08:25

Der Devisenmarkt zeigt sich am Montag zum Start in die neue Woche noch wenig bewegt. Der US-Dollar hält sich dabei unverändert auf einem hohen Niveau. So verharrt das Währungspaar EUR/USD mit aktuell 1,1202 im Bereich der Marke von 1,12, die in der Vorwoche verschiedentlich gar unterschritten wurde.
Gegenüber dem Franken behauptet sich der Dollar über 0,83 und wird aktuell zu 0,8309 gehandelt. Bereits am Freitag bewegte sich der Dollar in diesem Bereich.

Der Euro hat sich gleichzeitig über 0,93 eingependelt, derzeit werden 0,9308 Franken dafür verlangt.

Das dominierende Thema übers Wochenende seien die verschärften Attacken der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf Flughäfen in Saudi-Arabien, heisst es in einem Kommentar der Coba. Die Risiken einer weiteren gefährlichen Eskalation unter Einbezug der USA und von neuen Unterbrüchen bei den Öl-Ausfuhren steige damit wieder an.

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08:05

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,5 Prozent höher auf 13'855 Punkten indiziert. Bis auf Amrize (-0,1 Prozent), Logitech (-0,4 Prozent) und Novartis (-0,1 Prozent) werden alle SMI-Titel im Plus erwartet. Besonders die Valoren von Roche (+1,2 Prozent), Sandoz (+0,9 Prozent) und ABB (+0,8 Prozent) werden höher gestellt. Die übrigen Kursgewinne im SMI reichen von +0,1 Prozent bis +0,4 Prozent.

Auch der breite Markt dürfte fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,3 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Idorsia (+3,6 Prozent), Bachem (+1,1 Prozent), VAT (+1,1 Prozent), Accelleron (-0,3 Prozent), SIG (-0,4 Prozent) und Swissquote (-0,5 Prozent) prognostiziert.

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07:30

Der Goldpreis ist am Montag gestiegen. Gestützt wurde er von einem schwächeren US-Dollar und tieferen Ölpreisen. Gleichzeitig warteten die Anleger auf wichtige US-Inflationsdaten in dieser Woche. Sie erhoffen sich daraus Hinweise auf die nächste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed.

Der Spot-Goldpreis stieg um 0,1 Prozent auf 4'198,19 Dollar pro Unze. Im frühen Handel hatte er den höchsten Stand seit dem 2. Oktober erreicht. Die US-Gold-Futures für die Lieferung im Dezember legten um 0,1 Prozent auf 4'221,80 Dollar zu.

«Tiefere Ölpreise aufgrund der von Trump gemeldeten Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine haben zusammen mit einem verhaltenen Dollar dem Goldpreis zum Wochenstart Aufwärtspotenzial verschafft», sagte Tim Waterer, Chef-Marktanalyst bei KCM Trade.

«Wenn der Ölpreis nachgibt, nimmt das etwas von der unmittelbaren Inflations- und Zinsangst aus dem Markt. Das hilft dem Gold unter dem Blickwinkel der Rendite.»

US-Präsident Donald Trump kündigte am Sonntag überraschend eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine an. Diese gelte «mit sofortiger Wirkung». Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte jedoch, er warte noch auf Details der Vereinbarung. Die Ölpreise fielen aufgrund der Erwartung zusätzlicher russischer Lieferungen.

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07:05

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,4 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,6 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,6 Prozent höher bei 13'872 Punkten.

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05:20

Die asiatischen Aktienmärkte sind zum Wochenstart angesichts der anlaufenden US-Berichtssaison und geopolitischer Unsicherheiten kaum vom Fleck gekommen. Die Shanghaier Börse hat sich am Montag kaum bewegt und blieb fast unverändert bei 3810,15 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen ‌in Shanghai ⁠und Shenzhen fiel um 0,1 Prozent auf 4312,02 Punkte. An der japanischen Börse wurde dagegen feiertagsbedingt nicht gehandelt. Auch an den übrigen ⁠asiatischen Handelsplätzen hielten sich die Investoren vor der Veröffentlichung wichtiger US-Inflationsdaten im weiteren Wochenverlauf spürbar zurück.

Im Fokus der Anleger in China stand der Technologiekonzern Tencent. Das ‌Unternehmen plant die Ausgabe von Anleihen in US-Dollar und Offshore-Yuan, um sich frisches Kapital ‌zu sichern. Weltweit nutzen Tech-Konzerne derzeit den Anleihemarkt, um die massiven Investitionen ​in Künstliche Intelligenz (KI) zu finanzieren, was jedoch zunehmend Sorgen über die Refinanzierungskosten weckt. «Insgesamt deuten die grösseren Spreads darauf hin, dass die Anleger sich fragen, ob die KI-Einnahmen mit den steigenden Kreditkosten Schritt halten können», sagte die Ökonomin My Bui vom Vermögensverwalter AMP. Die Emission von Unternehmensanleihen werde die Kosten in den kommenden Jahren in die Höhe treiben.

Zu den potenziellen Gewinnern der Woche zählt der weltgrösste Chipauftragsfertiger ‌TSMC, der am Donnerstag voraussichtlich das sechste Rekordquartal in Folge vermelden wird. Verlierer waren am Montag hingegen asiatische Energiewerte, die unter den sinkenden Ölpreisen litten. Ausgelöst wurde diese Bewegung durch überraschende politische Vorstösse aus Washington. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende eine Energie-Waffenruhe zwischen Russland und ​der Ukraine sowie neue russische Diesellieferungen angekündigt. Diese geopolitischen Entwicklungen dämpften die Sorgen vor Lieferengpässen und zogen ​die asiatischen Energiemärkte in Mitleidenschaft, da Investoren nun die tatsächliche Umsetzung der Pläne abwarten.

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04:04

Im ​asiatischen Devisenhandel behauptete der Dollar seine jüngsten Gewinne, da die drohende Intervention der japanischen Notenbank Spekulanten vorerst abschreckt. Die US-Währung gewann geringfügig auf 158,19 Yen und legte ‌leicht auf 6,6922 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der Dollar etwas auf 0,8296 Franken vor. Parallel dazu blieb der Euro angesichts der Sorgen über die Staatsdefizite in Europa fast unverändert bei 1,1210 Dollar und zog leicht auf 0,9299 Franken an.

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03:45

Am Rohstoffmarkt gaben die Notierungen ​nach, ​da die Aussicht auf höhere russische Exporte die Sorgen über den ⁠anhaltenden Konflikt im Nahen Osten überwog. Zwar stützten Angriffe der Huthi-Rebellen auf den Flughafen ​in Riad und auf Tanker ⁠in der Strasse von Hormus die Preise zunächst, doch Trumps Ankündigung einer Energie-Waffenruhe sorgte für Entspannung. Die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee ‌verbilligte sich um 1,6 Prozent auf 103,00 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 1,9 Prozent schwächer bei 90,09 Dollar.

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02:00

Die US-Börsen hatten sich vor dem Wochenende im Vorfeld der neuen Berichtssaison robust gezeigt, in ‌der am Dienstag die grossen US-Banken ihre Bücher öffnen. Der US-Standardwerteindex Dow Jones hatte sich am ​Freitag mit einem Plus von 0,8 Prozent bei 51.654,95 Punkten aus dem Handel verabschiedet. Der breit gefasste S&P 500 gewann 0,6 Prozent auf 7.811,54 Zähler, und der technologielastige Nasdaq zog um 0,6 Prozent auf 27.366,17 Stellen an.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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