07:35

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge niedriger in ‌den ⁠Handel starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex ⁠0,6 Prozent höher bei 25'155,41 Punkten geschlossen.

Für steigende Kurse ‌an den Börsen sorgte die Hoffnung ‌der Anleger auf starke ​Bilanzen wichtiger Technologieunternehmen nach US-Handelsschluss.

Im Mittelpunkt steht am Donnerstag der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Die Währungshüter werden nach der Zinserhöhung im Juni wohl zunächst pausieren und ‌sich eine weitere Anhebung offenhalten. Zudem bleiben die hohen Energiepreise ein Thema an den Finanzmärkten. Angesichts der Eskalation der ​Konflikte im Nahen Osten ist ​der Ölpreis auf den höchsten Stand ​seit mehr als sechs Wochen gestiegen.

Auf der Unternehmensseite warten ‌Anleger auf die Bilanzzahlen von SAP. In den USA blicken sie auf die Geschäftszahlen von Unternehmen wie ​Intel ​und T-Mobile. Bei den Konjunkturdaten stehen ⁠Zahlen zum Verbrauchervertrauen im Euroraum im ​Juli sowie die ⁠wöchentlichen Daten zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe an. 

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,25 Prozent tiefer bei 14'293 Punkten. 

Anleger warten auf die Halbjahreszahlen der SMI-Schwergewichte Nestlé und Roche. Zudem werden Kühne+Nagel sowie Givaudan die Bücher öffnen.

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Der Euro kostet 92,97 Rappen (-0,04 Prozent). Ein Dollar ist 81,30 Rappen wert (-0,17 Prozent).

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04:55

Der japanische ‌Nikkei-Index legte um ein Prozent ​zu, der südkoreanische Kospi gewann sogar mehr als drei Prozent. Der Anstieg des Ölpreises schürte jedoch Inflationssorgen und die Furcht vor früheren Zinserhöhungen in den USA. «Wir werden einen eher vorsichtigen Handelstag erleben, da ‌die guten Nachrichten von den Bilanzen mit dem eskalierenden Konflikt im Nahen Osten konkurrieren», sagte Nick Twidale, Marktstratege bei ATFX Global.

Die Aussicht auf ein boomendes Chipgeschäft hat den asiatischen Börsen am Donnerstag Auftrieb gegeben. Gleichzeitig dämpften Sorgen ‌vor ⁠einer Eskalation im Nahen Osten die Stimmung, die den Ölpreis ⁠auf ein Sechs-Wochen-Hoch trieben. Für Fantasie sorgten hohe Investitionspläne von US-Technologiekonzernen wie Alphabet, die der ‌Halbleiterbranche in der Region zugutekommen dürften.

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03:15

Im asiatischen Devisenhandel ​gewann der Dollar geringfügig auf 163,06 Yen und ​legte leicht auf 6,7688 Yuan ​zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8136 Franken vor. Parallel dazu stieg ‌der Euro um 0,1 Prozent auf 1,1425 Dollar und zog leicht auf 0,9295 Franken an.

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02:00

Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent ​aus der ​Nordsee um 2,1 Prozent auf ⁠96,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 1,6 ⁠Prozent fester bei 88,25 Dollar.

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01:15

Der von grossen Tech-Konzernen dominierte Nasdaq 100 verlor 0,54 Prozent auf 28'998,10 Punkte, nachdem er allerdings tags zuvor um fast zwei Prozent gestiegen war. Der überwiegend mit Standardwerten bestückte Wall-Street-Index Dow Jones Industrial verlor 0,01 Prozent auf 52'218,58 Zähler. Der marktbreite S&P 500 gab um 0,14 Prozent auf 7498,96 Punkte nach.

Die Berichtssaison nimmt zunehmend Fahrt auf und die Nervosität der Anleger stieg, denn letztlich gingen Alphabet , Tesla und IBM nach einem stabilen Handelsstart mit Verlusten zwischen 1,3 und 2,3 Prozent aus dem Tag. Bei der Google -Mutter herrscht Sorge darüber, ob sich die massiven Investitionen des Konzerns in Künstliche Intelligenz (KI) lohnen. Bei Tesla warten Anleger auf Neuigkeiten im Bereich Autonomes Fahren und Robotik und bei IBM rechnen Analysten mit einer Senkung der Jahresprognose. Die in diesem Jahr mit fast plus 70 Prozent bereits stark gelaufene Aktie von Texas Instruments dagegen legte vor dem Quartalsbericht um 1,0 Prozent zu.

Für die Aktien von AT&T ging es um 3,5 Prozent nach oben. Der Telekomkonzern gewann im zweiten Quartal im Mobilfunkgeschäft fast ein Drittel mehr Neukunden als erwartet.

Mit etwas mehr als 6 Prozent sprangen die Anteilscheine von Philip Morris zeitweise auf ein Rekordhoch knapp unter 200 US-Dollar, bevor sie letztlich 3,3 Prozent höher schlossen. Umsatz und operativer Gewinn des Tabakkonzerns übertrafen im zweiten Quartal die durchschnittlichen Analystenschätzungen.

Für die Papiere von GE Vernova ging es dagegen um 8,7 Prozent abwärts. Zwar hob der Energietechnikkonzern sein Jahresumsatzziel an, enttäuschte aber mit seinem Windkraftanlagen-Geschäft. Dort weitete sich der Verlust im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus, was Anleger nach der Kursrally seit Jahresbeginn von 65 Prozent zum Anlass nahmen, Gewinne mitzunehmen.

AMD gewannen 1,5 Prozent. Der Halbleiterhersteller und der KI-Forschungskonzern Anthropic kündigten eine strategische Partnerschaft zum Einsatz von AMD-GPUs mit einer Gesamtleistung von bis zu 2 Gigawatt an. Zudem hat AMD künftige Eigenkapitalinvestitionen in Anthropic in Höhe von bis zu 5 Milliarden Dollar zugesagt.

Nike litten im Dow Jones mit minus 1,8 Prozent darunter, dass der Sportartikelhersteller nach Angaben der zwei wichtigsten Vertriebspartner in China, TopSports und Pou Sheng, die Online-Liefermengen an diese aktiv reduziert.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Reto Zanettin
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