08:10
Der SMI wird bei Julius Bär vorbörslich 0,08 Prozent tiefer gesehen. Einzige SMI-Aktie im Plus ist Geberit. Der Titel wird nach Halbjahreszahlen 4,5 Prozent höher indiziert.
Nach Ankündigung eines Stellenabbaus legen Burckhardt Compression 2 Prozent zu. Halbjahreszahlen und ein neuer CEO lassen Straumann 2,4 Prozent steigen.
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06:15
Der SMI wird bei der IG Bank 0,13 Prozent tiefer gestellt. Am Dienstag hatte der Index 0,13 Prozent höher geschlossen.
Geberit steht am Mittwoch im Fokus der Anleger. Das Unternehmen veröffentlicht die Halbjahreszahlen.
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06:00
Sorgen über die steigende Staatsverschuldung haben die Anleiherenditen weltweit auf jahrzehntelange Höchststände getrieben und die Aktienmärkte am Mittwoch belastet. Der japanische Nikkei-Index gab 2,6 Prozent nach, die Börse in Schanghai verlor 1,8 Prozent.
Die Rendite der 30-jährigen US-Staatsanleihe hatte am Vortag den höchsten Stand seit fast 20 Jahren erreicht. Auch die Renditen für zehn- und 30-jährige Bundesanleihen kletterten auf den höchsten Stand seit 2011. Anleger preisen zunehmend das Risiko ein, dass die Staatsausgaben ausser Kontrolle geraten könnten.
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05:30
Am Devisenmarkt stützte die risikoscheue Stimmung den Dollar. Er verlor jedoch 0,2 Prozent auf 159,31 Yen und notierte damit in der Nähe der Marke von 160, die als möglicher Auslöser für eine Intervention der japanischen Notenbank gilt. Der Euro notierte nahezu unverändert bei 1,1584 Dollar. Der Franken notiert zum Euro unverändert bei 0,9400 und legt gegen den Dollar leicht zu bei 0,8116.
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05:00
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01:00
Aktien-Anleger sind am Dienstag angesichts gestiegener Anleiherenditen zum besonders finanzierungsintensiven US-Technologiesektor auf Abstand gegangen. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,68 Prozent auf 29'490,96 Zähler abwärts. Bereits am Vortag hatte die jüngste Erholung Risse gezeigt.
Steigende Renditen langlaufender Anleihen auf Mehrjahreshochs und weiter anziehende Ölpreise aufgrund des fortgesetzten Iran-Krieges dämpften die Nachfrage der Anleger nach risikoreichen Anlagen. Nach dem Ende der 60-tägigen Frist des Rahmenabkommens stehen Washington und Teheran laut US-Präsident Donald Trump nicht in Verhandlungen. «Es finden derzeit keine Gespräche oder Verhandlungen mit der Islamischen Republik Iran statt, und es sind auch keine geplant», so Trump auf der Plattform Truth Social.
«Die Lage im Nahen Osten spitzt sich eindeutig wieder zu, und die langfristigen Zinsen steigen - und das sind Faktoren, die letztendlich den Wert von Aktien untergraben», kommentierte Emma Moriarty von CG Asset Management.
Aktien aus dem Bereich Künstlicher Intelligenz (KI), die tags zuvor noch von der KI-Fantasie profitiert hatten, litten unter den steigenden Renditen und letztlich unter Gewinnmitnahmen. So sanken die Titel von Nvidia um 2,3 Prozent. Papiere von Micron, Sandisk und Marvell Technology verbuchten Kursabschläge zwischen 7 und 9 Prozent. Der Philadelphia Semiconductor Index als Gradmesser für den Chipsektor büsste 5 Prozent ein.
Der Aufwärtstrend am US-Aktienmarkt ist laut Analyst Andreas Wex von der Commerzbank dennoch intakt. Seine Fortsetzung hänge jedoch zunehmend von einer Kombination aus fortgesetztem Gewinnwachstum, intakter KI-Investitionswelle und einer Stabilisierung des Zinsumfelds ab. Die Risiken lägen derzeit weniger in einer drohenden Rezession als vielmehr in steigenden Zinsen, geopolitischer Eskalation, hohen Energiepreisen, Inflation und einer möglichen Enttäuschung der KI-Ertragsstory, so der Fachmann.
Der Druck im KI-Sektor verschonte auch die Anteile des Baumaschinenherstellers Caterpillar am Dienstag nicht. Weil immer mehr Rechenzentren gebaut werden und das Unternehmen zudem ein Standbein im Bereich Energietechnik für Rechenzentren hat, ist der Aktienkurs inzwischen abhängiger von der Entwicklung in diesem Bereich. Die Caterpillar-Papiere rutschten als Schlusslicht im Dow um 4,6 Prozent ab.
Die am US-Markt notierten Papiere von Baidu fielen um 12,7 Prozent. Das chinesische KI- und Internetunternehmen hatte einen deutlich geringeren Gewinn im zweiten Quartal gemeldet, der auf schwache Umsätze vor allem im Online-Marketing-Geschäft zurückzuführen war.
(cash/Reuters/AWP)
