«Wir heissen Anta Sports als unseren grössten Aktionär willkommen. Für uns ist das langfristige Engagement von Anta Sports ein grosser Vertrauensbeweis in unsere Strategie, unser Managementteam und unsere Zukunft», sagte Puma-Vorstandschef Arthur Höld. Puma werde weiterhin als unabhängig geführtes Unternehmen agieren.
«Ikonische Marke»
Anta-Chairman Ding Shizhong bezeichnete Puma als eine «ikonische Marke». Man sehe darin erhebliches langfristiges Potenzial. «Wir haben volles Vertrauen in das Managementteam und die strategische Ausrichtung», wird er in einer gemeinsamen Mitteilung zitiert.
Puma, einst Nummer drei der Welt in der Sportartikelbranche hinter dem US-Marktführer Nike und dem Lokalrivalen Adidas, hatte zuletzt erhebliche wirtschaftliche Probleme. Das Unternehmen rutschte in die Verlustzone und musste Umsatzeinbussen hinnehmen. 2025 wurden nur noch 7,3 Milliarden Euro erlöst und ein Rekordverlust eingefahren. Im Ranking der Sportartikelkonzerne rutsche Puma ab und landete deutlich hinter seinem eigenen Grossaktionär Anta.
Anta auf Wachstumskurs
Anta ist dagegen seit Jahren auf Wachstumskurs und kaufte in den USA und in Europa teils bekannte Sportartikelmarken wie Wilson (Tennis, Golf), Arcteryx (Outdoor), oder Atomic (Ski) auf. Puma erhofft sich von der Übernahme unter anderem bessere Erkenntnisse über den wichtigen chinesischen Sportartikelmarkt - dieser gilt in der Branche nicht nur als weltgrösster Markt, sondern auch als der mit dem grössten Wachstumspotenzial.
(AWP)

