07:25
Nach der Korrektur, die auf die jüngste Rekordrally am Edelmetallmarkt gefolgt ist, erholen sich die Preise weiter. Gold hat es wieder über die Marke von 5000 Dollar je Unze geschafft. Anleger nutzen den Rücksetzer zum Einstieg oder Aufstocken ihrer Positionen.
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07:20
Der Dax wird am Mittwoch der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge wenig verändert in den Handel starten. Am Dienstag hatte der deutsche Leitindex knapp im Minus bei 24'781 Punkten geschlossen.
In den Fokus rückt zugleich erneut die Geopolitik: Unterhändler der Ukraine, Russlands und der USA wollen in Abu Dhabi Verhandlungen über eine Waffenruhe fortsetzen.
Anleger warten zudem auf den Inflationsbericht für die Euro-Zone im Januar. Der Inflationsdruck dürfte zu Jahresbeginn weiter an Kraft verloren haben: Laut Ökonomen könnte die Teuerungsrate bei den Verbraucherpreisen im Januar auf 1,7 Prozent gefallen sein, nach 1,9 Prozent im Dezember.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent tiefer bei 13'336 Zählern.
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06:12
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05:10
Sorgen vor einer Verdrängung klassischer Software durch Künstliche Intelligenz (KI) haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch belastet. Die Börsen folgten damit den deutlichen Verlusten an den US-amerikanischen und europäischen Märkten.
Auslöser war die Vorstellung von Erweiterungen für den KI-Agenten Claude Cowork des Anbieters Anthropic am Freitag, die Sorgen vor einer Umwälzung der Branche schürte. «Der KI-Handel spaltet sich in relative Gewinner und Verlierer», sagte Ben Bennett, Anlagestratege für Asien bei L&G Asset Management. «Dieses Wackeln bei der Software hat sich diese Woche fortgesetzt.»
Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index gab in Tokio 0,6 Prozent auf 54'390 Punkte nach, während der breiter gefasste Topix 0,2 Prozent zulegte. Die Börse in Shanghai blieb fast unverändert.
03:55
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02:50
Am Rohstoffmarkt verteuerte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 0,7 Prozent auf 67,78 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,8 Prozent fester bei 63,72 Dollar. Händler verwiesen auf die jüngsten Spannungen zwischen den USA und dem Iran, nachdem das US-Militär eine iranische Drohne abgeschossen hatte. Der Goldpreis erholte sich von jüngsten Verlusten und legte um 1,5 Prozent auf 5014,31 Dollar je Feinunze zu.
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23:55
Die US-Aktienmärkte haben am Dienstag ihre zeitweise heftigen Verluste eingedämmt. Für den technologielastigen Auswahlindex Nasdaq 100 ging es letztlich aber immer noch um 1,55 Prozent auf 25'339 Punkte bergab, auch belastet vom Kurseinbruch des Zahlungsdienstleisters Paypal .
Marktbeobachter konstatierten eine Rotation von Halbleiterwerten in konjunktursensiblere Branchen. Zudem nutzten Anleger den jüngsten, herben Rückschlag bei Edelmetallen nach einer Rally zum Kauf. Gold- und Silberpreis zogen daraufhin wieder deutlich an.
Drei Jahre lang dominierten Wetten auf Unternehmen aus dem Bereich Künstliche Intelligenz (KI) den US-Aktienmarkt. Doch nun setzen Investoren zunehmend darauf, dass dieser Trend, angeführt von den grössten Tech-Riesen - den sogenannten «Magnificent Seven» - einer breiteren Marktbeteiligung weichen wird. Tatsächlich hat 2026 schon eine deutliche Umschichtung stattgefunden, bei der Aktien aus traditionelleren Branchen Wachstumstitel weit übertroffen haben. «Die Sorgen über die Investitionsausgaben für KI konkurrieren mit den 'Hoffnungen und Träumen' einer Ausweitung infolge der beschleunigten US-Wirtschaft», fasste Chris Senyek von Wolfe Research zusammen.
Die neue Value-Präferenz am Markt demonstrierte am Dienstag eindrucksvoll Walmart - den Aktien reichte ein Kursplus von 2,9 Prozent für eine weitere Bestmarke. Zudem stieg der Börsenwert des Supermarktriesen erstmals über eine Billion US-Dollar. Er spielt nun in einer Liga, in die es bisher nur Technologiegiganten wie Nvidia , die Google -Mutter Alphabet , Apple und Microsoft geschafft haben.
Walmart - lange ein Favorit von Schnäppchenjägern - hat seine enorme Grösse und Lieferantennetzwerk genutzt, um die Preise niedrig zu halten und Marktanteile in allen Einkommensklassen zu gewinnen. Während der Konzern seine Attraktivität für preisbewusste Haushalte beibehalten hat, ziehen seine Online-Angebote neue, wohlhabendere Käufer an.
Die Aktien des Datensoftware-Spezialisten Palantir zogen um 6,9 Prozent an. Die geschäftliche Dynamik habe sich zum Jahresende 2025 auf breiter Front beschleunigt, schrieb Analyst Brent Thill von der US-Bank Jefferies zur Quartalsbilanz. Beim Softdrink- und Snackhersteller Pepsico reichte es nach der Zahlenvorlage für ein Kursplus von 4,9 Prozent.
In der Pharmabranche schaffte Merck & Co nach Geschäftszahlen ein Plus von 2,2 Prozent. Die Papiere von Davita sprangen sogar um rund 21 Prozent hoch. Laut der britischen Bank Barclays treiben die Aktienrückkäufe des Dialyseanbieters den Gewinn je Aktie an. Dagegen sanken Pfizer -Titel um 3,3 Prozent. Hier lag der Gewinn je Aktie im vergangenen Quartal laut Händlern deutlich unter der Markterwartung.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

