07:32

Der Goldpreis hat sich am Donnerstagabend auf 4225 Dollar verbessert, nachdem er am frühen Donnerstagmorgen noch auf ein Sechs-Monatstief abgesunken war. Im asiatischen Handel kam es am Freitag zu kleineren Gewinnmitnahmen. Ebenso konnte der Bitcoin die Gewinne nicht weiter ausbauen und notiert unverändert. 

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07:21

Der Dax wird am Freitag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge fester in den Handel starten. US-Präsident ‌Donald ⁠Trump hat - wie schon oft in den vergangenen Wochen - eine ⁠baldige Verständigung mit dem Iran angekündigt. Ein Abschluss sei in den kommenden Tagen möglich, ‌erklärte Trump. Am Donnerstag hatte der ‌deutsche Leitindex leicht im Plus bei ​24.209,71 Punkten geschlossen. 

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07:16

Der Iran-Krieg sorgt beim Energietechnikkonzern Siemens Energy für zusätzliche Nachfrage nach Gasturbinen. Vor allem die Golfstaaten schrieben neue Gaskraftwerke aus, um ihre Energiesysteme zu stärken, sagte Vorstandsmitglied Karim Amin. Dies geschehe zu einer Zeit, in der die Hersteller wegen des massiven Ausbaus von Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) bereits mit Aufträgen überflutet seien. Die Nachfrage durch sogenannte Hyperscaler, die Betreiber riesiger Rechenzentren, sei ungebrochen. Entsprechend dürfte auch das Geschäft von Accelleron weiter brummen. 

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) wird von der IG Bank vor dem Handelsstart 1,03 Prozent höher indiziert. 

Nach Verhandlungsfortschritten im Iran-Konflikt und einer weniger alarmierenden US-Inflation hängt die Aktienrallye an den Märkten davon ab, ob die neuen SpaceX-Aktien erfolgreich aufgenommen werden können. Die Märkte müssen dabei auch die gewisse KI-Müdigkeit der Investoren überwinden.

Bei SpaceX seien die «animal spirits» vorhanden, so die Meinung an der Wall Street. Für die US-Finanzmärkte ist das IPO wegen der Grösse ein verschärfter Test und könnte zu zusätzlicher Volatilität führen. Mehr als 20 ETF-Produkte mit Bezug zu SpaceX wurden bereits aufgelegt, darunter gehebelte und inverse Fonds. Dadurch wird der Börsengang nahezu unmittelbar zu einem Faktor, der die Marktindizes bewegen kann.

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06:16

Die Aussicht auf ein baldiges Friedensabkommen im Nahen Osten hat die asiatischen Aktienmärkte am Freitag kräftig angetrieben. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 3,2 Prozent, angeführt von einem Kurssprung von 7,4 Prozent beim südkoreanischen ‌Kospi. In ⁠Tokio kletterte der Leitindex Nikkei um 4,06 Prozent auf 66.822,56 Punkte, und der breiter gefasste Topix gewann 2,2 Prozent auf 3914,74 Zähler. ⁠Auch in China griffen die Anleger zu: Der Blue-Chip-Index CSI300 legte um ein Prozent zu, während der Hang-Seng-Index in Hongkong ein Plus von 1,3 Prozent verzeichnete.

Auslöser für ‌die Kauflaune waren Äusserungen von US-Präsident Donald Trump, wonach bereits an diesem Wochenende ein Friedensvertrag mit ‌dem Iran unterzeichnet werden könnte. Dies würde die für den Welthandel ​wichtige Strasse von Hormus wieder für die Schifffahrt öffnen. «Dies sieht vielleicht etwas greifbarer aus als das, was wir bisher hatten», sagte Ray Attrill, Devisenstratege bei der National Australia Bank. «Wenn wir etwas aus dem Iran hören, das positiv klingt, werden sich die Chancen eindeutig dramatisch wenden.» Zwar erklärte die Regierung in Teheran, es sei noch keine endgültige Entscheidung gefallen, doch die Investoren zeigten sich äusserst optimistisch.

An der Börse ‌in Tokio profitierten vor allem Technologiewerte von der gestiegenen Risikobereitschaft. Die Aktien der Chip-Ausrüster Advantest und Tokyo Electron sprangen um 8,8 beziehungsweise 10,49 Prozent in die Höhe. Der Speicherchip-Hersteller Kioxia gewann 5,94 Prozent, und der Technologieinvestor SoftBank legte um 3,34 Prozent zu. Zu den Verlierern zählten hingegen ​der Personaldienstleister Recruit Holdings und der Elektronikkonzern Sony, die jeweils mehr als ein Prozent einbüssten. Unterdessen kündigte die ​japanische Finanzministerin Satsuki Katayama an, das Angebot an Staatsanleihen für Privatanleger ausweiten zu ​wollen.

