10:15

Der Swiss Market Index (SMI) tendiert nach einem verhaltenen Start freundlicher und legt um 0,3 Prozent auf 13'439 Punkten zu. UBS überspringen die Marke von 37 Franken und nähern sich dem diesjährigen Jahreshoch von 38,15 Franken an. 

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09:49

Der Dax ist am Donnerstag mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Der deutsche Leitindex gab um 0,4 Prozent ‌auf ⁠24'627 Zähler nach. Zuletzt hatte die Hoffnung auf Fortschritte bei den Friedensverhandlungen ⁠zwischen den USA und Iran den Dax nach oben getrieben, seit Wochenanfang hat ‌er mehr als drei Prozent zugelegt. «Wie weit sich ‌die USA und der Iran ​tatsächlich angenähert haben, kann von aussen niemand nachvollziehen», sagte Thomas Altmann von QC Partners. Die Börsen hätten das Friedensszenario in den vergangenen Wochen bereits mehrmals eingepreist. «Bislang lagen sie jedes Mal daneben.»

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09:37

Investoren halten sich am Donnerstag am Schweizer Aktienmarkt zurück. Damit bewegt sich der hiesige Leitindex nach seinem jüngsten Muster, bei dem er nach einem zunächst verhaltenen Start bis zum Ende des Börsentages dann doch noch den Weg in die Gewinnzone findet. Immerhin hat er so die sieben Handelstage zuvor jeweils im Plus geschlossen.

Der Swiss Market Index (SMI) notiert gegen 9.30 Uhr bei 13'412,6 Punkten um 0,09 Prozent höher. Der SMIM tritt bei 3004,81 Punkten (+0,03 Prozent) auf der Stelle, während der breite SPI 0,05 Prozent höher steht bei 18'960,96 Zählern.

Bei den SMI-Werten sind Gewinner (12) leicht in der Überzahl. Dabei reichen die Bewegungen von +1,2 Prozent bei Lonza bis -1,9 Prozent bei der Swiss Re. Der Rückversicherer leidet dabei unter eine neu ausgesprochenen Verkaufsempfehlung der UBS.

Gesucht sind nach Zahlen zudem die Aktien der Swiss Life (+1,2 Prozent). Der Konzern ist mit Wachstum in das Jahr 2026 gestartet.

In den folgenden Reihen sorgen vor allem Analystenkommentare für Bewegung. Sowohl Flughafen Zürich als auch Lindt&Sprüngli (beide +0,7 Prozent) gewinnen, nachdem sie jeweils hochgestuft wurden. Burckhardt Compression (-2,8 Prozent) bilden nach einer deutlichen Kurszielsenkung dagegen das Schlusslicht.

Eher verhalten fallen zudem die Reaktionen der hiesigen Techwerte auf die am Vorabend publizierten Nvidia-Zahlen aus. VAT, Comet, Inficon und AMS Osram fallen vorbörslich um bis zu 3,0 Prozent zurück.

Zudem feiert die Schweizer Börse einen Neuzugang: Die Papiere des schweizerisch-niederländischen Chemiekonzerns DSM-Firmenich sind erstmals hierzulande handelbar. Der erste Kurs lag bei 62,80 Franken.

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09:15

Burckhardt Compression: Kepler Cheuvreux senkt das Kursziel auf 550 von 720 Fr., die Einstufung lautet weiterhin Hold. 

Flughafen Zürich: Exane BNP Paribas stuft das Rating auf Outperform von Neutral hoch und erhöht das Kursziel auf 277 Fr.

Flughafen Zürich: Goldman Sachs erhöht das Rating auf Kaufen von zuvor Neutral. Das Kursziel steht bei 265 Fr.

Lindt&Sprüngli: Morgan Stanley stuft das Rating von Underweight auf Equalweight hoch. Das Kursziel wird auf 101’000 Fr. festgelegt.

SonovaBarclays erhöht das Kursziel auf 175 von 160 Fr. und belässt die Einstufung auf Underweight.

SonovaGoldman Sachs erhöht das Kursziel auf 230 von 215 Fr. und belässt die Einstufung auf Neutral.

Sonova: Vontobel erhöht das Kursziel auf 220 von 200 Fr. und belässt die Einstufung auf Hold.

Swiss Re: UBS senkt das Rating auf Sell von Hold und passt das Kursziel auf 112 Fr. an.

