06:15
Der Schweizer Aktienmarkt, gemessen am SMI, tendiert im vorbörslichen Handel bei der Bank IG 0,6 Prozent im Plus bei 13'540 Punkten.
Am letzten Handelstag der Woche legt der Luxusgüterhersteller Richemont seine Bücher für das Geschäftsjahr 2025/26 offen. Analysten rechnen mit einem Gewinnanstieg und einer höheren Dividende für die Investoren.
Weiter halten die kürzlich fusionierte Helvetia Baloise, Curatis sowie SoftwareOne ihre Generalversammlungen ab.
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05:45
An den asiatischen Börsen legen die Aktien weiter zu. Eine Rally bei KI-Aktien, gestützt auf Gewinne bei US-Branchenwerten, treibt den Markt an.
In Tokio stieg der 225 Werte umfassende Nikkei-Index um 2,3 Prozent auf 63'094,6 Punkte und der breiter gefasste Topix notierte 0,9 Prozent höher bei 3886,5 Zählern. Der viel beachtete US-Chip-Index, der Philadelphia SE Semiconductor Index, stieg über Nacht um 1,3 Prozent.
Die japanischen Aktien erholen sich von ihren am Mittwoch erreichten mehrwöchigen Tiefstständen. «Obwohl die Korrektur bei japanischen Aktien, insbesondere bei KI-Werten, andauern könnte, erwarten wir nicht, dass sie langwierig oder schwerwiegend wird», schrieben die Strategen von BofA Securities, Masashi Akutsu und Tetsuhiro Takuyama, in einem Bericht. «Aus mittelfristiger Sicht bevorzugen wir weiterhin KI-bezogene Titel und bleiben für japanische Aktien optimistisch.»
Bei den Einzelwerten war der auf KI fokussierte Investor SoftBank Group die bei weitem grösste Stütze für den Nikkei. Mit einem Kurssprung von 11,1 Prozent trug die Aktie 549 Punkte zum Gesamtgewinn des Index von 1432 Punkten bei. Die Schwergewichte unter den Chip-Ausrüstern, Tokyo Electron und Advantest, leisteten ebenfalls einen starken Beitrag. Sie machten ihre anfänglichen Verluste wett und notierten 2,2 Prozent beziehungsweise 0,8 Prozent im Plus.
Die Börse Shanghai gewann 0,2 Prozent auf 4085,1 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,5 Prozent auf 4807,8 Punkte. In Hongkong sprang die Aktie der Lenovo Group um 13 Prozent auf 14,86 Hongkong-Dollar und erreichte damit ihren höchsten Stand seit März 2000. Die Aktie ist der prozentual grösste Gewinner im Hang Seng Index und im Hang Seng TECH Index, die um 0,5 beziehungsweise 1,1 Prozent zulegten.
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05:00
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04:40
Die Ölpreise haben im frühen Handel zugelegt, nachdem sie zuvor stark gefallen waren. Widersprüchliche Signale zu den Verhandlungen über ein Ende des Nahost-Krieges verunsichern die Anleger. Die Preise bleiben jedoch deutlich über dem Vorkriegsniveau. Es wird erwartet, dass sie auch bei einer Beilegung des Konflikts hoch bleiben werden.
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23:00
Die Hoffnung auf ein Friedensabkommen im Iran-Krieg und sinkende Ölpreise haben der Wall Street am Donnerstag nach einem volatilen Handel zu leichten Gewinnen verholfen. Der Standardwerte-Index Dow Jones schloss 0,6 Prozent fester mit 50'286 Punkten. Die technologielastige Nasdaq legte 0,1 Prozent zu auf 26'293 Zähler und der breit gefasste S&P 500 0,2 Prozent auf 7446 Stellen.
US-Aussenminister Marco Rubio hatte von guten Anzeichen in den Gesprächen mit dem Iran gesprochen. Ein diplomatisches Abkommen sei jedoch ausgeschlossen, sollte die Regierung in Teheran ein Mautsystem in der für den Öltransport wichtigen Strasse von Hormus einführen. Zuvor hatte ein Reuters-Bericht auf eine verhärtete Haltung Teherans hingedeutet. Demnach wies der Oberste Führer Ajatollah Motschtaba Chamenei an, das Uran des Landes nicht ins Ausland zu bringen. US-Präsident Donald Trump erklärte dagegen, die USA würden das hochangereicherte Uran des Irans am Ende sicherstellen. Washington geht davon aus, dass das Material für den Bau von Atomwaffen gedacht ist, während Teheran auf eine rein friedliche Nutzung pocht.
Da die Berichtssaison der Unternehmen weitgehend abgeschlossen sei, rücke der Iran wieder in den Fokus der Märkte, sagte Jason Pride, Chef-Anlagestratege bei Glenmede. Der Markt werde sich kurzfristig an Gerüchten oder tatsächlich angekündigten Vereinbarungen bezüglich des Irans orientieren.
Bei den Einzelwerten sorgte Walmart für Enttäuschung. Die Aktien des weltgrössten Einzelhändlers gaben nach, nachdem der Konzern für das zweite Quartal einen Gewinn unter den Erwartungen in Aussicht gestellt hatte. Finanzchef John David Rainey verwies auf den Druck durch hohe Kraftstoffpreise auf die Verbraucher.
Auch die Papiere von Nvidia verbuchten Verluste. Anleger nahmen bei dem KI-Schwergewicht Gewinne mit, obwohl der Konzern eine optimistische Umsatzprognose und ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 80 Milliarden Dollar angekündigt hatte.
Aktien von Intuit brachen ein, nachdem der Softwarehersteller seine Jahresprognose für das Steuerprogramm TurboTax gesenkt und den Abbau von 17 Prozent der Stellen angekündigt hatte.
Gefragt waren hingegen IBM. Die US-Regierung will Insidern zufolge mehrere Quantencomputer-Unternehmen finanziell unterstützen und im Gegenzug Unternehmensanteile übernehmen.
Auch robuste Konjunkturdaten stützten die Stimmung am Markt. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fiel in der vergangenen Woche, was der US-Notenbank Fed Spielraum gibt, sich weiter auf die Inflationsrisiken zu konzentrieren.
Zudem stieg die Aktivität in der US-Industrie im Mai auf ein Vier-Jahres-Hoch. Unternehmen bauten ihre Lagerbestände aus, um sich gegen mögliche Engpässe und steigende Preise im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg abzusichern.
(cash/AWP/Reuters/Bloomberg)

