15:15
Kurz vor Handelsbeginn erreicht der S&P 500 Index ein neues Allzeithoch.
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14:45
Der Broker IG taxiert den Dow Jones Industrial 0,8 Prozent höher bei 48'961 Punkten. Der Nasdaq 100 wird trotz deutlicher Kursverluste von Netflix 0,6 Prozent im Plus bei 26'488 Zählern erwartet. Damit würde der technologielastige Index das nächste Allzeithoch erreichen, er steuert auf ein Wochenplus von mehr als fünf Prozent zu. Auch für den marktbreiten S&P 500 dürfte die Rekordjagd weitergehen.
«Die Hoffnung auf Frieden ist weiterhin da», stellte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners mit Blick auf den Iran-Krieg fest. Möglicherweise sehr langwierige Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran führten aber dazu, dass Energiepreise und Inflationssorgen wieder steigen. Dies mache sich unter anderem in erneut anziehenden Zinsen bemerkbar, welche auch eine grosse Belastung für die Unternehmen seien. Vor diesem Zinshintergrund müssten die Anleger kritisch hinterfragen, ob sie den Iran-Krieg mit neuen Rekorden an den US-Börsen zu früh abgehakt haben, so Altmann.
Zuletzt wurden vor allem die konjunktursensiblen Tech-Aktien von den zunehmenden Anzeichen einer Deeskalation im Iran-Krieg angetrieben. US-Präsident Donald Trump hatte jüngst ein baldiges Friedensabkommen in Aussicht gestellt. Hinzu kommen solide Unternehmensgewinne in der langsam anrollenden Berichtssaison und die Hoffnung, dass Künstliche Intelligenz die etablierten Geschäftsmodelle der Unternehmen nicht so stark gefährdet wie zuvor befürchtet.
Infolge eines enttäuschenden Ausblicks sackten die Netflix-Aktien vorbörslich um 9,5 Prozent ab. Der Streaming-Riese stellte fürs laufende Quartal weniger operativen Gewinn in Aussicht als von Analysten erwartet. Sie waren von höheren Gewinnen nach der Aufgabe von Netflix im Bieterkampf um das Hollywood-Urgestein Warner Brothers ausgegangen. Einige Investoren hätten ausserdem auf grössere Aktienrückkäufe und ein höheres Margenziel im Gesamtjahr gehofft, was nun aber beides ausblieb, schrieb Citigroup-Analyst Jason Bazinet.
Auch Alcoa konnte mit Quartalszahlen nicht überzeugen. Der Aluminium-Konzern habe die Erwartungen vor allem beim bereinigten operativen Ergebnis (ber. Ebitda) verfehlt, schrieb JPMorgan-Experte Bill Peterson. Der Aluminiumabsatz leide neben der Saisonalität unter anderem auch unter den Folgen des Iran-Kriegs. Die Prognose bezeichnete Peterson zwar als solide, die Alcoa-Aktien büssten vorbörslich dennoch 1,6 Prozent ein.
Die Papiere von Autoliv schnellten dagegen um 10,8 Prozent nach oben. Der schwedisch-amerikanische Hersteller von Auto-Sicherheitssystemen übertraf im ersten Quartal die Markterwartungen, vor allem im März seien die Geschäfte stark gewesen. Autoliv verwies auf mögliche Vorzieheffekte bei Bestellungen, da Autobauer angesichts des unsicheren Marktumfelds frühzeitig ihre Lagerbestände aufstocken würden.
Eine Kaufempfehlung der Investmentbank Stifel für Onto Innovation trieb derweil die Aktien des Halbleiterunternehmens vorbörslich um 5,9 Prozent an.
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14:30
Zuletzt hat die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs die Risikofreude der Anleger verstärkt, von der auch Kryptowährungen profitieren konnten. Im Verlauf des Aprils hat der Bitcoin etwa zehn Prozent an Wert gewonnen. «Die Hoffnung auf ein mögliches finales Friedensabkommen zwischen Washington und Teheran nährt den Risikoappetit», beschrieb Analyst Timo Emden von Emden Research die Marktstimmung kurz vor dem Wochenende.