UBS: Oddo BHF erhöht das Kursziel für UBS auf 34 von 32 Fr. und belässt die Einstufung auf Neutral.

YpsomedBarclays erhöht das Kursziel auf 386 von 343 Fr. und bestätigt die Einstufung Overweight.

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09:09

Der Swiss Market Index (SMI) verliert in der Eröffnung 0,1 Prozent auf 13'387 Punkte. Swiss Re geben um 2,5 Prozent nach, gefolgt von Roche mit einem Minus von 0,5 Prozent. Auf der Gegenseite legen Swiss Life 0,8 Prozent zu und können die vorbörslichen Kursgewinne von 1,8 Prozent nicht ganz halten. Das Tableau ist dabei zweigeteilt. Zehn Titel legen zu, deren zehn geben nach. 

Bei den Small und Mid Caps stehen EFG International 3,4 Prozent tiefer, während Xlife Science 2,4 Prozent zulegt. Gefragt sind ebenfalls Georg Fischer, StarragTornos sowie BB Biotech und Mikron mit Kursgewinnen von etwas mehr als einem Prozent. 

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08:22

Nach dem jüngsten Preisrutsch hat sich Öl am Donnerstag wieder leicht verteuert. Das Nordseeöl Brent und ‌das US-ÖlWTI kosteten mit 106,64 beziehungsweise 100,11 Dollar je Fass zeitweise ⁠knapp zwei Prozent mehr. Investoren hofften weiter auf baldige Fortschritte in den Friedensverhandlungen ‌zwischen den USA und Iran, blieben aber ‌dennoch in Habachtstellung. Berichte über einen ​nahenden Friedensdeal habe es nun schon mehrfach gegeben, hiess es in einem Kommentar von ING. Letztlich seien die Anleger dann aber doch enttäuscht worden.

US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt erklärt, die Verhandlungen ‌mit dem Iran befänden sich in der Endphase, drohte jedoch für den Fall eines Scheiterns mit neuen Angriffen. Die Notierungen für Brent ​und WTI waren daraufhin am Donnerstag deutlich eingebrochen. ​Commerzbank-Analyst Michael Pfister geht davon aus, ​dass die Ölpreise - selbst im Fall eines baldigen Kriegsendes und einer Wiedereröffnung der ‌Strasse von Hormus - noch länger erhöht bleiben dürften. «Viele Energieanlagen wurden beschädigt und die Lager einiger Staaten aus dem Nahen Osten sind seit ​Wochen ​voll, wodurch die Produktion gedrosselt ⁠werden musste», erklärte der Experte. «Es dürfte einige ​Zeit dauern, bis die ⁠Produktion wieder ihr Vorkriegsniveau erreicht.»

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08:07

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der Bank Julius Bär vorbörslich 0,37 Prozent tiefer indiziert. Swiss Life wird nach Zahlen als einziger SMI-Titel leicht höher gehandelt mit einem Plus von 0,5 Prozent. Am Ende des Tableaus reihen sich Swiss Re ein, welche nach einer Rating-Reduktion von UBS um 2,4 Prozent nachgeben. Alle anderen 18 SMI-Titel stehen leicht tiefer. 

Bei den Mid Caps fallen Flughafen Zürich mit einem Plus von 1,8 Prozent auf nach neuerlichen Rating- und Kurszielerhöhungen. Lindt&Sprüngli (+1,1 Prozent) profitieren von einer positiven Ratinganpassung durch Morgan Stanley. Dagegen verlieren Burckhardt Compression 1,8 Prozent und Swatch 0,8 Prozent. 

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07:40

Der Dax wird am Donnerstag der Kursentwicklung an den Terminmärkten zufolge kaum verändert in den ‌Handel ⁠starten. Am Mittwoch hatte der deutsche Leitindex 1,4 Prozent ⁠höher bei 24'737,24 Punkten geschlossen.

Für gute Stimmung an den Börsen sorgten ‌steigende Chipaktien und das Ausbleiben einer ‌neuen Eskalation im Iran-Krieg. Auch ​an der Wall Street ging es bergauf.

Am Donnerstag dürfte die EU-Kommission angesichts des Ölpreisschocks ihre Wachstumsprognose senken. Dies hat EU-Wirtschaftskommissar Valdis Dombrovskis bereits mit Blick auf die nun anstehende ‌Frühjahrsprognose signalisiert.

Zudem kommen die Aussenminister der 32 Nato-Staaten im schwedischen Helsingborg zu zweitägigen Beratungen zusammen.

