16:30
Die Ernennung von Robert Wright zum Chef der US-Fastfood-Kette Wendy's per 21. Mai kommt bei den Anlegern nicht gut an. Die Aktien geben an der Wall Street rund vier Prozent nach.
Der Branchenveteran war zuletzt Chef der Restaurantkette Potbelly und hatte zuvor Führungspositionen bei Wendy's sowie bei Domino's Pizza inne. Er löst Finanzchef Kenneth Cook ab, der vorübergehend die Leitung des Unternehmens übernommen hatte.
Wendy's hat seit einiger Zeit mit einer schwächelnden Nachfrage und dem Druck eines aktivistischen Investors zu kämpfen. Der Grossaktionär Nelson Peltz prüft laut einer Pflichtmitteilung an die US-Börsenaufsicht eine Übernahme des Unternehmens.
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16:00
Der Index der Technologiebörse Nasdaq und der breiter gefasste S&P 500 notierten nach einer halben Stunde jeweils rund ein halbes Prozent höher bei 26.010 und 7382 Punkten. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notiert hingegen kaum verändert bei 49.433 Zählern.
Im Sog von Nvidia gewannen auch andere Branchenwerte wie Marvell Technology, Intel und Micron Technology hinzu.
Im Mittelpunkt bei den Einzelwerten standen vor allem Konzernbilanzen und -prognosen. Für Gesprächsstoff sorgte vor allem der Spielzeughersteller Hasbro mit einem Minus von mehr als sechs Prozent nach negativ aufgenommenen Geschäftsergebnissen. Auch Target konnte seine vorbörslichen Gewinne nach dem jüngsten Finanzbericht nicht halten - die Papiere des Einzelhändlers büssten 5,7 Prozent ein. Der Bekleidungsanbieter VF und die Baumarktkette Lowe's gaben nach Zahlen knapp vier und zwei Prozent nach.
Gefragt waren hingegen die Titel von Roblox, die um knapp drei Prozent zulegten. Die Videospielplattform plant, in den nächsten zwölf Monaten eigene Stammaktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar zurückzukaufen.
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15:30
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15:00
Die Strategie des neuen Chefs des US-Einzelhändlers Target zeigt erste Erfolge und stützt die Aktie. Die Papiere des Walmart-Konkurrenten rücken im vorbörslichen Handel um rund 1,5 Prozent vor. Target stellte für das laufende Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von rund vier Prozent in Aussicht und verdoppelte damit sein bisheriges Ziel.
Michael Fiddelke, der den Chefposten im Februar übernommen hatte, will mit Investitionen und Preissenkungen die Kunden zurückgewinnen. Im ersten Quartal stieg der flächenbereinigte Umsatz um 5,6 Prozent, während Analysten nur mit 2,5 Prozent gerechnet hatten.
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14:30
Der Broker IG signalisiert für den Dow Jones ein Plus von 0,3 Prozent auf 49'530 Punkte. Der Nasdaq 100 wird mit 0,7 Prozent auf 29'025 Zähler noch etwas stärker erwartet. Beide Indizes hatten am Vortag nachgegeben.
Getragen wird die verhalten gute Stimmung nicht zuletzt von den Aktien der Halbleiterbranche, die vorbörslich zulegen können. Nvidia veröffentlicht die Geschäftszahlen und Prognosen kurz nach Börsenschluss.
«Wir gehen vorsichtig optimistisch in die Zahlen», schrieb Tech-Experte William Beavington vom Investmenthaus Jefferies mit Blick auf Nvidia. Wichtig dürfte aus Anlegersicht das Umsatzziel für die Monate April bis Juni sein. Hier liege die quasi-offizielle Konsensprognose von Analysten bei 87 Milliarden US-Dollar.
Interessant ist, dass laut Beavington die sogenannte «Buy-Side»-Prognose für den Umsatz im zweiten Quartal mit 91,5 Milliarden Dollar noch höher liegt. Zur «Buy-Side» zählen etwa Asset-Manager, Pensionskassen, Hedgefonds und Vermögensverwalter. Also Marktakteure, die an der Börse als aktive Käufer und Verkäufer auftreten. Hier sind die Erwartungen also noch höher gesteckt als bei den analysierenden Investmentbanken.
