Tech-Aktien sind zurück. Nachdem die Kurse im Sektor seit November per Saldo teils um 20 Prozent und mehr gefallen waren, geht es mit den grossen Playern an der Technologiebörse Nasdaq seit Ende März wieder steil nach oben.
Viele dieser früheren Verliereraktien bringen so in wenigen Wochen deutliche Kursgewinne. Microsoft etwa hat in drei Wochen 20 Prozent an Wert gewonnen. Auslöser waren insbesondere starke Prognose bei Tech-Riesen Samsung Electronics. Das Unternehmen spricht von anhaltend exzellenten Geschäften im KI-Bereich und das gibt dem gesamten Sektor Rückenwind.
Microsoft ist ein Unternehmen, das man erfinden müsste, wenn es den Software-Konzern nicht bereits seit 1975 geben würde. Erst vor wenigen Tagen feierte der Windows-Anbieter seinen 51. Geburtstag.
Microsoft ist mit seinem Betriebssystem Windows, das den Markt trotz einer Reihe von regulatorischen Einschränkungsversuchen seit Jahrzehnten dominiert, eine reine Gelddruckmaschine. Denn Software - noch dazu ein Massenprodukt wie Windows - lebt von Lizenzeinnahmen. Ist so eine Lizenz erst einmal installiert, dann wird diese bei technologischen Neuerungen oder Updates oft nicht nur für Jahrzehnte, sondern quasi mit einer Ewigkeitsgarantie von den Kunden und Nutzern immer wieder erneuert und gekauft.
Und wäre das Windows-Betriebssystem, das seit Markteinführung 1985 den globalen PC-Markt revolutioniert hat, nicht schon genug an Lizenz, so hat Microsoft vor wenigen Jahren auch die Cloud als wichtigen Wachstumstreiber mit nachhaltig und zuverlässig wiederkehrenden Lizenz-Erlösen entdeckt.
Obendrein sind die Nachfolger von Firmengründer Bill Gates im Microsoft-Management fleissig dabei darüber hinaus weitere Standbeine zu erschliessen. Ein wichtiger Pfeiler ist das Geschäft mit KI und der Beteiligung am Chatbot-Experten OpenAI. Microsoft hat dafür etwa 15 Milliarden Dollar in die Hand genommen – der Wert der Beteiligung dürfte aktuell aber etwa zehnmal so hoch sein.
Zudem gibt es mit OpenAI eine Kooperation im Wert von mehreren hundert Milliarden Dollar für die Abnahme von Cloud-Kapazitäten von Microsoft. Microsoft ist damit also nicht nur einer der oder der führende Player bei Betriebssystemen für den Massenmarkt, sondern auch bei den Wachstumsfeldern Cloud und KI.
Für die nächsten Jahre rechnen Analysten mit Gewinnsteigerungen des Tech-Konzerns aus Redmond im US-Bundesstaat Washington von 20 bis 25 Prozent im Jahr. Angesichts eines aktuellen Kurs/Gewinn-Verhältnisses von 20 auf Basis 2027 ist die Aktie nicht hoch bewertet. Denn in den letzten Jahren wurde Microsoft an der Börse immer wieder auch mit KGVs um 30 gehandelt. Mittelfristig, auf Sicht von ein oder zwei Jahren, besteht damit deutliches Aufholpotential der Aktie in den Bereich um 500 bis 600 Dollar.
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Risikofreudige Anleger setzen mit einem Call darauf, dass der Software-Gigant in den nächsten wenigen Monaten dieses Kursniveau wieder erreichen wird. Ein Call mit 4er-Hebel (ISIN: CH1432434442) könnte dann 50 Prozent steigen. Ein etwas riskanteres Zertifikat mit 7er-Hebel (ISIN: CH1553828869) verspricht sogar eine Kursverdoppelung. Ein spekulativerer Call mit 9er-Hebel (ISIN: CH1554977582) würde sogar um 150 Prozent explodieren.
| Produkt | Emittent | Basiswert(e) | Typ | Whg. | Risiko |
|---|---|---|---|---|---|
| CH1432434442 LEON Long Mini-Future (Stop Loss 335.51) |
Leonteq Securities | Microsoft Corp. | Long | CHF | Gering |
| CH1553828869 VT Long Mini-Future (Stop Loss 373.68) |
Bank Vontobel | Microsoft Corp. | Long | CHF | Mittel |
| CH1554977582 UBS Long Mini-Future (Stop Loss 389.08) |
UBS | Microsoft Corp. | Long | CHF | Hoch |
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