13:05
Die Futures auf dem Dow Jones sind kaum verändert, diejenigen des Nasdaq fallen 0,2 Prozent.
Der SMI legt 0,2 Prozent zu. Getragen wird das Plus vor allem von Roche (+1,8 Prozent).
+++
13:00
Am Devisenmarkt hat am Donnerstag die überraschend deutlich gestiegene Inflation in der Schweiz ihre Spuren beim Franken hinterlassen. Der Euro ist zum Franken am Mittag auf 0,9384 gefallen, nachdem die europäische Gemeinschaftswährung am Morgen noch bei 0,9410 Franken stand.
+++
11:40
Der SMI steht 0,12 Prozent höher. Eine klare Richtung hat der Leitindex bislang noch nicht gefunden.
Unterstützung kam von den Vorgaben aus Übersee und Asien sowie stabilisierten Ölpreisen. «Allein die Tatsache, dass neue Nachrichten aus dem Nahen Osten ausbleiben und der Ölpreis nicht erneut die Marke von 100 US-Dollar ins Visier nimmt, hilft bei der Stabilisierung», kommentierte ein Händler. Derweil müsse sich die SNB mit der überraschend hohen Teuerung zumindest ihre Gedanken machen, heisst es von Experten.
Nach relativ soliden Einkaufsmanagerindizes mit nur einer leichten Stimmungseintrübung in Europa richtet sich nun der Blick auf die USA. Auch dort stehen passende Stimmungsindikatoren auf der Agenda und mit den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe der letzte Hinweis auf die für den morgigen Freitag erwarteten US-Arbeitsmarktdaten. Sie dürften den Märkten weitere Impulse verleihen mit Blick auf die Zinssitzung der US-Notenbank Fed in knapp zwei Wochen.
Spitzenreiter sind ohne Nachrichten Logitech (+2,6 Prozent). Die Titel versuchen sich bereits seit ein paar Tagen an einer Erholung. Dicht dahinter liegen Givaudan (+1,5 Prozent) nach einer positiven Studie der Deutschen Bank im Anschluss an den Investorentag des Aromen- und Riechstoffherstellers.
Mit Partners Group (+2,0 Prozent) und Amrize (+1,2 Prozent) versuchen auch einige Verlierer der Vortage zumindest eine Stabilisierung. Zur Aktie des Vermögensverwalters äusserten sich im Nachgang an die schwach aufgenommenen Zahlen einige Analysten.
Von den Schwergewichten geht am heutigen Handelstag keine klare Tendenz aus. So verlieren Nestlé (-0,8 Prozent) weiter an Boden. Novartis (-0,1 Prozent), die am Dienstag dank positiver Studiendaten kräftig zugelegt hatten, verteidigen immerhin diese Gewinne. Roche (+0,8 Prozent) erholen sich etwas. Der Pharmakonzern hat mit der chinesischen Simcere Pharmaceutical eine Lizenzvereinbarung über die Entwicklung eines trispezifischen Antikörpers geschlossen.
In der zweiten Reihe gab es wenig Nachrichten. Für Romande Energie (+2,1 Prozent) geht es dank einer deutlichen Steigerung des Halbjahresgewinns nach oben. Hingegen reagieren Bossard (unv.) nicht auf die Ernennung eines neuen CFO ab März 2027.
+++
10:45
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
Givaudan: Deutsche Bank erhöht auf 3700 (alt: 3650) Fr. - Buy
Partners Group: Julius Bär bestätigt Kaufen - Ziel 1100 Fr.
Partners Group: MS nimmt Abdeckung wieder mit Equal Weight auf - Ziel 775 Fr.
Partners Group: Kepler Cheuvreux senkt auf 815 (860) Fr. - Buy
Kardex: Research Partners senkt auf 253 (268) Fr. - Halten
+++
09:30
Die Teuerung in der Schweiz ist im August deutlich gestiegen und hat den höchsten Stand seit zwei Jahren erreicht. Die Jahresinflation erhöhte sich auf 0,8 Prozent von 0,4 Prozent im Juli, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Sie war damit überraschend hoch. Die Prognosen der Ökonomen hatten in einer Umfrage der Nachrichtenagentur AWP lediglich von 0,5 bis 0,6 Prozent gereicht.
+++
09:15
Die Wall Street hatte sich nach ersten Daten vom Arbeitsmarkt gefangen und im Plus geschlossen. Unterstützung gab es auch von relativ stabilen Ölpreisen trotz der unverändert angespannten Lage in Nahost. Auch die Börsen in Asien zeigten sich soweit freundlich. «Wenn wir davon ausgehen, dass ein Grossteil der Zinserhöhungserwartungen bereits eingepreist sind, könnten stabile Ölpreise schon ausreichen, um den Appetit der Anleger wieder auf Aktien zu richten», kommentierte ein Händler.