Am Mittwoch legten Nvidia-Aktien vorbörslich um 1,5 Prozent zu. Auch andere Titel der Branche wie Intel, Marvell Technology oder AMD gewannen zwischen 2 und 5 Prozent.
Aktien der VF Corporation legten um 3,6 Prozent zu. Mit Marken wie Timberland, Vans und The North Face ist das Mode- und Textilunternehmen nach längerer Durststrecke jüngst wieder zu Wachstum zurückgekehrt.
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14:25
Der SMI dreht ins Plus und notiert 0,1 Prozent fester.
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14:00
Die Aktien von Roblox sind nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms im Umfang von bis zu drei Milliarden Dollar gefragt. Die Papiere ziehen im vorbörslichen US-Handel um mehr 3,6 Prozent an. Die Videospielplattform plant, in den nächsten zwölf Monaten eigene Stammaktien im Wert von bis zu einer Milliarde Dollar zurückzukaufen. Die Aktie ist seit Jahresbeginn um 45 Prozent gefallen.
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13:30
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13:00
Die Aktien der Einzelhandelskette Target steigen vorbörslich um 2 Prozent nach Quartalszahlen.
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12:30
Der Goldpreis ist am Mittwoch zeitweise auf den tiefsten Stand seit Ende März gefallen. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) war im frühen Handel bis auf 4.454 US-Dollar gesunken. Bis zum Mittag erholte sich der Preis des Edelmetalls jedoch etwas und lag bei 4.495 Dollar und damit auf dem Niveau vom Vorabend.
Händler verweisen auf die fehlenden Fortschritte mit Blick auf den Iran-Krieg. So hatte der Goldpreis am Donnerstag noch bei 4.700 Dollar gelegen. US-Präsident Donald Trump hat zwar auf einen geplanten Angriff auf den Iran verzichtet. Fortschritte mit Blick auf eine Öffnung der Strasse von Hormus sind allerdings nicht zu erkennen.
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11:40
Der SMI steht 0,39 Prozent tiefer bei 13'312,18 Punkten. Deutlich tiefer notiert dabei das Indexschwergewicht Nestlé (-1,2 Prozent). Laut Medienberichten haben die französische Behörden am Dienstag zwei Standorte von Nestlé Waters im Rahmen unangekündigter Durchsuchungen kontrolliert. Auch Roche (-0,8 Prozent) geben klar überdurchschnittlich nach, während Novartis (-0,1 Prozent) nur leicht einbüsst.
Zuletzt gaben vor allem die stark steigenden Renditen langfristiger US-Staatsanleihen Anlass zur Sorge. So stieg die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe auf den höchsten Stand seit 2007. Die Notenbanken könnten damit Zinssenkungen verschieben oder im Extremfall sogar wieder Zinserhöhungen diskutieren, heisst es. Am Abend werden in den USA noch das Fed-Sitzungsprotokoll sowie der US-Ölmarktbericht veröffentlicht.
Anleger warten auch gespannt auf die Zahlen des KI-Riesen Nvidia, die am Mittwoch nach US-Handelsschluss anstehen. «Wenn Nvidia enttäuscht, könnte es ungemütlich werden», so ein Marktbeobachter. Ein Rekordhoch der Aktien in der Vorwoche lässt darauf schliessen, dass die Erwartungen wie immer hoch sind.
Klar im Minus sind auch die Versicherer Swiss Life (-1,4 Prozent) und Zurich (-0,8) Prozent. Bei letzterer dürften Management-Verkäufe über insgesamt 14,4 Millionen Franken die Stimmung drücken.
Im breiten Markt springen Ypsomed um 9,6 Prozent nach oben. Das Unternehmen überzeugte mit starken Jahreszahlen und kündigte zudem eine Verdoppelung der Dividende an. Weniger gut kommen dagegen die Zahlen von EFG International (-1,4 Prozent) an.