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13:30
Die Anleger richten den Fokus auf die Aktie von Netflix. Der Mitgründer und Verwaltungsratsvorsitzende Reed Hastings werde sich bei der Hauptversammlung im Juni nicht zur Wiederwahl stellen, teilte der weltgrösste Streaming-Anbieter am Donnerstag mit. Er wolle sich nach 29 Jahren auf wohltätige Zwecke und andere Projekte konzentrieren.
Netflix-Aktien brachen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um acht Prozent ein. Die Spitzenpersonalie verunsichere Anleger, sagte Analyst Richard Greenfield vom Research-Haus LightShed.
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12:30
Der Goldpreis hat sich am Freitag weiter stabilisiert und die Kursgewinne der vergangenen Wochen gehalten. Kurz vor dem Wochenende wurde für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) an der Metallbörse in London 4.788 US-Dollar gezahlt und damit etwa genau so viel wie am Vortag. Seit Ende März geht es mit dem Goldpreis tendenziell nach oben. In dieser Zeit hat sich die Notierung für das Edelmetall vom kräftigen Einbruch in den ersten Wochen des Iran-Kriegs erholt und etwa zehn Prozent an Wert gewonnen, was einem Kursanstieg um etwa 400 Dollar entspricht.
11:40
Der SMI notiert 0,48 Prozent höher bei 13'236,73 Punkten. Das Börsenbarometer hat damit seinen Rückstand auf die Vorwoche in ein kleines Plus verwandelt.
«Der Markt will halt nach oben», sagte ein Börsianer. Daher bleibe das Handelsgeschehen von den Hoffnungen auf ein Ende der Kampfhandlungen geprägt. Für vorsichtigen Optimismus hatte zuletzt die Vereinbarung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon gesorgt. Dies könnte einen Stolperstein für ein Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigen.
Die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges zwischen den USA und Israel könnten derweil am Wochenende weitergehen - nach den Worten des US-Präsidenten Donald Trump zumindest. Experten weisen allerdings darauf hin, dass der Krieg noch nicht beendet sei - eine grosse Portion Hoffnung sei aber schon eingepreist.
An der Spitze kletterten die Aktien der Partners Group um 2,1 Prozent. Der Privatmarktspezialist hat sein achtes Private-Equity-Secondaries-Programm mit Zusagen von über 9,0 Milliarden US-Dollar abgeschlossen.
Die etwas höhere Risikobereitschaft der Anleger lässt sich an den Kursgewinnen von Papieren wie Richemont (+1,7 Prozent) oder Sika (+1,8 Prozent) ablesen. Die Gewinne ziehen sich aber quer durch die Branchen: Logitech (+1,4 Prozent), Lonza (+1,0 Prozent), Givaudan (+0,9 Prozent) sowie Kühne+Nagel (+1,0 Prozent) sind ebenfalls weiter vorne in der Gewinnerliste zu finden.
Barry Callebaut steigen nach einem schwachen Start um 1,7 Prozent. Die Aktien des Schokoladenherstellers Barry Callebaut müssen zwar einen Hagel an Rating- und Kurszielsenkungen über sich ergehen lassen, ausgelöst von einer am Vortag ausgesprochenen Prognosesenkung. Nach dem Minus von mehr als 15 Prozent am Vortag hätten sich aber trotzdem die ersten Schnäppchenjäger vorgewagt, sagten Marktbeobachter.
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11:00
Alstom hatte am Donnerstagabend sein Ziel für den kumulierten freien Barmittelzufluss (Free Cash Flow) von 1,5 Milliarden Euro bis Ende des Geschäftsjahres 2026/27 kassiert. Für die erste Hälfte des am 1. April begonnenen Geschäftsjahres rechnet der Konzern nun mit einem Mittelabfluss von rund 1,5 Milliarden Euro. Zudem senkte Alstom nach überraschend schwachen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr das Ziel für die bereinigte operative Rendite (Ebit) bis Ende 2026/27 auf 6,5 Prozent von zuvor acht bis zehn Prozent.
