11:45
Der SMI notiert kurz vor Mittag um 1,0 Prozent im Minus bei 13'669 Punkten. Das Tagestief aus der Startphase lag bei 13'644. Unter den 20 SMI-Einzelwerten sind die Verlierer (18) klar in der Überzahl. Der Mid-Cap-Index SMIM - ohne die Schwergewichte - büsst 0,3 Prozent auf 3043 Punkte ein und der breite SPI 0,9 Prozent auf 19'374 Punkte.
Innerhalb des SMIM bilden Straumann (-3,5 Prozent), Avolta (-2,9 Prozent) und DSM Firmenich (-2,8 Prozent) das Schlusstrio. Für letztere hat die Bank Vontobel das Rating auf «Hold» von zuvor «Buy» zurückgenommen.
Sonova (+1,4 Prozent) hingegen halten sich gegen den negativen Gesamttrend klar im Plus. Dass es hier nach einem zuletzt mehr als drei Wochen dauernden Aufwärtstrend noch nicht zu Gewinnmitnahmen kommt, dürfte auch mit einer Hochstufung durch Goldman Sachs auf «Buy» zu tun haben. Die US-Bank sieht ein wieder anziehendes Wachstum in der Branche und dabei Marktanteilsgewinne von Sonova.
Im breiten Markt fallen Newron mit einem Minus von 5,8 Prozent auf, wobei dieses in der Spitze gar bei rund 20 Prozent gelegen hat. Das Pharmaunternehmen hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA ein schriftliches Dokument zu dem seit April 2026 bestehenden klinischen Stopp in US-Studienzentren erhalten.
Nach einer bereits schwachen Eröffnung hat sich der Leitindex SMI mittlerweile aber von den Tiefstständen etwas lösen können. Die zuvor viertägige Erholungsphase ist damit abrupt wieder beendet. Derzeit orientiert sich der SMI an der Marke von 13'700 Punkten, das noch Anfang September gehaltene Niveau bei über 14'000 bleibt damit eine ferne Erinnerung. Die Stimmung wird in Marktkreisen als weiterhin angespannt bezeichnet.
Die hohen Ölpreise und Anleiherenditen, sowie die anhaltenden politischen Sorgen rund um Frankreich bildeten einen Dreiklang, der die Risikobereitschaft der Anleger dämpfe, heisst es in einem Kommentar von Captrader. Von einem Orkan könne zwar noch nicht die Rede sein, zumindest für einen kräftigen Herbststurm würden sich die Zeichen aber mehren.
Aus dem Nahen Osten kommen mit Meldungen über Tankerbeschüsse im persischen Golf zusätzliche Stimmungsdämpfer. Aber auch Medienberichte zu Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach statt eines Deals mit dem Iran vielmehr noch vor den Midterm-Wahlen neue Angriffe in Vorbereitung seien, lassen kaum Optimismus auf eine baldige Entspannung aufkommen. Entsprechend befindet sich auch der Ölpreis weiter im Lift nach oben. Mittlerweile notiert das schwarze Gold bei über 104 US-Dollar je Fass der Sorte Brent, noch am Vorabend lag der Preis zeitweise unter 100 Dollar.
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10:58
Am breiten Markt verlieren Newron (-4,6 Prozent) nach einer Meldung über ein Schreiben der US-Arzneimittelbehörde zu einem klinischen Stopp.
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09:46
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien
Sandoz: Goldman Sachs erhöht auf 85 (80) Fr. - Buy
Swiss Re: Goldman Sachs erhöht auf 121 (118) Fr. - Sell
Sonova: Goldman Sachs senkt auf 215 (230) Fr. – Buy (Neutral)
Amrize: Research Partners senkt auf 46.50 (49) Fr. – Buy
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09:15
Der SMI startet am Donnerstag 1,0 Prozent tiefer in den Handel bei 13'677 Punkten. Der Index mittelgrosser Werte SMIM verliert 0,6 Prozent. Von den Blue Chips gewinnen nur Swiss Re (+0,2 Prozent) dazu. Richemont verlieren 1,8 Prozent. Jefferies hat das Kursziel des Luxusgüterkonzerns auf 200 (von 220) Franken gesenkt.
Im breiteren Markt legen gegen den Trend Sonova (+0,6 Prozent) weiter zu. Die Aktie befindet sich nach dem seit drei Wochen andauernden starken Lauf auf einem neuen Jahreshoch.
Der Leitindex SMI hat am Vortag zwar zum vierten Mal in Folge höher geschlossen und dabei auch die Marke bei 13'800 zurückerobert. Die Stimmung bleibt aber angespannt. Dafür sorgen die weiter steigenden Anleiherenditen und die anhaltend hohen Ölpreise, was die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.
Das am Vorabend veröffentlichte Protokoll der letzten Zinssitzung der US-Notenbank hat die Zinssorgen noch untermauert. So haben alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützt. Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich, noch offen ist dabei, ob das bereits im Oktober oder erst im Dezember geschehen soll.
