07:37
Der Dax wird am Dienstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit Verlusten in den Handel starten. Am Montag war der deutsche Leitindex dank starker Konjunkturdaten den dritten Tag in Folge auf ein Rekordhoch geklettert. In der Spitze gewann er 0,5 Prozent auf 25'900,10 Punkte, bevor er 0,2 Prozent fester bei 25'817,89 Zählern aus dem Handel ging.
Angesichts eines erneuten Aufschwungs bei den Technologiewerten griffen auch die Anleger an der Wall Street zu. Am Dienstag warten Anleger auf weitere Hinweise zur Konjunktur. Nach überraschend starken Zahlen zu den Auftragseingängen am Montag werden nun Daten zur deutschen Industrieproduktion im Mai veröffentlicht. Von Reuters befragte Ökonomen erwarten ein leichtes Plus von 0,2 Prozent, nachdem es im April bereits einen Zuwachs von 0,4 Prozent gegeben hatte. Zudem blicken Börsianer nach Ankara, wo Bundeskanzler Friedrich Merz und US-Präsident Donald Trump beim Nato-Gipfel erwartet werden.
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07:10
Ein französisches Berufungsgericht entscheidet darüber, ob die Rechtspopulistin Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl im kommenden Jahr antreten darf. Die Richter urteilen, ob eine fünfjährige Ämtersperre gegen die 57-Jährige aufgehoben wird. Ein Gericht hatte Le Pen im März 2025 wegen der Veruntreuung von EU-Geldern zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt und die Sperre verhängt. Sollte das Urteil bestätigt werden, bliebe Le Pen die Kandidatur 2027 verwehrt. In diesem Fall müsste voraussichtlich ihr 30-jähriger Protege Jordan Bardella für die Partei Rassemblement National (RN) antreten.
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06:48
Die Crew eines Tankers in der Strasse von Hormus hat einen Angriff auf ihr Schiff gemeldet. An Bord sei ein Feuer ausgebrochen, teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt (UKMTO) unter Berufung auf Angaben der Schiffbesatzung mit. Der Tanker sei rund acht Seemeilen vor dem omanischen Küstenort Lima von einem «unbekannten Geschoss» getroffen worden. Verletzt worden sei niemand. Wer hinter dem Angriff steckt, blieb zunächst unklar. Das Portal «Axios» berichtete unter Berufung auf zwei US-Beamte, die iranischen Revolutionsgarden hätten mindestens zwei Raketen auf Frachter abgefeuert. Einer der Beamten sagte demnach, zwei Schiffe seien durch den Beschuss stark beschädigt worden. Eine offizielle Reaktion der US-Regierung blieb zunächst aus.
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06:22
Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,26 Prozent höher. Es wird sich allerdings weisen müssen, ob diese Kursgewinne nachhaltig sind, nachdem die US-Futures nach enttäuschenden Zahlen von Samsung tiefer gestellt sind.
Während die Bilanzsaison gegen Ende Woche beginnt, steht am Dienstag in der Schweiz nur die Publikation der Arbeitsmarktdaten für Juni an.
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06:15
Ein erwarteter Rekordgewinn des Chip-Riesen Samsung hat den asiatischen Aktienmärkten am Dienstag keinen Auftrieb geben können. Die meisten Börsen tendierten schwächer. Samsung Electronics stellte für das zweite Quartal eine fast 19-fache Steigerung des Betriebsgewinns auf 89,4 Billionen Won (58,44 Milliarden Dollar) in Aussicht.
Dennoch brach die Börse in Südkorea um 4,1 Prozent ein. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans gab 0,73 Prozent nach, während der japanische Nikkei-Index 1,08 Prozent verlor. Die jüngste Rally bei KI-bezogenen Aktien sei wahrscheinlich auf Sorgen über die Wirtschaft und die Inflation zurückzuführen, sagte Toru Suehiro, Chefvolkswirt bei Daiwa Securities. Anleger suchten in diesem Sektor Zuflucht, auch wegen der sich verschärfenden Spannungen im Zusammenhang mit dem Iran.
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06:12
Am asiatischen Devisenmarkt hielt sich der japanische Yen in der Nähe eines 40-Jahres-Tiefs. Händler verwiesen auf Spekulationen über eine mögliche Intervention der japanischen Behörden, die grössere Verluste jedoch verhinderten. Der Dollar verlor 0,1 Prozent auf 161,88 Yen und legte zum chinesischen Yuan leicht auf 6,7892 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8053 Franken vor. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1439 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9213 Franken an.
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06:07
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00:05
Der Dow schloss 0,29 Prozent höher bei 53'055,91 Zählern. Das Rekordhoch lag mit gut 53.060 Punkten nur knapp darüber. Der technologielastige Nasdaq 100 legte dagegen um 1,26 Prozent auf 29'697,87 Zähler zu. Der marktbreite S&P 500 gewann 0,72 Prozent auf 7537,43 Punkte.
Halbleiterwerte setzten sich an die Spitze - in einer Woche, in der die südkoreanischen Speicherchip-Giganten Samsung und SK Hynix den KI-Boom erneut auf die Probe stellen dürften. Samsung wird am Dienstag Geschäftszahlen vorlegen. Dem folgt die US-Börsennotierung von SK Hynix mit einem Volumen von rund 28 Milliarden US-Dollar.
Diese Ereignisse gewinnen in einer Woche zusätzlich an Bedeutung, die kaum wichtige Wirtschaftsdaten bereithält und in der die US-Berichtssaison noch nicht wirklich anläuft. Die Papiere der Chip-Titel Qualcomm, Microchip, Texas Instruments und AMD verbuchten Kursaufschläge zwischen 3,5 und 6,6 Prozent.
Aktien von Microsoft verloren dagegen ein Prozent. Der Software-Gigant streicht rund 3200 Arbeitsplätze bei der Videospiele-Sparte Xbox und will das Geschäft drastisch umkrempeln. «Unser Geschäft ist heute nicht gesund», schrieb Xbox-Chefin Asha Sharma in einer E-Mail an die Mitarbeiter.
Papiere des PC-Herstellers Dell stiegen um 4,4 Prozent. Bei einer Veranstaltung im Weissen Haus forderte Präsident Donald Trump die Amerikaner auf, Dell-Computer zu kaufen. Hintergrund ist eine milliardenschwere Zusage des Gründers Michael Dell und seiner Frau Susan Dell für ein Trump-Programm für steuerbegünstigte Anlagekonten für Kinder unter 18 Jahren.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