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10:30
Die Aktien von Barry Callebaut drehen mit 0,3 Prozent ins Plus. Die Titel vollziehenun eine leichte Gegenbewegung nach den Verlusten von mehr als 15 Prozent am Vortag.
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10:15
Der SMI baut die Gewinne aus und steht nun 0,4 Prozent höher. Partners Group, Sika und Richemont (alle zwischen 1,5 und 2 Prozent) sind an der Spitze.
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10:00
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09:15
Das Handelsgeschehen bleibe aber weiterhin von den Hoffnungen auf ein Ende der Kampfhandlungen im Nahen Osten geprägt, sagen Händler. Dies schürt auch die Erwartung, dass die Energiepreise nachhaltig von den erhöhten Niveaus der letzten Wochen sinken. Der Preis für ein Fass Brent liegt weiterhin knapp unter der psychologisch wichtigen Marke von 100 US-Dollar das Fass.
Für vorsichtigen Optimismus sorge die Vereinbarung auf eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Nach Angaben von US-Präsident Donald Trump haben die beiden Länder einer zehntägigen Waffenruhe zugestimmt. Dies könnte einen Stolperstein für ein Friedensabkommen im Nahen Osten beseitigen.
Die Verhandlungen zur Beendigung des Krieges könnten am Wochenende weitergehen - nach den Worten von Trump zumindest. «Der Iran will ein Abkommen schliessen, und wir kommen sehr gut mit ihnen aus», sagte dieser am Donnerstag vor Journalisten im Weissen Haus.
Geberit fallen 1,4 Prozent - die Papiere werden allerdings mit einem Dividendenabschlag von 12,90 Franken gehandelt. Gleiches gilt in der zweiten Reihe für die Aktien von Georg Fischer (-2,6 Prozent), Sulzer (-2,6 Prozent) und Tecan (-1,3 Prozent).
Dafür mussten die Aktien des Schokoladenherstellers Barry Callebaut bis dato drei Kurszielsenkungen über sich ergehen lassen - ausgelöst von einer am Vortag ausgesprochenen Prognosesenkung. Die Aktien fallen 2 Prozent und reagieren damit nicht mit einer Gegenbewegung auf die Verluste von mehr als 15 Prozent am Vortag.
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08:10
Der SMI wid bei Julius Bär vorbörslich 0,05 Prozent höher geschätzt. Alle Aktien des Leitindex stehen leicht höher, ausser Alcon und Amrize (je 0,4 Prozent minus) und Geberit (minus 2,3 Prozent). Die Aktie wird am Freitag ex-Dividende gehandelt.
Am breiten Markt fallen Bossard mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent auf.
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06:15
Der SMI wird bei der IG Bank 0,26 Prozent schwächer indiziert. Am Donnerstag hatte der Leitindex 0,35 Prozent nachgegeben.
Die Anleger hoffen auf eine Entspannung im Nahen Osten. Eine zehntägige Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sowie ein mögliches Treffen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende liessen sie aufatmen. «Die Aktienmärkte bleiben positiv, aber wir brauchen konkrete Beweise dafür, dass der Frieden von Dauer ist», sagte Analyst Nick Twidale von ATFX Global. Dazu gehöre eine vollständige Wiedereröffnung der Strasse von Hormus. In Japan nahmen Investoren derweil nach den jüngsten Rekordhochs bei Technologieaktien Gewinne mit. Zu den Verlierern zählten der Chipanlagenbauer Tokyo Electron mit einem Minus von drei Prozent sowie der KI-Investor SoftBank, der 3,19 Prozent einbüsste.
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06:00
Die asiatischen Aktienmärkte haben am Freitag nach einer rasanten Erholungsjagd eine Verschnaufpause eingelegt. Die japanische Börse in Tokio tendierte schwächer, wobei der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,0 Prozent auf 58'930,87 Punkte nachgab. Der breiter gefasste Topix notierte 1,1 Prozent niedriger bei 3.771,43 Zählern. Auch in China hielten sich die Anleger vor dem Wochenende zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,2 Prozent auf 4.048,35 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4.730,81 Punkte.
