07:30

Am Montag zog Gold leicht an. Ein schwächerer Dollar und jüngste schwache Wirtschaftsdaten stützten den Preis. Sie senkten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der US-Notenbank im nächsten Monat.

Spot-Gold stieg um 0,4 Prozent auf 4'391,07 Dollar pro Unze. Die Preise hatten letzte Woche ein mehr als zweimonatiges Hoch erreicht. Gold-Futures aus den USA für die Dezember-Lieferung stiegen um 0,3 Prozent auf 4'448,10 Dollar.

«Gold hat den Ball aufgenommen und ist damit in die Woche gestartet», sagte Tim Waterer, Chefmarktanalyst bei KCM Trade. «Schwache Inflationszahlen halten den US-Dollar unter Druck. Das gibt Gold zusätzlichen Spielraum, um sich Richtung 4'400-Dollar-Marke vorzutasten.» «Ein nachhaltiger Anstieg über 4'500 Dollar würde wahrscheinlich eine zusätzliche Dollar-Schwäche oder einen deutlicheren Rückgang der Energiepreise brauchen», fügte er hinzu.

Ein unerwarteter Rückgang der US-Arbeitsmarktzahlen im Juli senkte die Zins-Erwartungen. Dazu kamen Daten, die nur eine milde Verbraucherpreisinflation zeigten. Die US-Notenbank wird deshalb wahrscheinlich nächsten Monat die Zinsen nicht erhöhen.

Händler setzen nun auf eine 30-prozentige Chance für eine Zinserhöhung im September. Vor einem Monat lag sie bei 47 Prozent. Das zeigte das FedWatch-Tool der CME. Niedrigere Zinsen senken die Opportunitätskosten für den Besitz von nicht verzinslichem Goldbarren. Das erhöht die Attraktivität für Anleger.

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07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,2 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,2 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'403 Punkten.

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05:10

Die anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten haben die Anleger an den asiatischen Börsen am Montag in die Defensive gedrängt. In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 68'721,44 Punkten, und der ‌breiter gefasste Topix ⁠notierte 0,6 Prozent niedriger bei 4172,15 Zählern. Die Börse Shanghai gewann hingegen 0,5 Prozent auf 3948,15 Stellen. Der Index der ⁠wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4685,93 Punkte. Die Börsen in Südkorea blieben feiertagsbedingt geschlossen.

In Japan dämpften schwächer als erwartet ‌ausgefallene Wachstumsdaten die Stimmung. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im zweiten Quartal auf das Jahr hochgerechnet lediglich ‌um 1,1 Prozent, da ein schwacher privater Konsum und rückläufige Unternehmensinvestitionen ​die starken Exporte von Hybridfahrzeugen und KI-Chips teilweise zunichtemachten. «Das Wachstum war positiv, aber die Details fielen etwas schwächer aus als erwartet», sagte Kazutaka Maeda, Chefökonom beim Meiji Yasuda Research Institute. Da die enttäuschenden Ergebnisse jedoch auf vorübergehende Faktoren zurückzuführen seien, werde dies den Zeitpunkt für die nächste Zinserhöhung der Notenbank voraussichtlich nicht beeinflussen.

Überschattet wurde der Handel in Asien von der festgefahrenen Lage im ‌Nahen Osten, was Investoren vorsichtig agieren liess. Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran kamen nicht voran, und der Schiffsverkehr durch die strategisch wichtige Strasse von Hormus stockte nach Angriffen auf Öltanker. Gleichzeitig richteten sich die Blicke auf China, wo Investoren im Tagesverlauf neue ​Konjunkturdaten erwarteten, um die Stärke der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt auszuloten.

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04:35

Im asiatischen Devisenhandel verlor ​der Dollar 0,2 Prozent auf 159,04 Yen und legte leicht auf 6,7409 ​Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent niedriger bei 0,8116 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1579 Dollar und zog leicht ‌auf 0,9399 Franken an. Schwache US-Konjunkturdaten hatten den Dollar zuletzt belastet, da sie die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed verringerten.

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03:05

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,4 Prozent auf 88,89 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte ​0,2 Prozent fester bei 82,56 Dollar. Die schwindenden Hoffnungen auf ⁠einen Frieden zwischen den USA und dem Iran sowie der verlangsamte Tankerverkehr trieben ​die Preise an. «Die Ölpreise haben ⁠sich von ihren Tiefständen Anfang August fast vollständig erholt, da die geopolitischen Risikoprämien in den Markt zurückgekehrt sind», erklärte Analystin Priyanka ‌Sachdeva von Phillip Nova.

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01:50

Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Freitag mit einem Minus von 0,2 Prozent bei 53'732,41 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 verlor 0,2 Prozent auf 7785,76 ‌Zähler, und der technologielastige Nasdaq gab 0,3 Prozent auf 26'729,16 Stellen nach. Ein überraschender Rückgang ​der US-Einzelhandelsumsätze und eine eingetrübte Verbraucherstimmung hatten die Anleger vor dem Wochenende vorsichtig agieren lassen. In der neuen Woche warten die Investoren nun auf die Einkaufsmanagerindizes sowie Bilanzen grosser Einzelhändler.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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