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06:12

Am asiatischen Devisenmarkt stabilisierte sich die US-Währung nach den jüngsten Verlusten, wobei Händler weiterhin auf mögliche Interventionen der japanischen Behörden rund um die psychologisch wichtige Marke von 160 Yen ‌achteten. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,2 Prozent auf 160,28 Yen und gab 0,1 Prozent auf 6,7651 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7959 Franken. Parallel dazu fiel der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1564 Dollar und zog leicht auf ​0,9204 Franken ​an.

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06:06

Die Aussicht auf eine geopolitische Entspannung im Nahen Osten drückte die ⁠Ölpreise auf ein Zweimonatstief. Zudem senkte die US-Bank Goldman Sachs ihre Preisprognose für ​2027 auf 80 Dollar pro Barrel ⁠und verwies dabei auf ein steigendes Angebot sowie eine schwächere Nachfrage, da China verstärkt auf Elektroautos setze. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte ‌Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 89,32 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,1 Prozent schwächer bei 86,76 Dollar.

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00:05

Die Absage geplanter US-Angriffe auf den Iran durch Donald Trump hat die New Yorker Börsen am Donnerstag euphorisiert. Die schon davor gute Entwicklung begründete Julian Emanuel von Evercore ISI mit der Angst vieler Anleger am Vorabend des Börsengangs von SpaceX, künftige Kursgewinne zu verpassen.

Vor allem die zuletzt gebeutelten Technologiewerte waren gefragt: Der techlastige Auswahlindex Nasdaq 100 baute seine Gewinne deutlich aus. Zum Handelsende stand er 3,29 Prozent im Plus bei 29'446,18 Punkten. Für den Leitindex Dow Jones Industrial ging es um 1,86 Prozent auf 50'848,75 Punkte hoch. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,75 Prozent auf 7394,30 Punkte. Damit machten die Indizes den schwachen Vortag fast wieder wett. Die Ölpreise gaben kräftig nach.

US-Präsident Trump begründete die Kehrtwende auf seiner Online-Plattform Truth Social mit laufenden Gesprächen, die die höchste Ebene der iranischen Führung erreicht hätten. Nach seiner Darstellung sind Verhandlungen über eine Befriedung des Konflikts einem Durchbruch nahe. Gespräche und endgültige Punkte seien im Detail von allen beteiligten Parteien gebilligt worden. Trump stellte sogar die Unterzeichnung eines Abkommens in Aussicht - Zeitpunkt und Ort würden in Kürze bekannt gegeben, womöglich könne am Wochenende in Europa unterzeichnet werden.

Dass Teheran einem Medienbericht zufolge Verhandlungsfortschritte dementierte und die Positionen der Konfliktparteien in wichtigen Fragen zuletzt deutlich auseinanderlagen, trübte die Stimmung am US-Markt nicht. Zur Wochenmitte hatten Trumps Drohungen gegen den Iran sowie weitere Gewinnmitnahmen im Halbleitersektor noch kräftig auf die Kurse gedrückt.

Derweil dürfte der SpaceX-Börsengang das Anlegerinteresse an Unternehmen mit Bezug zum Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) auf eine ernsthafte Probe stellen. Tesla-Chef Elon Musk will mit dem Verkauf eines fünfprozentigen Anteils seines Raumfahrt-, Satelliten- und KI-Unternehmens rund 75 Milliarden US-Dollar einnehmen, was eine sagenhaft hohe Bewertung von insgesamt fast 1,8 Billionen Dollar ergeben würde. Der Ausgabepreis wurde auf 135 US-Dollar je Aktie festgelegt. Am Vortag hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen berichtet, dass die Nachfrage nach den Papieren mehr als viermal so hoch sei wie das Angebot.

Nach Geschäftszahlen des Branchenvertreters Oracle hielt der Abwärtstrend im Softwarebereich am Donnerstag an. Hingegen waren Halbleitertitel nach den gestrigen Gewinnmitnahmen wieder gefragt. Die Experten des Analysedienstes Vital Knowledge attestierten Oracle zwar ein ordentliches Quartal. Sie monierten aber anhaltend hohe Geldabflüsse für den Aufbau von Kapazitäten für den wachsenden Auftragsbestand. Mit einem Kursrutsch von 8,5 Prozent beschleunigten die Aktien die Talfahrt der vergangenen Tage.

Für die Titel der Branchenkollegen Adobe, Salesforce und Microsoft ging es um bis zu 6,3 Prozent bergab. Adobe legt nach US-Börsenschluss selbst Zahlen für das vergangene Quartal vor.

Die höheren Ausgaben von Oracle für Rechenzentren setzten Anleger offenbar gleich mit einer weiter kräftigen Nachfrage nach Halbleitern. Im Nasdaq 100 belegten KLA, Lam Research und Micron mit Kursgewinnen von bis zu 12,9 Prozent die vorderen Plätze.

Intel profitierte mit plus 9,3 Prozent auch davon, dass die Bank of America bei ihrer Einschätzung der Aktie eine Kehrtwende vollzog und zum Kauf rät. Analyst Vivek Arya ist nun optimistischer für die Chancen der Kalifornier in den Bereichen Prozessoren und Auftragsfertigung.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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