Zulegen können zudem Flughafen Zürich (+1,8 Prozent), unterstützt von einer neuen Kaufempfehlung durch Exane BNP. Der zuständige Experte ortet nach dem zuletzt klaren Kursrückgang eine Einstiegsgelegenheit in die «Qualitätstitel».
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11:00
Die britische Traditions-Kaufhauskette Marks & Spencer (M&S) rechnet nach einem herben Gewinneinbruch infolge einer Cyberattacke wieder mit Zuwächsen. «Wir haben uns voll und ganz auf unsere Kunden konzentriert, unglaublich hart gearbeitet, um unseren Geschäftsbetrieb wiederherzustellen – und wir sind gestärkt aus dieser Situation hervorgegangen», sagte M&S-Chef Stuart Machin am Mittwoch. Allerdings sei der Einzelhandel mit einer «dreifachen Belastung» konfrontiert: einer erhöhten Besteuerung, einer grösseren regulatorischen Last sowie anhaltenden globalen Konflikten.
Die Aktie des Unternehmens legte um 1,5 Prozent zu.
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10:30
Bei der ZKB nennt der zuständige Analyst die Zahlen stark. Wie ein Vergleich mit anderen Branchengrössen zeige, hat Ypsomed laut ZKB klar Marktanteile gewonnen. Dabei sei das Umsatzwachstum breit abgestützt gewesen.
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10:00
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09:15
Die Vorgaben aus den USA und Asien fallen durchs Band negativ aus. Belastet werden die Märkte weiterhin von den anhaltenden geopolitischen Spannungen sowie den steigenden Renditen amerikanischer Staatsanleihen.
Marktteilnehmer warnen zunehmend vor einer «Gefahrenzone» am US-Anleihemarkt. Vor allem die stark steigenden Renditen langfristiger US-Staatsanleihen könnten die Inflations- und Zinssorgen weiter verschärfen, heisst es. So stieg die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe auf den höchsten Stand seit 2007. Damit mehren sich die Sorgen, dass die Notenbanken Zinssenkungen verschieben oder im Extremfall sogar wieder Zinserhöhungen diskutieren könnten.
Als besonders anfällig gelten derzeit hoch bewertete Wachstums- und Technologieaktien. Der Fokus richtet sich am Mittwoch entsprechend auf die Techwerte, wobei Nvidia als letzter Konzern aus der Gruppe der «Magnificent 7» am Abend seine Quartalszahlen vorlegen wird. Ein Augenmerk liegt zudem auf Inflationsdaten aus der Eurozone, dem Fed-Sitzungsprotokoll am Abend sowie dem US-Ölmarktbericht.
Gegen den Trend klar gesucht sind Ypsomed (+10 Prozent). Das Medizintechnikunternehmen überzeugte mit starken Jahreszahlen und kündigte zudem eine Verdoppelung der Dividende an.
EFG International (-1 Prozent) notieren leicht im Plus. Der Vermögensverwalter erzielte in den ersten vier Monaten einen Rekordgewinn und verzeichnete starke Zuflüsse an Neugeldern.
Zulegen kann zudem Flughafen Zürich (+1 Prozent) nach einer neuen Kaufempfehlung durch Exane BNP.
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08:10
Der SMI wird bei Julius Bär 0,6 Prozent tiefer geschätzt. Alle 20 Indexmitglieder notieren zwischen 0,6 und 0,8 Prozent im Minus.
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06:15
Der SMI wird bei der IG Bank vorbörslich 0,76 Prozent tiefer gestellt.
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06:00
Sorgen vor anhaltend hohen Zinsen und die Zurückhaltung vor den Quartalszahlen des Chip-Riesen Nvidia haben die asiatischen Aktienmärkte am Mittwoch ins Minus gedrückt. Die japanische Börse tendierte schwächer: In Tokio gab der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 59'764,16 Punkte nach und der breiter gefasste Topix notierte 1,7 Prozent niedriger bei 3'783,52 Zählern.
