Meta-Aktionäre haben harte Zeiten hinter sich. Seit Oktober stand die Aktie des Facebook-Konzerns unter Druck. Die angekündigten hohen Investitionen in KI und Rechenzentren im Bereich um 150 Milliarden Dollar in 2026, lasteten schwer auf dem Kurs des Nasdaq-Mitglieds.

In nur sechs Monaten bis Ende März hatte der Tech-Gigant zwischenzeitlich schon 30 Prozent an Wert verloren. Die Kritik der Börsianer lautete: Diese hohen Investments in KI könnten möglicherweise ein Milliardengrab ohne Aussicht auf adäquate Erträge und Gewinne werden.

Noch vor drei Wochen notierte Meta im Bereich der März-Tiefs. Doch seit Ende Juni geht es mit dem Kurs nach oben. Die Stimmung hat gedreht. Aus der ursprünglichen Kritik wird nun langsam Zustimmung, Hoffnung. Anlegern wittern immer mehr die Chancen aus KI und Rechenzentren.

Das liegt sicher an der neuen Strategie, die Meta-Chef Mark Zuckerberg seinen Aktionären präsentiert. Die Kalifornier aus Menlo Park fangen an KI und Rechenzentren zu monetarisieren. Bei den mittlerweile aufgebauten gigantischen Kapazitäten an Rechenleistung in den Rechenzentren geht Meta nun dazu über, nicht genutzte Kapazitäten zu vermieten. Aus dem reinen Kostenblock wird nun eine neue Ertragsquelle mit hoher Marge.

Und auch KI wird nun zu Geld gemacht. Die KI-App Muse Spark 1.1. ist seit kurzem kostenpflichtig. Dabei steigt Manager Zuckerberg aber mit Kampfpreisen ein, die etwa 25 Prozent unter dem Preislevel der Konkurrenz liegen. Meta wirbelt damit den Sektor durcheinander und holt sich Marktanteile.

Diese beiden neuen Standbeine – Gebühren für Rechenleistung und KI – bieten Meta nun neben Werbung weitere Einnahmequellen. Umsatz und Gewinn der Kalifornier dürften schon in diesem Jahr deutlich zulegen, mit weiterem starken Steigerungspotential in den nächsten Jahren.

Aber das ist die fundamentale Sicht. Kurzfristig verspricht Meta ebenfalls schöne Kursgewinne. Die Aktie hat jetzt den Widerstand bei 690 Dollar vom April so gut wie erreicht. Fällt die Marke, dann dürfte das Nasdaq-Mitglied auch die Hürde bei 700 Dollar überspringen. 750 Dollar oder entsprechend Kurssteigerungen um zehn Prozent könnten schon in zwei Wochen drin sein. Denn Ende Juli legt Firmenchef Zuckerberg die Zahlen zum Halbjahr vor.

Diese dürften nicht nur erstes operatives Potenzial von KI und Rechenzentren aufzeigen, sondern es sind auch Aussagen über die weiteren Perspektiven zu erwarten. Angesichts des Booms im Sektor können die Prognosen fast nur gut sein.

Passende Partner-Produkte zu Meta (Mini Future)

Mit einem Call wetten Anleger auf Kursgewinne und hebeln Kurssteigerungen der Aktie auf ein Vielfaches. Ein Call mit 4er-Hebel (ISIN: CH1337882653) bringt dann etwa 40 Prozent Gewinn.

Ein Zertifikat mit 7er-Hebel (ISIN: CH1554970058) könnte 70 Prozent zulegen. Ein Call mit 8er-Hebel (ISIN: CH1560401155) würde sich annähernd verdoppeln. Die Laufzeit von nur noch sechs Wochen bei diesem Produkt ist zwar kurz. Aber risikofreudige Anleger gehen ja davon aus, dass die Aktie von Meta mit Vorlage der Quartalszahlen am 29. Juli noch stärker Fahrt aufnimmt und in Richtung 750 Dollar läuft.

 
Produkt Emittent Basiswert(e) Typ Whg. Risiko
CH1337882653
VT Long Mini-Future (Stop Loss 500.58)
Bank Vontobel Meta Platforms Inc. Long CHF Gering
CH1554970058
UBS Call Warrant (Stop Loss )
UBS Meta Platforms Inc. Call CHF Mittel
CH1560401155
BAER Call-Warrant (Stop Loss )
Bank Julius Bär Meta Platforms Inc. Call CHF Hoch

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