09:35

Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien

Amrize: Oddo senkt auf 35 (43) Fr. – Neutral

VAT: Vontobel erhöht auf Buy (Hold) - Ziel 725 (720) Fr.

Asmallworld: NuWays senkt auf 1,40 (2) Fr. – Buy

Aevis: Baader Europe senkt auf Add (Buy)

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09:20

Der SMI startet am Montag 0,6 Prozent höher bei 13'867,97 Punkten. Am vergangenen Freitag war das Barometer vor allem in der zweiten Handelshälfte klar abgerutscht, so dass das Wochenplus am Ende auf 0,1 Prozent zusammenschmolz. Der Mittelwerte-Index SMIM notiert nach Handelsbeginn 0,6 Prozent höher.

«Die Märkte starten vorsichtig in die neue Woche, wobei die Stimmung von anhaltender Zinsunsicherheit weltweit und geopolitischen Spannungen geprägt ist, die weiterhin Aufwärtsdruck auf die Ölpreise und die Inflationserwartungen ausüben», fasst ein Händler die Gemengelage zusammen. Gleichzeitig seien die Risiken für die Energieversorgung aus dem Nahen Osten erhöht, da der Konflikt zwischen den USA und dem Iran weiterhin in einer Sackgasse steckt und die Angriffe der Huthi auf Saudi-Arabien eskalierten, was die Märkte in Atem halte.

Von den SMI Blue Chips starten Swiss Re (-0,7 Prozent) mit den grössten Verlusten. Der Computerzubehörspezialist Logitech wird ex Dividende (1,36 Fr.) gehandelt, gewinnt nach Eröffnung jedoch 1,6 Prozent. Die Papiere von ABB gewinnen 2,4 Prozent.

Auch in dieser Woche dürfte die UBS (+1,4 Prozent) im Fokus bleiben. Vor dem Entscheid des Ständerats zur UBS-Regulierung hat der UBS-Chef Sergio Ermotti die Behörden in einem Interview mit der «NZZ» scharf kritisiert.

Von den beiden SMI-Neuzugängen Galderma (+3,0 Prozent) und Sandoz (+1,4 Prozent) hat sich der Chef des Hautpflegekonzerns, Flemming Ørnskov, in einem Interview mit «Finanz und Wirtschaft» zuversichtlich für die weiteren Wachstumschancen geäussert. Diese würden vor allem durch Innovationen getrieben.

Der aus dem SMI herausgefallene Logistiker Kühne+Nagel (+3,2 Prozent) wiederum meldet eine langfristige strategische Zusammenarbeit mit dem Online-Riesen Amazon. Diese solle die bereits heute bestehende Geschäftsbeziehung vertiefen und neue Möglichkeiten erschliessen.

Cosmo (+2,6 Prozent) meldete, dass sein KI‑gestütztes Endoskopiesystem GI Genius in einer Studie die Erkennungsrate von Darmpolypen deutlich verbessert habe.

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08:18

Bei Julius Bär wird der SMI vorbörslich 0,5 Prozent höher gestellt. Logitech verliert dort vor Handelsbeginn 0,7 Prozent. Mit den meisten Gewinnen werden UBS (+0,7 Prozent) und ABB (+0,6 Prozent) erwartet. Die SMI-Neulinge Galderma (+4,0 Prozent) und Sandoz (+0,2 Prozent) notieren vor Börseneröffnung positiv.

Die Midcaps sind vorbörslich freundlich gesehen. Kühne+Nagel gewinnen vor Handelsbeginn 4,3 Prozent. Das Unternehmen hat eine vertiefte Zusammenarbeit mit Amazon bekanntgegeben. VAT Group sind vorbörslich 1,0 Prozent höher. Vontobel hat das Rating für den Halbleiter-Zulieferer von «Hold» auf «Buy» gesetzt.

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07:40

Am Montag sind die Papiere des Kosmetikunternehmens Galderma und des Generikaherstellers Sandoz erstmals im SMI gelistet. Sie ersetzen die Titel von Kühne+Nagel und Swisscom, die am Freitag ihre vorläufige «Dernière» hatten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank vorbörslich 0,2 Prozent höher erwartet. 

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05:15

Die Hoffnung auf eine ungebrochene Nachfrage nach Chips für Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz (KI) hat den asiatischen Aktienmärkten Auftrieb gegeben und liess insbesondere die Kurse von Chipherstellern steigen. Der Handel verlief wegen eines Feiertags in Japan jedoch ‌in ruhigen ⁠Bahnen.

Die Shanghaier Börse tendierte ​fester. Der dortige Leitindex gewann 0,5 Prozent auf 3932,42 Stellen. Der Index der ​wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen stieg um 0,4 Prozent auf 4523,87 Punkte. An der japanischen Börse wurde dagegen nicht gehandelt. Der japanische Nikkei-Index war wegen ‌eines Feiertags geschlossen, die Nikkei-Futures NKc1 stiegen jedoch um 0,5 Prozent.

