07:40
Der Dax wird am Montag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge mit wenig Bewegung in den Handel starten. Am Freitag hatte der deutsche Leitindex seinen Rekordlauf vom Donnerstag fortgesetzt und das Allzeithoch von 25'826,78 Zählern erreicht. Danach ging er mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 25.779,31 Punkten aus dem Handel.
Für gute Stimmung an den Börsen sorgten Spekulationen auf vorerst ausbleibende Zinserhöhungen in den USA. Im Mittelpunkt am Montag steht die Konjunktur. Die Anleger warten unter anderem auf die Einzelhandelsumsätze und die Erzeugerpreise für die Euro-Zone sowie die Auftragseingänge in der deutschen Industrie im Mai. Diese dürften zeigen, wie stark die Verunsicherung durch den Iran-Krieg und die höheren Energiepreise die Geschäfte gebremst haben. Zudem steht das Barometer der Beratungsfirma Sentix für Juli auf der Agenda. Dieses zeigt an, wie Börsianer auf die Konjunktur in der Euro-Zone blicken.
In den USA rücken die Einkaufsmanagerindizes für Juni in den Fokus der Anleger. Ebenfalls zum Wochenstart will das Bundeskabinett den Entwurf für den Bundeshaushalt 2027 und die Finanzplanung bis 2030 beschliessen. Verabschiedet wird der Haushalt jedoch erst Ende November vom Bundestag.
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07:05
Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank um 0,3 Prozent tiefer bei 14'379 Punkten.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,4 Prozent tiefer bei 14'369 Punkten.
Die neue Woche hat nur wenige Impulse zu bieten. Was Konjunktursignale betrifft, wird das Staatssekretariat für Wirtschaft am Montag die Arbeitsmarktdaten für Juni publizieren. Am Nachmittag dann könnten Impulse vom ISM-Index für den Dienstleistungssektor in den USA ausgehen.
In Sachen Unternehmensabschlüsse ist die Agenda ebenfalls noch weitgehend leer. Erst am Donnerstag wird der Schokoladehersteller Barry Callebaut zum Geschäftsgang im dritten Quartal berichten. Und am Freitag legt die Ems-Chemie von SVP-Nationalrätin Magdalena Martullo Blocher den Halbjahresabschluss vor.
Störfeuer von der Lage im Nahen Osten sind über das Wochenende zumeist ausgeblieben. Dieses stand für US-Präsident Donald Trump ganz im Zeichen der amerikanischen 250-Jahr-Feier. Und im Iran wurde der während des Kriegs getötete Führer Ajatollah Ali Chamenei zu Grabe getragen. Für die Märkte bleibt die Lage im Nahen Osten heikel, denn der Iran-/Hormus-Komplex ist noch weit weg von gelöst. Gleichzeitig laufen die Diskussion um US-Zölle und Industriepolitik weiter.
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05:20
Die Aussicht auf starke US-Quartalszahlen und nachgebende Ölpreise haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenstart am Montag Auftrieb verliehen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,4 Prozent. In Tokio gab der technologielastige Nikkei-Index leicht um 0,16 Prozent auf 69.630,74 Punkte nach. Der breiter gefasste Topix gewann hingegen 0,50 Prozent auf 4.084,74 Zähler und verzeichnete damit den sechsten Gewinntag in Folge. In Südkorea legte der Leitindex Kospi um 2,25 Prozent zu. Anleger setzten vor allem auf Gewinne im Technologiesektor durch den anhaltenden Boom bei Künstlicher Intelligenz (KI).
In Südkorea trieb die Politik die Kurse der heimischen Chip-Giganten an. Präsident Lee Jae Myung forderte eine drastische Beschleunigung der Genehmigungsverfahren für geplante Mega-Projekte in der Halbleiter- und KI-Industrie, um die globale Dominanz des Landes zu sichern. «In dieser Situation scheint das Ergebnis davon abzuhängen, wer sich schneller bewegt und wer sich zuerst den Vorsprung sichert», sagte Lee. «Nur die Geschwindigkeit zählt.» Davon profitierte SK Hynix: Die Aktien stiegen um ein Prozent. Der Speicherchip-Hersteller kündigte an, über Bezugsrechte an der US-Technologiebörse Nasdaq Aktien im Wert von rund 28 Milliarden Dollar auszugeben. Auch Samsung Electronics standen vor der Vorlage von Quartalszahlen im Fokus.
An der Börse in Tokio zeigte sich ein gemischtes Bild. Während der Topix von der positiven globalen Stimmung profitierte, belasteten schwächere Technologiewerte den Nikkei. «Diese Faktoren, kombiniert mit dem Abwärtstrend bei den Rohölpreisen nach der Opec+-Entscheidung vom Wochenende, die Produktion zu erhöhen, scheinen die Stimmung der Anleger zu stützen», erklärte Maki Sawada, Aktienstrategin bei Nomura Securities. Zu den Gewinnern zählten Industrie- und Transportwerte: Kawasaki Heavy Industries sprangen um 7,62 Prozent nach oben, Mitsubishi Heavy Industries gewannen 5,93 Prozent.
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04:08
Am Devisenmarkt hielten sich Investoren vor der Veröffentlichung von US-Konjunkturdaten und den Protokollen der US-Notenbank Fed zurück, während Spekulanten mit Blick auf mögliche japanische Interventionen vorsichtig blieben. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar 0,3 Prozent auf 161,78 Yen und gab leicht auf 6,7868 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,8045 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1429 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 0,9194 Franken an.
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03:00
Die Ölpreise profitierten von einer leichten Entspannung bei den globalen Lieferungen. Die Opec+ hatte sich auf eine weitere Erhöhung der Förderziele um 188.000 Barrel pro Tag ab August geeinigt, zudem passierten wieder mehr Schiffe die Strasse von Hormus. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 72,14 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,2 Prozent fester bei 68,82 Dollar.
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01:30
An der Wall Street ruhte der Handel am Freitag feiertagsbedingt, doch die US-Terminkontrakte signalisierten zum asiatischen Wochenstart Gewinne aufgrund der Hoffnungen auf eine starke Berichtssaison. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am Donnerstag mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 52.900,07 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 notierte kaum verändert bei 7.483,24 Zählern, und der technologielastige Nasdaq gab 0,8 Prozent auf 25.832,67 Stellen nach.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

