Die Kurse grosser Software-Konzerne sind am Donnerstag an der Nasdaq-Börse unter Druck geraten. Auslöser der Verluste ist laut Börsianern die Entscheidung der Kaffeehauskette Starbucks, künftig beim Einsatz betrieblicher Software stärker auf Künstliche Intelligenz zu setzen. Die könnte den klassischen Software-Anbietern also zur Konkurrenz werden.
Die Aktien von IBM , Microsoft , Salesforce und Workday verloren zwischen 1,3 und 2,7 Prozent. Aktien von Starbucks gewannen dagegen gut zwei Prozent.
Starbucks entwickelt In-House-Anwendungen, die auf Künstlicher Intelligenz basieren und Software-Programme ersetzen sollen, die das Unternehmen bislang von Microsoft und IBM kauft. Es geht beispielsweise um Systeme zur Nachverfolgung von Lagerbeständen und zur Wartung. Das geht aus einer internen Präsentation hervor, die der Nachrichtenagentur Bloomberg vorliegt.
(AWP)

