Der deutsche Leitindex schraubte sein Rekordhoch weiter hinauf und gewann zuletzt knapp darunter 0,52 Prozent auf 25.258 Punkte. Der Dax steuert damit in der ersten Handelswoche des neuen Jahres auf ein kräftiges Plus zu.

Die Zahl der netto neu geschaffenen Stellen in den USA sei hinter den Erwartungen zurückgeblieben und so festige sich das Bild, wonach der US-Arbeitsmarkt deutlich an Dynamik verloren habe, hiess es von der Helaba. Zinssenkungserwartungen bezüglich der US-Notenbank Fed würden insgesamt wohl eher nicht verstärkt.

Der MDax der mittelgrossen Börsenwerte legte auf dem höchsten Niveau seit Anfang 2022 am Freitag um 0,49 Prozent auf 32.240 Zähler zu. Dem EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone fehlte mit einem Zuwachs von 1,2 Prozent beim Stand von 5.976 Punkten nicht mehr viel bis zur runden 6.000-Punkte-Marke.

Bester Dax-Wert waren am Freitagnachmittag Volkswagen mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent. Die am stärksten gewichteten Papiere des Softwarekonzerns SAP zogen um 2,8 Prozent an. Fresenius Medical Care (FMC) gewannen 2,1 Prozent. Der Dialyse-Anbieter setzt sein Aktienrückkaufprogramm beschleunigt fort.

Versicherer waren erneut schwach. Morgan Stanley verwies auf das herausfordernde Branchenumfeld mit einer schwächeren Preiserneuerungsrunde für Rückversicherer. Hannover Rück , Munich Re und Allianz verloren bis zu 2 Prozent.

Teamviewer gewannen im MDax 6,7 Prozent. Der Softwarekonzern erreichte sein Umsatzziel für 2025. Noch besser waren die Papiere des Internet-Gebrauchtwagenhändlers Auto1 mit plus 7,1 Prozent, womit sie über 30 Euro kosteten. Goldman Sachs sieht noch Luft bis 39 Euro.

(AWP)