Der Ölpreis gab dagegen nach. Händler verwiesen auf Berichte, wonach trotz des Konflikts am Golf mehr Öl aus dem Nahen ⁠Osten auf den Markt gelangt als bisher angenommen. Admiral Brad Cooper, Leiter des US-Zentralkommandos, sagte am Wochenende, das Volumen von Rohöl, Fracht und Flüssigerdgas habe in ‌den vergangenen zwei Wochen den höchsten Stand der letzten sechs Monate erreicht. «Die Schliessung ‌der Ost-West-Pipeline hat den Zustand des Ölmarktes wesentlich verändert», sagte ​Vivek Dhar, Rohstoffexperte bei der CBA. «Wir schätzen jetzt, dass die Öl- und Raffinerieproduktbestände weltweit in fünf bis zehn Wochen zur Neige gehen. Noch vor zwei Wochen waren wir von 15 bis 20 Wochen ausgegangen.»

An den Anleihemärkten herrschte unterdessen Anspannung, nachdem falkenhafte Äusserungen der US-Notenbank Fed in der Vorwoche die Zinserwartungen nach oben getrieben hatten. Die Futures preisen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine weitere Zinserhöhung ‌im Oktober ein, ein Schritt bis zum Jahresende gilt als ausgemacht. «Straffungszyklen sind in der Regel zu Beginn konzentriert, und die Fed hört fast nie nach einer einzigen Anhebung auf», schrieben die Analysten der Bank of America (BofA) in einer Analyse. «Daher halten wir ​an unserer Prognose von nur zwei weiteren Zinserhöhungen im Oktober und Dezember fest.»

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05:00

Am Devisenmarkt gab der Dollar zum Yen nach. Händler waren wachsam, falls die japanische Notenbank die geringe Liquidität für eine Stützung ihrer Währung nutzen sollte. Der Euro notierte zum Dollar kaum verändert. Der ​Goldpreis ​wurde durch die gestiegenen Renditen gebremst und stagnierte. Als wichtiger Termin für ⁠die Märkte gilt das für Donnerstag geplante Treffen von US-Präsident Donald Trump ​und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping.

Im ⁠asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 156,79 Yen und legte leicht auf 6,6956 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte ‌er 0,1 Prozent höher bei 0,8227 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1480 Dollar und zog leicht auf 0,9443 Franken an.

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04:00

Am Rohstoffmarkt verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,1 Prozent ‌auf 101,72 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-Öl WTI notierte 2,2 Prozent schwächer bei 98,10 ​Dollar.

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00:30

Der Dow Jones Industrial verlor letztlich noch 0,18 Prozent auf 51'682,64 Punkte. Angesichts der deutlichen Kursabschläge vor der gestrigen Erholung beläuft sich der Wochenverlust für den Leitindex auf 1,7 Prozent. Der marktbreite S&P 500 stieg am Freitag um 0,17 Prozent auf 7650,50 Punkte.

Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es sogar um 0,67 Prozent auf 29'644,17 Punkte nach oben, womit er die anderen Indizes einmal mehr übertrumpfte. Vor allem dank des starken Donnerstags schraubte er sein Wochenplus damit auf 0,9 Prozent hoch.

Die US-Börsen hielten sich damit vor dem Wochenende deutlich besser als die europäischen Aktienmärkte. Neben dem Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erlitt auch der Dax sichtbare Verluste.

Einmal mehr gefragt waren in New York die Aktien von Halbleiterunternehmen. Sandisk, Lam Research und Seagate Technology verzeichneten Kursgewinne von bis zu elf Prozent. Aussagen von Nvidia-Chef Jensen Huang, der im kommenden Jahr mit einer Verdopplung des Chipabsatzes rechnet, halfen der guten Branchenstimmung. Die Nvidia-Aktien selbst hinkten der guten Entwicklung mit plus 1,3 Prozent aber weiter hinterher.

Die zuletzt schon erholten Krypto-Aktien wie Strategy und Coinbase zogen um weitere 16,4 beziehungsweise 11,7 Prozent an. Sie profitierten davon, dass die US-Börsenaufsicht SEC grünes Licht für eine verlängerte Ausnahme gegeben hat, die den Handel mit tokenisierten Aktien erlaubt. Dabei handelt es sich um digitale Abbilder klassischer Wertpapiere auf einer Blockchain.

Netflix-Titel büssten hingegen 4,7 Prozent ein. Analyst Seven Cahall von der Bank Wells Fargo stufte die Aktien wegen seiner Skepsis gegenüber der Content-Strategie des Streamingriesen ab. Er sieht die Gefahr, dass beliebte Eigenproduktionen verloren gehen, sollte Netflix in Konkurrenz zu Youtube zu einer umfassenderen Content-Plattform umgestaltet werden.

Im Stahlsektor ging es für Nucor und Steel Dynamics um 6,3 beziehungsweise 4,1 Prozent bergab. In beiden Fällen reagieren die Anleger enttäuscht auf die Zielsetzungen der Unternehmen für das dritte Quartal.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)