Das Plus von 2 Prozent am Donnerstag hievt die Aktie von Burkhalter auf 179,20 Franken und damit nahe an einen neuen Rekordstand heran. Sie schaffen auch die Gegenbewegung zum Mittwoch, als sie um 2,2 Prozent auf 175,60 Franken sanken. Dies, nachdem sie seit Anfang Jahr um rund 26 Prozent gestiegen waren und zu Beginn dieser Woche bei 180 Franken einen Rekordstand erreicht hatten.
Kurstreiber waren zuletzt die am Montag vorgestellten Zahlen zum Geschäftsjahr 2025. Sie fielen bezüglich Umsatz und Gewinn insgesamt solide aus.
Als «besonders erfreulich» wertete die Zürcher Kantonalbank (ZKB) drei Punkte. Erstens: Die Steigerung der operativen Marge auf Stufe EBIT um 20 Basispunkte; zweitens: die Zunahme des Gewinns pro Aktie um 7,2 Prozent; drittens: Die Erhöhung der Dividende auf 5,20 pro Aktie (zuvor: 4,85 Franken pro Aktie).
«Angesicht der anhaltend starken Nachfrage nach Sanierungen im schweizerischen Gebäudepark und der relativ geringen Abhängigkeit von den aktuellen geopolitischen Unsicherheiten dürfte sich auch das Geschäftsjahr 2026 positiv entwickeln», fügte der zuständige Experte, Yannik Ryf, hinzu.
Für 2026 geht die ZKB von einer weiteren Dividendensteigerung aus. Die Ausschüttung an die Aktionäre werde voraussichtlich auf 5,40 von 5,20 Franken zunehmen. Dieser neue Betrag je Aktie liefe auf eine Dividendenrendite von 3,2 Prozent hinaus, schrieb der ZKB-Analyst in seiner am Montag veröffentlichten Notiz.
Unterdessen aber ist die Aktie über die von Analysten angesetzten Kursziele hinausgeklettert. Der zuständige Experte von Research Partners ging soeben auf 149 von 143 Franken, blieb damit aber deutlich unter den aktuellen Notierungen von etwas über 175 Franken. Die Basler Kantonalbank hat neu 175 Franken (zuvor: 132 Franken) veranschlagt und traut den Valoren des Gebäudetechnikers momentan also ebenfalls nicht mehr das schon erreichte Rekordniveau zu.
Anleger stehen somit weiterhin vor der Entscheidung: Ein Zukauf der Aktie bringt eine durchaus solide Dividende, dürfte den aktuellen Expertenschätzungen zufolge aber kaum mehr Kursgewinne eintragen. Bei einem Verkauf verzichten die Investoren auf die voraussichtlich weiter steigende Dividende, können sich dafür aber eher nach Alternativen mit einem höheren Kurspotenzial umsehen.