Im Fokus steht hierzulande zunächst die Inflation für August, gefolgt vom BIP für das zweite Quartal. Im Verlauf des Vormittags rücken dann zahlreiche Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone in den Blick, bevor am Nachmittag dann entsprechende Daten aus den USA anstehen. Ansonsten geben die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Anlegern einen letzten Hinweis auf die am Freitag anstehenden US-Arbeitsmarktdaten. Davor herrsche deutliche Zurückhaltung.
Roche steigen 0,7 Prozent. Die chinesische Simcere Pharmaceutical mit dem Basler Pharmakonzern eine exklusive Lizenzvereinbarung über die Entwicklung des trispezifischen Antikörpers SIM0660.
Zu Partners Group (+0,3 Prozent) gab es eine Reihe von Analystenkommentaren nach den Zahlen vor zwei Tagen. Die Swatch-Aktien geben 2,3 Prozent nach.
+++
09:00
Die Ölpreise haben am Donnerstag einen Teil der deutlichen Preissprünge in der ersten Wochenhälfte wieder abgegeben. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 94,26 US-Dollar gehandelt und damit etwa anderthalb Prozent niedriger als am Vortag.
Am Ölmarkt wurde der deutliche Preisanstieg der vergangenen Handelstage vorerst gestoppt. Seit Montag hat sich Rohöl der Sorte Brent um mehr als fünf Prozent verteuert, nachdem der Iran-Krieg mit gegenseitigen Angriffen der USA und des Iran wieder aufgeflammt war. Am Mittwoch war die Notierung noch zeitweise bis auf 97 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einem Monat.
+++
08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,15 Prozent höher gestellt. Alle 20 Index-Aktien sind leicht höher. Am meisten steigt die Aktie von Logitech mit 0,95 Prozent.
Am breiten Markt verzeichnen alle Aktien leichte Aufschläge.
+++
06:20
Der SMI wird bei der IG Bank 0,14 Prozent höher indiziert. Am Mittwoch hatte der Index 0,2 Prozent höher geschlossen.
Im Fokus der Anleger steht am Donnerstag der Landesindex der Konsumentenpreise für August
+++
06:00
Aktien und Anleihen haben sich am Donnerstag in Asien erholt und Anleger warten auf neue US-Konjunkturdaten und Äusserungen von Notenbankern. Diese könnten Aufschluss darüber geben, ob die US-Notenbank Fed ihre Geldpolitik in diesem Monat strafft. Im Fokus steht dabei der wegweisende US-Arbeitsmarktbericht am Freitag, nachdem die Daten zur Beschäftigung in der Privatwirtschaft im August enttäuscht hatten. Zudem wird eine Rede von Fed-Gouverneur Christopher Waller erwartet. Der Präsident der Federal Reserve Bank of New York, John Williams, hatte die Erwartungen an eine Zinserhöhung im laufenden Monat gedämpft.
Dennoch setzten Händler zuletzt verstärkt auf einen solchen Schritt. Dem FedWatch-Tool der CME Group zufolge preisen sie nun eine Wahrscheinlichkeit von rund zwei Dritteln für eine Zinsanhebung um 25 Basispunkte bei der anstehenden Sitzung ein. Vor einer Woche hatte dieser Wert noch bei 37 Prozent gelegen. Auch die Zinssitzungen der Europäischen Zentralbank (EZB) und der japanischen Notenbank (BOJ) werden genau beobachtet. Anleger wollen ausloten, wie stark die grossen Zentralbanken ihre Geldpolitik angesichts des anhaltenden Inflationsdrucks noch straffen werden.
Der japanische Leitindex Nikkei suchte am Donnerstag nach einer klaren Richtung. Nach Schwankungen zwischen der Gewinn- und Verlustzone legte der 225 Werte umfassende Index 0,2 Prozent auf 64'455,83 Punkte zu und der breiter gefasste Topix notierte 1,0 Prozent höher bei 4124,08 Zählern. Zu den grössten Verlierern im Nikkei gehörten die Uniqlo-Mutter Fast Retailing mit einem Minus von 3,58 Prozent und der führende japanische Öl- und Gasförderer Inpex, der 3,43 Prozent nachgab. Der Möbelhändler Nitori Holdings verzeichnete einen Kurssprung von 6,62 Prozent und der Autobauer Mitsubishi Motors gewann 4,09 Prozent. Damit führten sie die Gewinnerliste im Index an.
