07:12

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,1 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,15 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 13'168 Punkten.

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06:16

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,16 Prozent höher bei 13'162 Punkten.

Am Dienstag geht die Berichtssaison weiter. Der Fokus liegt hierzulande auf dem Pharmariesen Novartis. Während Analysten dem Basler Konzern im Startquartal ein Umsatzwachstum zutrauen, dürfte die Gewinnentwicklung hinter dem Vorjahr zurückbleiben. Für gewisse Unsicherheit sorgen Nachahmer-Produkte für einige wichtige Arzneien.

Neben Novartis legen unter anderem auch der Industriekonzern Bucher und der Verpackungshersteller SIG Zahlen vor. Dabei wird sich zeigen, wie sich der Iran-Krieg auf die Nachfrage ausgewirkt hat.

Am Nachmittag kommen aus den USA noch einige Konjunkturzahlen, darunter die ADP-Daten zum Arbeitsmarkt und der Richmond Fed Herstellerindex für den April.

Generell bleibt die Stimmung aufgrund des ungelösten Nahostkonflikts vorsichtig. Die US-Börsen haben sich am Montag nach europäischem Handelsschluss noch leicht erholt.

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05:32

Die Anleger in Asien haben sich am Dienstag zurückgehalten. Im Fokus standen die geopolitische Lage im ‌Nahen ⁠Osten sowie eine Reihe von Zinsentscheiden wichtiger Notenbanken, allen voran ⁠die der japanischen Zentralbank im weiteren Tagesverlauf. Während die USA einen Vorschlag Teherans ‌zur Beilegung des Nahost-Konflikts prüften, herrschte weiter Stillstand ‌an der für den ​Welthandel wichtigen Strasse von Hormus. In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 0,5 Prozent auf 60.238,21 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,8 Prozent auf 3.765,31 Zähler zulegte. Die chinesischen ‌Börsen tendierten ebenfalls schwächer. Die Börse in Shanghai verlor 0,1 Prozent.

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04:26

Am Devisenmarkt stand der japanische Yen unter Beobachtung. Er notierte bei 159,50 ​zum Dollar und damit weiter in der Nähe ​der Marke von 160, ab ​der Händler eine Intervention der japanischen Regierung befürchten. Der Euro notierte fast unverändert ‌bei 1,1710 Dollar.

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03:05

Die Ölpreise zogen angesichts der unsicheren Lage im Nahen Osten an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um ​1,0 ​Prozent auf 109,31 Dollar. ⁠Das US-Öl WTI notierte 0,9 Prozent fester ​bei 97,27 Dollar.

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02:00

Die US-Börsen haben nach den jüngsten Rekorden am Montag erst einmal wenig Dynamik gezeigt. Zu Beginn einer Woche, die neben dem Iran-Krieg auch in puncto Geldpolitik und Quartalsbilanzen wegweisend werden könnte, warten die Anleger zunächst einmal ab. Es besteht zwar weiter die Hoffnung auf eine Öffnung der Strasse von Hormus, ein diplomatischer Durchbruch ist über das Wochenende jedoch ausgeblieben.

Der Dow Jones Industrial schloss mit 0,13 Prozent im Minus bei 49'167,79 Punkten. Der von Technologietiteln geprägte Nasdaq 100 erreichte kurz vor Handelsende eine weitere Höchstmarke, er schloss 0,01 Prozent im Plus bei 27'305,68 Zählern. Auch der marktbreite S&P 500 erreichte am Montag ein weiteres Rekordhoch, der Aufschlag blieb am Ende mit plus 0,12 Prozent auf 7'173,91 Punkte überschaubar.

US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag eine angekündigte Reise seiner Unterhändler nach Pakistan kurzfristig abgesagt - zum zweiten Mal in einer Woche. Er begründete dies auch mit einem inakzeptablen Vorschlag des Irans. Laut dem US-Nachrichtenportal Axios hat dieser den Vereinigten Staaten inzwischen ein neues Angebot für eine Öffnung der Strasse von Hormus vorgelegt.

Für Schlagzeilen sorgt im Chipsektor weiterhin KI-Euphorie. Nachdem diese zuletzt Aktien von Texas Instruments und Intel erfasst hatte, sprangen nun Qualcomm-Aktien in der Spitze um gut acht Prozent hoch. Anschliessend gab der Kurs die Gewinne aber grossteils wieder ab, aus dem Handel gingen die Titel noch ein Prozent höher. Ein Analyst hatte nach Recherchen eine Zusammenarbeit von Qualcomm mit dem KI-Plattformbetreiber OpenAI ins Spiel gebracht.

Papiere des Chip-Giganten Nvidia erreichten ein Rekordhoch. Mit einem Plus von vier Prozent liessen die Anteilscheine die alte Höchstmarke vom Oktober 2025 hinter sich. Der Börsenwert des KI-Profiteurs beläuft sich auf gut 5,2 Billionen Dollar.

Nach der Vorlage von Quartalszahlen legten die Aktien von Verizon um 1,5 Prozent zu. Der Telekomkonzern übertraf mit dem bereinigten operativen Ergebnis moderat die Erwartungen und hob die Jahreszielspanne für das bereinigte Ergebnis je Aktie etwas an.

Domino's Pizza dagegen hatte keine erfreulichen Nachrichten für seine Aktionäre: Eine enttäuschende Umsatzentwicklung drückte den Kurs der Restaurantkette mit fast neun Prozent ins Minus.

Bewegt wurden einige Werte nach Analystenkommentaren. Beim Düngemittelhersteller Nutrien sorgte die Empfehlung «Overweight» für ein Kursplus von 1,1 Prozent. Dagegen ging es für Aktien von GE Vernova um 2,5 Prozent abwärts. Das Investmenthaus Exane BNP äusserte sich skeptisch dazu, ob das Energietechnik-Unternehmen den jüngsten Wachstumsschwung beibehalten kann.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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