Auch der Speicherchiphersteller Kioxia und der Klimaanlagenbauer Daikin gaben um 4,22 beziehungsweise 2,58 Prozent nach. Auf der Gewinnerseite standen dagegen TDK mit einem Plus von 2,26 Prozent und der Chip-Tester Advantest, der 1,28 Prozent gewann.
In Südkorea droht derweil Ungemach: Die Gewerkschaft von Samsung Electronics erwartet für kommende Woche bis zu 40'000 Teilnehmer bei einer Kundgebung für höhere Löhne. In China kündigte die Regierung an, ihre Energieimporte weiter zu diversifizieren. Damit wolle sich das Land besser gegen globale Preisschocks wappnen, erklärte der Vize-Chef der staatlichen Wirtschaftsplanung, Wang Changlin.
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05:30
Am Devisenmarkt profitierte der Dollar nicht mehr von seinem Status als sicherer Hafen, den er zu Beginn des Nahost-Krieges innehatte. Im asiatischen Handel gewann die US-Währung dennoch 0,1 Prozent auf 159,37 Yen und legte leicht auf 6,8251 Yuan zu. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1775 Dollar und zog leicht auf 0,9225 Franken an.
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05:00
Die Aussicht auf ein baldiges Ende des Konflikts im Nahen Osten drückte die Ölpreise weiter unter die Marke von 100 Dollar. Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,2 Prozent auf 98,23 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,4 Prozent schwächer bei 93,38 Dollar. Die Sperrung der Strasse von Hormus hatte zuvor den schwersten Ölpreisschock der Geschichte ausgelöst.
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01:30
Netflix-Mitgründer und Verwaltungsratsvorsitzender Reed Hastings wird sich bei der Hauptversammlung im Juni nicht zur Wiederwahl stellen, teilte der weltgrösste Streaming-Anbieter am Donnerstag mit. Er wolle sich nach 29 Jahren auf wohltätige Zwecke und andere Projekte konzentrieren.
Netflix-Aktien brachen daraufhin im nachbörslichen Handel an der Wall Street um acht Prozent ein. Die Spitzenpersonalie verunsichere Anleger, sagte Analyst Richard Greenfield vom Research-Haus LightShed.
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01:00
Nach ihrem starken Vortag haben die US-Börsen am Donnerstag erneut zugelegt. Wieder höhere Ölpreise waren letztlich keine grosse Belastung. Zum Iran äusserte sich US-Präsident Donald Trump zuversichtlich.
Zum Börsenende gewann der technologielastige Nasdaq 100 0,49 Prozent auf 26'333,00 Zähler und der marktbreite S&P 500 stieg um 0,26 Prozent auf 7.041,28 Punkte. Beide Indizes hatten zuvor bereits ihre Rekorde vom Mittwoch noch etwas weiter hinauf geschraubt. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss am Donnerstag mit einem Plus von 0,24 Prozent auf 48.578,72 Punkte.
Im Iran-Konflikt rechnet US-Präsident Trump mit einer baldigen Einigung. «Wir sind sehr nahe dran an einem Abkommen», sagte er vor seinem Abflug nach Las Vegas zu Reportern vor dem Weissen Haus. Sollte es nötig sein, werde er auch die noch bis kommenden Mittwoch dauernde Waffenruhe verlängern.
In der Berichtssaison enttäuschte der Pharmakonzern Abbott Laboratories mit einer reduzierten Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Die Papiere rutschten um 6 Prozent ab. Der Getränkehersteller Pepsico verzeichnete im ersten Quartal mehr Gewinn als erwartet. Das verhalf den Aktien zu einem Plus von 2,3 Prozent.
Der Versicherer Travelers verbuchte zum Jahresauftakt weniger Versicherungsbeiträge als am Markt erwartet. Die im Leitindex Dow enthaltenen Aktien gaben leicht nach. Der Broker Charles Schwab verfehlte mit seinem Umsatz im ersten Quartal die Prognosen am Markt. Die Anteile fielen um 7,6 Prozent.
Unter den Magnificent 7 setzten Microsoft als bester Wert ihren jüngst starken Lauf mit einem Plus von 2,2 Prozent fort.
(cash/AWP/Reuters)