Wie Daten vom Donnerstag zeigten, wuchs der japanische Dienstleistungssektor im August so stark wie seit fünf Monaten nicht mehr. Dies untermauert die Einschätzung, dass die Wirtschaft des Landes robust genug für eine Zinserhöhung der BOJ ist.
Die Börse Shanghai gewann 0,5 Prozent auf 3960,44 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,5 Prozent auf 4572,22 Punkte.
+++
05:30
+++
05:00
Im jüngsten Konflikt zwischen den USA und dem Iran blieben Anzeichen für neue Angriffe aus. «Sollte dieser Krieg beigelegt werden, wäre das sicherlich eine sehr positive Entwicklung, um die Renditen auf breiter Front wieder nach unten zu bringen», sagte Gavin Friend, leitender Marktstratege bei der Bank NAB, in einem Podcast. «Dies würde die Spannungen deutlich abbauen, da die Zentralbanken nach einiger Zeit wieder zu normalen geldpolitischen Überlegungen zurückkehren könnten», erklärte er weiter. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 95,68 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 0,3 Prozent fester bei 91,24 Dollar.
+++
01:00
Der Dow stieg um 0,56 Prozent auf 53'061,95 Punkte und beendete so eine dreitägige Verlustserie. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,46 Prozent auf 7666,60 Punkte hoch. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 legte um 0,23 Prozent auf 29'143,33 Punkte zu.
Der Aktienmarkt finde nach einem schwierigen Start in den September wieder etwas Halt, sagte Angelo Kourkafas vom Finanzdienstleistungsunternehmen Edward Jones Investments und fuhr fort: «Die zugrunde liegenden Fundamentaldaten sind weiterhin positiv.» Zwar seien saisonale Gegenwinde zu beachten, doch reichten sie allein nicht aus, um den Aufwärtstrend des Gesamtmarktes zu bremsen.
Zuversichtlich klingende Aussagen des Chefs der New Yorker Fed passten in das wieder etwas aufgehelltere Bild am Kapitalmarkt. Nach Ansicht von John Williams gibt es Anzeichen für eine geringere Inflation. Die Auswirkungen der Zölle liessen nach und die höheren Energiepreise wirkten sich nicht auf andere Dienstleistungen aus, sagte er in einem Interview mit dem Fernsehsender CNBC. «Die jüngsten Daten sind ermutigend».
Die Äusserungen von Williams schlössen eine Zinserhöhung der Notenbank im September zwar keineswegs aus, stellten jedoch die Markteinschätzung infrage, dass eine Zinserhöhung im September so gut wie sicher sei, sagte Finanzexperte Krishna Guha vom Analysehaus Evercore.
Unter den Einzelwerten erklommen die Aktien Johnson & Johnson ein Rekordhoch und zählten am Ende mit einem Plus von 1,5 Prozent auf gut 275 US-Dollar zu den besten Werten im Dow. Die Bank UBS hatte das Kursziel für die Anteilscheine des Pharma- und Medizintechnikkonzerns von 280 auf 320 Dollar angehoben. Die Wachstumsstory beschleunige sich, schrieb Analyst Michael Yee.
Auch Palo Alto Networks hatte Quartalszahlen vorgelegt und dabei einen Gewinnausblick für das Gesamtjahr vorgelegt, der die Markterwartungen übertraf. Die seit Jahresbeginn stark gelaufenen Papiere sackten gleichwohl um mehr als neun Prozent ab, was am Markt mit Gewinnmitnahmen begründet wurde.
Für die Aktien von Credo Technology ging es um ein Fünftel abwärts. Nach der Rally der Papiere seit Jahresbeginn hatte hier eine über der Markterwartung liegende Umsatzprognose des Kommunikationsausrüsters für das zweite Quartal nicht ausgereicht, um die Anleger weiter zu beeindrucken.
Die Papiere von T-Mobile US bauten ihre Tagesgewinne nach einer Kreisemeldung etwas aus und schlossen fast drei Prozent im Plus. Die nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg angedachte mögliche Fusion der Deutschen Telekom mit ihrer US-Mobilfunktochter hat Kreisen von Bloomberg zufolge nun auch den aktivistischen Investor Elliott auf den Plan gerufen. Dieser habe einen beträchtlichen Anteil an der Deutschen Telekom aufgebaut. Elliott habe angedeutet, dass die Deutsche Telekom ihre Fusionspläne fallen lassen sollte. Stattdessen sollten andere Massnahmen ergriffen werden, um den Wert des Unternehmens für die Aktionäre zu steigern - etwa über eine deutliche Ausweitung der Aktienrückkäufe.
(cash/Reuters/AWP/Bloomberg)