Auch in China zogen sich die Anleger zurück. Die Börse Shanghai verlor 0,6 Prozent auf 4146,16 Stellen, während der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen um 0,4 Prozent auf 4833,82 Punkte fiel.
In Tokio nahmen Anleger vor allem bei den zuletzt stark gelaufenen Werten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) Gewinne mit. «Dies ist eine angemessene Korrektur der Abhängigkeit des Nikkei von einer kleinen Gruppe von Aktien», sagte Kazuaki Shimada, Chefstratege bei IwaiCosmo Securities. Zu den grössten Verlierern zählten der Technologieinvestor SoftBank mit einem Minus von sechs Prozent und der Glasfaserkabelhersteller Fujikura, der 7,7 Prozent einbüsste.
Gegen den Trend kletterten die Papiere des Zementherstellers Ube nach der Ankündigung einer höheren Dividende um 20 Prozent an die Nikkei-Spitze. Auf die Stimmung drückten zudem geopolitische Spannungen, die die Unsicherheit der Investoren schürten: In Peking empfängt der chinesische Präsident Xi Jinping den russischen Präsidenten Wladimir Putin, nur wenige Tage nach einem Besuch von US-Präsident Donald Trump.
Für zusätzliche Verunsicherung sorgten die gescheiterten Tarifverhandlungen über Bonuszahlungen bei Samsung Electronics in Südkorea. Nun wollen ab Donnerstag 48'000 Beschäftigte streiken, was die weltweite Halbleiterversorgung stören könnte.
Gleichzeitig blickten die Investoren gebannt auf die nach US-Börsenschluss anstehenden Zahlen von Nvidia. Analyst Tony Sycamore von IG dämpfte jedoch die Erwartungen an den KI-Vorreiter: «Ich glaube nicht, dass Nvidia noch die Fähigkeit besitzt, absolut alle Erwartungen zu übertreffen und jeden zu schockieren, wie es bisher der Fall war.» Die steigenden US-Renditen sorgten zudem für Unruhe am Markt und zögen nun viel Aufmerksamkeit auf sich, erklärte der Experte weiter.
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05:30
Die Spekulationen auf längerfristig hohe Zinsen in den USA stützten den Dollar. Im asiatischen Devisenhandel gewann die US-Währung geringfügig auf 158,90 Yen und legte leicht auf 6,8102 Yuan zu. Damit hat der Dollar die Kursgewinne des Yen fast vollständig wieder zunichtegemacht, die Ende April durch Interventionen der japanischen Behörden ausgelöst worden waren.
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05:00
Am Rohstoffmarkt blieben die Preise auf einem hohen Niveau, angetrieben von geopolitischen Risiken im Nahen Osten. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee stagnierte bei 111,22 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte kaum verändert bei 104,15 Dollar. Die wichtige Handelsroute durch die Strasse von Hormus blieb faktisch gesperrt. Zudem hatte US-Präsident Trump erklärt, er müsse möglicherweise doch einen Angriff auf den Iran befehlen, nachdem er einen solchen Schritt tags zuvor noch verschoben hatte, um Raum für Verhandlungen zu lassen.
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01:00
Die US-Börsen haben am Dienstag weitere Gewinnmitnahmen verzeichnet. Der techlastige Auswahlindex Nasdaq 100 schaffte es kurzzeitig knapp ins Plus, schloss dann aber 0,61 Prozent tiefer bei 28'818,84 Punkten. Mit dem dritten Verlusttag in Folge nach einem Rekordhoch verpuffte erst einmal die Hoffnung, dass die zuletzt pausierende Erholungsrally, die vom Thema Künstliche Intelligenz (KI) getragen wurde, weitergehen könnte.
