

Steigende Anleiherenditen und Inflationssorgen haben die globalen Anleihemärkte am Mittwoch belastet, während sich die Aktienmärkte weitgehend widerstandsfähig ‌zeigten. ⁠Hintergrund sind Sorgen über die Staatsfinanzen, ein hohes Angebot an ⁠Neuemissionen und eine steigende Inflation, angeheizt durch hohe Energiekosten infolge des Kriegs zwischen ‌den USA, Israel und dem Iran. ‌Die Renditen für zehnjährige US-Staatsanleihen hielten ​sich in der Nähe eines 17-Jahres-Hochs. Die Aktienmärkte profitierten hingegen von guten Unternehmensgewinnen und dem anhaltenden Optimismus rund um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Die Börsen in Asien legten zu: Der japanische ‌Nikkei-Index stieg um 1,3 Prozent auf 66'318 Punkte, die Börse in Shanghai gewann 0,3 Prozent.

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04:55

Am Devisenmarkt verlor der Dollar 0,5 Prozent auf ​156,50 Yen. Zum chinesischen Yuan legte er leicht ​auf 6,7045 Yuan zu. Der Euro ​notierte fast unverändert bei 1,1337 Dollar und zog zum Franken leicht auf ‌0,9452 Franken an.

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04:45

Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,5 Prozent auf 103,10 Dollar. Das US-Öl ​WTI ​notierte kaum verändert bei ⁠89,43 Dollar. Der Goldpreis gab leicht auf ​4171 Dollar je ⁠Feinunze nach.

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00:30

Die Furcht vor anhaltend hohen Zinsen hat die Wall Street am Dienstag belastet. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,3 Prozent tiefer bei 51'349 Punkten. Der ‌breiter gefasste ⁠S&P 500 gab 0,2 Prozent auf 7670 Zähler nach, und der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 26'797 Punkte.

Zuvor hatten steigende Renditen am ⁠US-Anleihemarkt die Aktienkurse belastet. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen kletterte zeitweise auf 5,293 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2007. Die 30-jährigen Papiere erreichten mit 5,6206 Prozent ein ‌Hoch seit Juni 2002. Im Handelsverlauf dämmten die Börsen ihre Verluste ein, da die Renditen wieder leicht ‌sanken und der Chef der US-Notenbank in New York, John Williams, erklärte, ​die Fed habe Zeit, die Daten vor dem nächsten Zinsschritt abzuwägen. Zudem gaben die Ölpreise nach.

Die Äusserungen von Williams liessen die Erwartungen an eine Zinserhöhung im Oktober laut dem FedWatch-Tool der CME von fast 70 auf gut 51 Prozent sinken. Andere Notenbanker schlugen jedoch schärfere Töne an: Fed-Gouverneur Michael Barr signalisierte weiteren Handlungsbedarf, während der Chef der Fed in Chicago, Austan Goolsbee, warnte, es sei ein «Spiel mit dem Feuer», die Inflation über Jahre hinweg über dem ‌Zielwert zu belassen.

Frische Konjunkturdaten zeichneten ein gemischtes Bild der US-Wirtschaft. Während die Zahl der offenen Stellen im August stärker als erwartet auf rund 7,08 Millionen sank, fiel das Verbrauchervertrauen im September auf den tiefsten Stand seit fast zwölfeinhalb Jahren. Anleger blicken nun gespannt auf den am Mittwoch anstehenden Preisindex für die ​persönlichen Konsumausgaben (PCE) sowie den Arbeitsmarktbericht am Freitag, um weitere Hinweise auf den Zinskurs zu erhalten.

Bei den Einzelwerten standen Aktien ​aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) im Fokus. Aus dem Börsenprospekt der KI-Firma Anthropic ging ​hervor, dass das Unternehmen eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar anstrebt. Papiere von Meta legten um 3,3 Prozent zu, obwohl der Rivale OpenAI neue KI-Agenten vorstellte, die als Konkurrenz ‌zu Metas neuem Produkt Muse gelten.

Der Gebrauchtwagenhändler CarMax verbuchte nach einem Umsatz- und Gewinnanstieg im zweiten Quartal ein Kursplus von 4,7 Prozent.

Die Aktien des Bonitätsprüfers FICO brachen dagegen um 26,5 Prozent ein. Zuvor hatte die Aufsichtsbehörde FHFA angekündigt, dass die staatlich gestützten Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac auf ein einheitliches Preisraster umstellen ​werden. Der ​Schritt könnte FICOs langjährige Vorherrschaft bei der Bonitätsbewertung für Hypotheken gefährden. FHFA-Chef Bill Pulte ⁠hat FICO wiederholt vorgeworfen, die Kosten für Verbraucher unnötig hoch zu halten.

(cash/Bloomberg/AWP/Reuters)