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06:22

Der Swiss Market Index (SMI) steht bei der IG Bank vorbörslich 0,17 Prozent tiefer. 

Am hiesigen Markt legt Swiss Life ein Trading-Update für das erste Quartal vor, während DSM-Firmenich an der Schweizer Börse erstmals gehandelt wird. Zudem publiziert das Bundesamt für Statistik die Zahlen zur Industrieproduktion im ersten Quartal. 

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06:16

Am asiatischen Devisenmarkt belastet die Hoffnung auf eine ​baldige Einigung zwischen Washington und Teheran zur Beendigung des Krieges im Nahen Osten ​den US-Dollar. Die als sicherer Hafen geltende Währung notierte unter ihrem Sechs-Wochen-Hoch. Gegenüber dem Yen gab der Dollar leicht auf 158,87 nach. Zur Schweizer Währung notiert der Dollar leicht tiefer bei 0,7868 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1619 Dollar und gab leicht auf 0,9145 Franken nach.

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06:12

Die Ölpreise erholen sich leicht nach zwei Verlusttagen. Anhaltende Sorgen um das Angebot wegen der unklaren Aussichten auf ein Ende des ​Iran-Krieges und ​ein Rückgang der US-Lagerbestände stützen die Notierungen.

Die Rohöl-Sorte Brent aus ⁠der Nordsee legte um 0,5 Prozent auf 105,51 Dollar je Barrel (159 Liter) zu. Das ​US-Öl WTI notierte 0,6 Prozent fester ⁠bei 98,83 Dollar.

Am Mittwoch waren die Preise noch um mehr als 5,6 Prozent gefallen, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt ‌hatte, die Verhandlungen mit dem Iran befänden sich in der Endphase. Trump drohte jedoch zugleich mit weiteren Angriffen, sollte Teheran keinem Friedensabkommen zustimmen. Der Iran warnte daraufhin vor weiteren Angriffen und kündigte an, seine Kontrolle über ‌die wichtige Strasse von Hormus zu festigen.

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06:05

Die Aktien an den asiatischen Börsen nehmen Fahrt auf. Die Anleger blicken auf die teilweise Wiederaufnahme des Schiffsverkehrs in der Strasse von Hormus. Zudem sorgen besser als erwartet ausgefallene Ergebnisse von Nvidia und ein ausgesetzter Streik ‌bei ⁠Samsung Electronics für Auftrieb bei den Chipwerten. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans kletterte um 1,2 Prozent und beendete ⁠damit eine viertägige Verlustserie. Der südkoreanische Kospi zog sogar um mehr als vier Prozent an. In Tokio legte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 3,6 Prozent auf ‌61'945,34 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 2,2 Prozent höher bei 3875,34 Zählern.

Die ‌Börse Shanghai gewann 0,4 Prozent auf 4180,38 Stellen. Der Index ​der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 1,1 Prozent auf 4903,73 Punkte.

Die Aktien asiatischer Chiphersteller legten zu, nachdem Nvidia am Mittwoch eine besser als erwartete Umsatzprognose abgegeben hatte. «Die Chip-Landschaft bleibt die Welt von Nvidia, in der alle anderen Miete zahlen, da immer mehr Staaten und Unternehmen auf die Chips von Nvidia warten», sagte Dan Ives, Analyst bei Wedbush Securities.

Im ‌nachbörslichen Handel gaben die Nvidia-Papiere jedoch um 1,1 Prozent nach. In Seoul stiegen die Aktien von Samsung Electronics um mehr als sechs Prozent. Zuvor hatte die Gewerkschaft des südkoreanischen Elektronikriesen mitgeteilt, dass sie nach einer vorläufigen Tarifeinigung mit dem Unternehmen die Arbeitskampfmassnahmen aussetzen werde. Damit ​wurde ein Streik von fast 48'000 Beschäftigten vorübergehend abgewendet.

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00:05

Neue Hoffnungen auf ein Ende des Iran-Kriegs haben den US-Börsen am Mittwoch Auftrieb gegeben und die Ölpreise belastet. Die Hoffnungen auf gute Nvidia-Zahlen wurden bestätigt, der Titel legte sowohl während der offiziellen Handelszeit als auch in einer ersten Reaktion nachbörslich zu. Am Ende ging der Titel leicht tiefer mit minus 1,1 Prozent aus dem nachbörslichen Handel. Vom im Handelsverlauf veröffentlichten Protokoll zur letzten Sitzung der US-Notenbank Fed gingen keine Kursimpulse aus.