Der marktbreite S&P 500 steht seit seiner Bestmarke vom vergangenen Donnerstag ebenfalls unter Druck. Für ihn ging es am Dienstag letztlich um 0,67 Prozent auf 7353,61 Punkte nach unten. Der Leitindex Dow Jones Industrial - zu Wochenbeginn einziger Gewinner - verabschiedete sich 0,65 Prozent schwächer mit 49'363,88 Punkten. Sein Rekord datiert noch aus dem Februar und damit vor dem Beginn des Iran-Kriegs.
Zu den kurzlebigen KI-Hoffnungen am Dienstag passte ein Rückblick der US-Bank JPMorgan auf die jährliche hauseigene Investorenkonferenz zu den globalen Finanzmärkten vergangene Woche. In der Wahrnehmung der Anleger, die von positiven Erwartungen dominiert würden, seien Investitionen in KI ein wesentlich stärkerer Markttreiber als geopolitische Risiken oder Stagflationsgefahren, schrieben die Experten. Als existenzielle Bedrohung gelte nicht mehr die Politik, sondern die Angst, beim Thema KI den Anschluss zu verpassen.
Ähnlich grundsätzlich positiv für die Börsen liest sich die jüngste globale Monatsumfrage der Bank of America unter zahlreichen Fondsmanagern. Demnach hat sich die Investorenstimmung auf das höchste Niveau seit Februar erholt, und die professionellen Vermögensverwalter haben ihre Barmittelbestände zugunsten von Aktien so stark reduziert wie seit über zwei Jahren nicht mehr.
Dass US-Präsident Donald Trump zunächst auf einen angeblich für diesen Dienstag geplanten Angriff auf den Iran verzichtet hat, hatte den Kursen indes schon am Montag wenig Auftrieb gegeben. Das gilt auch für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen. Die Ölpreise sind seitdem zwar etwas gesunken, liegen aber weiter auf einem sehr hohen Niveau, was Inflationsängste schürt. «Die Anleger sehnen ein Ende des Konflikts im Nahen Osten herbei», sagte Dan Coatsworth, Marktstratege beim britischen Anbieter von Online-Investmentplattformen AJ Bell.
Im Nasdaq 100 fanden die wichtigen Halbleitertitel keine gemeinsame Richtung. Während etwa Qualcomm und Broadcom 3,9 beziehungsweise 2,3 Prozent einbüssten, verteuerten sich Micron und Intel um 2,5 beziehungsweise 2,4 Prozent. Nvidia sanken letztlich um 0,8 Prozent. Der KI-Chip-Riese legt am Mittwoch nach Börsenschluss seine mit Spannung erwarteten Zahlen für das erste Quartal vor.
Im Dow legten die anfangs schwachen Aktien von Home Depot nach einem Tief seit November 2023 eine Trendwende hin und gewannen 0,9 Prozent. Die Baumarktkette hatte im ersten Quartal erneut die Zurückhaltung der Kunden zu spüren bekommen. Ergebnisseitig schlug sie sich aber besser als gedacht.
Dass die Alphabet-Tochter Google zusammen mit dem Finanzinvestor Blackstone Rechenzentren für KI aufbauen will, half den Aktien beider Unternehmen indes wenig, wie die Kursverluste von jeweils mehr als 2 Prozent zeigten. Auch die Meldung, dass Google seine über Jahrzehnte kaum veränderte Suchmaske für die KI-Ära weiterentwickelt, verpuffte am Markt.
Amer Sports stiegen hingegen um 2,1 Prozent. Der Hersteller von Sportartikeln hob die Jahresprognose an. Zudem übertrafen die Quartalszahlen die Erwartungen.
Hyperliquid Strategies profitierten von Gerüchten, wonach die US-Börsenaufsicht den Handel mit Krypto-Versionen von Aktien vorbereite: Die Titel zogen um 12,4 Prozent an.
Die Papiere von Agilysys legten einen Kurssprung von 12,5 Prozent hin, nachdem der Software-Anbieter für das Gastgewerbe Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt hatte. Die Aktien des Vermögensverwalters XP gaben indes nach Geschäftszahlen um 3,9 Prozent nach.
(cash/Reuters/AWP)

