Man bekommt es fast schon mit der Angst zu tun. Die Art und Weise, in der es bei Intel operativ und kursmässig nach oben geht, ist fast schon unheimlich. Noch vor eineinhalb Jahren war die Aktie des Herstellers von Prozessoren für Computer so gut wie unberührbar. Sogar der damals neu angetretene Firmenchef gab dem Unternehmen wenig Chancen in Bereichen wie Hardware für KI an die Marktführer aufzuschliessen.

Dann aber kam Donald Trump. Der US-Präsident stellte Intel Hilfe seitens des Landes in Aussicht und er hielt Wort. Schon bald kam es zu einer Aktienbeteiligung von Nvidia an Intel mit etwa fünf Prozent und dann auch zu geplanten Lieferungen von Chips. Nach einer Testphase könnte Intel dann schon bald Computerchips an Nvidia im Volumen von etwa fünf bis acht Milliarden Dollar jährlich liefern.

Bald danach stiegen dann die USA selbst mit etwa zehn Prozent bei Intel ein und es kamen riesige Aufträge seitens der Tech-Giganten Apple und Google mit einem jährlichen Volumen von etwa zehn bis 15 Milliarden Dollar bis 2030.

Zählt man den potenziellen Nvidia-Auftrag und die Orders von Apple und Google zusammen, ergibt sich dadurch ein Umsatzplus von rund 40 Prozent bezogen auf den Intel-Umsatz 2025 von rund 50 Milliarden Dollar.

Abgesehen von diesen Grossaufträgen: Intel ist mit seiner Technologie das einzige Unternehmen in den westlichen Industrieländern, das Chips in höchster Nanotechnologie-Qualität liefern kann. Das ist in Hinblick auf Lieferketten und das Streben der westlichen Industrieländer nach Unabhängigkeit von China oder Taiwan ein ganz wichtiges Asset. Dazu kommt: Bei KI verschiebt sich die Nachfrage jetzt langsam weg von teuren Grafikchips hin zu leistungsfähigen Prozessoren. Und dort ist Intel weltweiter Marktführer.

Die Chancen für den Tech-Konzern aus Santa Clara in Kalifornien sind damit hoch, dass er immer mehr Aufträge in diesen Bereichen sammeln wird. In den nächsten Jahren bis 2030 ist bei Intel deshalb mit deutlich steigenden Umsätzen und Gewinnen zu rechnen. Zusätzlich zu den ohnehin genannten Orders seitens Apple, Google und Nvidia. Intel bekommt angesichts dieser immensen neuen Nachfragechancen auf Sicht von wenigen Jahren nochmals zumindest ein Verdopplungspotential.

Aber schon kurzfristig besteht schönes Kurspotential. Am Dienstag kam es nach dem monatelangen Höhenflug der Aktie des Nasdaq-Mitglieds zu einer deutlichen Korrektur von rund zehn Prozent. Die Aktie ist dadurch so gut wie auf die starke Unterstützung um 120 Dollar abgerutscht.

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Risikofreudige Anleger spekulieren nun mit einem Call auf einen schnellen Rebound von dieser Marke wieder in Richtung 140 Dollar und entsprechend Kurssteigerungen um etwa zehn Prozent. Ein Call mit 5er-Hebel (ISIN: CH1575328757) könnte bei einem Kursanstieg von Intel um etwa zehn Prozent auf rund 140 Dollar um 50 Prozent zulegen. Ein Zertifikat mit 6er-Hebel (ISIN: CH1572838592) verspricht dann Kursgewinne von mehr als 60 Prozent. Ein Call mit 9er-Hebel (ISIN: CH1579731071) könnte sich sogar verdoppeln.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1575328757
UBS Long Mini-Future (Stop Loss 110.40)
UBS Intel Corp. Long CHF Gering
CH1572838592
LEON Long Mini-Future (Stop Loss 113.35)
Leonteq Securities Intel Corp. Long CHF Mittel
CH1579731071
VT Long Mini-Future (Stop Loss 121.90)
Bank Vontobel Intel Corp. Long CHF Hoch

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