Der Nasdaq 100 verabschiedete sich dank starker Halbleitertitel 1,66 Prozent höher mit 29'297,70 Punkten. Damit erholte sich der technologielastige Auswahlindex deutlich von den Gewinnmitnahmen seit seinem Rekord vom Donnerstag. Ähnlich sah es beim marktbreiten S&P 500 mit einem Plus von 1,08 Prozent auf 7432,97 Punkte aus. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte um 1,31 Prozent auf 50'009,35 Punkte zu.

Laut US-Präsident Donald Trump sind die Verhandlungen mit dem Iran in der «Endphase». Dies schürte Erwartungen an eine baldige Öffnung der vor allem für Energietransporte wichtigen Meeresstrasse von Hormus und liess die Ölpreise absacken.

Die Aktien des Chiparchitektur-Entwicklers ARM erreichten am Mittwoch ein Rekordhoch. Der Kurssprung von 15 Prozent verhalf ihnen zum ersten Platz im Nasdaq 100. Dahinter gingen die Titel der Chiphersteller AMD und Intel um 8,1 beziehungsweise 7,4 Prozent hoch.

Bei den Nvidia-Aktien, die zuletzt etwas von ihrem Rekord zurückgefallen waren, fiel das Kursplus mit 1,3 Prozent bescheidener aus. «Wir gehen vorsichtig optimistisch in die Zahlen», schrieb Tech-Experte William Beavington vom Investmenthaus Jefferies. Wichtig dürfte aus Anlegersicht das Umsatzziel für die Monate April bis Juni sein. Hier liege die quasi-offizielle Konsensprognose von Analysten bei 87 Milliarden US-Dollar.

Interessant ist, dass laut Beavington die sogenannte «Buy-Side»-Prognose für den Umsatz im laufenden Quartal mit 91,5 Milliarden Dollar noch höher liegt. Zur «Buy-Side» zählen etwa Asset-Manager, Pensionskassen, Hedgefonds und Vermögensverwalter. Also Marktakteure, die an der Börse als aktive Käufer und Verkäufer auftreten. Hier sind die Erwartungen offenbar noch anspruchsvoller als bei den analysierenden Investmentbanken.

Ausser Nvidia gaben auch Nachrichten von OpenAI der KI-Fantasie wieder etwas Schwung. Der Entwickler des Chatbots ChatGPT könnte Medienberichten zufolge bereits in den kommenden Tagen einen Antrag auf Börsengang stellen. Laut der «Financial Times» dürfte die Bewertung des Unternehmens bei dem im Herbst angepeilten Ereignis bei über einer Billion Dollar liegen. Auch Konkurrent Anthropic und das Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk, das den hinter dessen Chatbot Grok stehenden KI-Entwickler xAI übernommen hat, planen den baldigen Sprung aufs Parkett.

Die Titel des Chipherstellers Analog Devices litten gegen den Branchentrend mit minus 3,9 Prozent unter weiteren Gewinnmitnahmen. Zwar übertraf der aktuelle Quartalsbericht die Erwartungen, und auch der Ausblick auf das laufende Quartal fiel stark aus. Doch das Industriegeschäft wies einige Schwächen auf.

Angesichts des Hypes um Nvidia rückten Geschäftszahlen aus der Handelsbranche in den Hintergrund. Aktien der Heimwerker- und Baumarktkette Lowe's schafften es trotz einer Umsatzenttäuschung zum Jahresauftakt letztlich mit 1,2 Prozent ins Plus. Für die seit Jahresbeginn gut gelaufenen Titel von Target ging es um 3,9 Prozent bergab, obwohl der hinter Walmart zweitgrösste Einzelhändler im vergangenen Quartal das stärkste Wachstum seit vier Jahren erzielte.

Aktien von VF Corporation sanken um 3,2 Prozent. Dass das Mode- und Textilunternehmen mit Marken wie Timberland, Vans und The North Face nach längerer Durststrecke jüngst wieder zu Wachstum zurückgekehrt ist, half dem Kurs nicht.

Bei Intuit mussten die Anleger ein Kursminus von 4 Prozent verkraften. Einem Bericht zufolge will der Softwarehersteller künftig stärker auf Künstliche Intelligenz (KI) setzen und daher 17 Prozent seiner Stellen streichen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Thomas Daniel Marti
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