Ölpreis hält sich hartnäckig über 100 US-Dollar
Der Ölpreis hat derweil über Nacht auf hohem Niveau weiter angezogen und kostet derzeit deutlich über 102 US-Dollar. Dazu tragen neue Meldungen über Tankerbeschüsse im Persischen Golf bei. Aber auch Medienberichte zu Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump, wonach statt eines Deals mit dem Iran vielmehr noch vor den Midterm-Wahlen neue Angriffe in Vorbereitung seien.
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08:15
Bei Julius Bär wird der Schweizer Leitindex SMI vorbörslich 0,1 Prozent tiefer gestellt. Alle Blue Chips werden negativ erwartet. Mit den grössten Verlusten notieren vor Handelsbeginn Sika, Novartis und Sandoz (je -0,6 Prozent).
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08:02
Anhaltende Versorgungsängste haben den Ölpreis am Donnerstag nach oben getrieben. Das Nordseeöl Brent und das US-Öl WTI verteuerten sich um jeweils mehr als zwei Prozent auf 102,63 beziehungsweise 90,16 Dollar je Fass. Sorgen um das Angebot aus der wichtigen Förderregion im Nahen Osten machten den Investoren zu schaffen. Die Angriffe auf Tanker in der Strasse von Hormus erreichten letzte Woche den höchsten Stand seit Beginn des Iran-Krieges.
Gleichzeitig sank die Zahl der Schiffe, die die wichtige Wasserstrasse passierten, auf das niedrigste Level seit mehr als zwei Monaten. Die Situation könnte sich noch weiter verschärfen und die Preise hoch halten, prognostizierte Saul Kavonic, Leiter des Energiebereichs bei MST Marquee. Vor Beginn des Nahost-Konflikts Ende Februar wurden rund 20 Prozent des weltweiten Öl- und Treibstoffbedarfs über die Strasse von Hormus abgewickelt.
Zusätzlicher Preistreiber ist laut Börsianern aktuell aber auch ein Tropensturm, der auf die Offshore-Fördergebiete in den USA zusteuert. Laut der Marine Minerals Administration haben die Öl- und Gasproduzenten im Golf von Mexiko bis Mittwoch aufgrund des drohenden Hurrikans insgesamt etwa ein Viertel ihrer aktuellen Ölproduktion und rund 16 Prozent ihrer aktuellen Erdgasproduktion eingestellt.
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07:58
Trotz der Erholung über 1,12 zum Dollar bleibe der Appetit auf den Euro schwach, heisst es in einem Kommentar von Swissquote. Denn die Sorgen wegen der Staatsschulden in Europa, vor allem in Frankreich, führe mittlerweile zu Kopfschmerzen. So sei etwa die Zins-Differenz zwischen französischen und deutschen Staatsanleihen erneut klar angestiegen.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) wird bei der IG Bank am Donnerstag vor Handelsbeginn 0,1 Prozent höher indexiert.
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05:30
Die Pläne grosser Technologiekonzerne, für ihre Aufrüstung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) Schulden in Milliardenhöhe aufzunehmen, haben am Donnerstag die asiatischen Börsen belastet. Berichte, wonach unter anderem SpaceX, Broadcom und Oracle die Anleihemärkte anzapfen wollen, schürten Sorgen vor einer zusätzlichen Belastung der Finanzmärkte. Diese ächzen bereits unter steigenden Ölpreisen und hohen Zinsen. «Der Aufbau der KI begann mit Barmitteln. Zunehmend läuft er auf Kredit, und Kredit verändert das Risikoprofil vollständig», sagte Nigel Green, Chef der deVere Group. «Schulden müssen planmässig zurückgezahlt werden, egal ob die Einnahmen fliessen oder nicht.» Der japanische Nikkei-Index gab 0,9 Prozent nach. Der breiter gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans verlor 0,1 Prozent.
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04:50
Am Devisenmarkt geriet der Euro unter Druck und fiel auf ein 17-Monats-Tief. Hintergrund sind Sorgen über die französischen Staatsfinanzen, die auch italienische und griechische Anleihen belasteten. Der Euro notierte bei 1,1198 Dollar. Der Dollar-Index, der die Währung zu einem Korb anderer wichtiger Währungen misst, stieg auf 102,22 Punkte und bewegte sich damit in der Nähe eines 18-Monats-Hochs. Zum Yen notierte der Dollar bei 157,90 Yen.
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04:30
Die Ölpreise zogen an. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 0,9 Prozent auf 101,14 Dollar. US-Rohöl der Sorte WTI legte um 0,8 Prozent auf 89,02 Dollar zu. Der Goldpreis gab angesichts der hohen Anleiherenditen nach und notierte mit 4105 Dollar je Feinunze in der Nähe eines Zwei-Monats-Tiefs.
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00:30
Nach den Rekordhochs der Leitindizes S&P 500 und Nasdaq 100 am Vortag haben die Anleger an den US-Aktienmärkten zur Wochenmitte Gewinne mitgenommen. Für Belastung sorgten steigende Anleiherenditen und anhaltend hohe Ölpreise, die Befürchtungen einer zunehmenden Inflation und weiterer Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed nährten.
Der Dow Jones Industrial schloss am Mittwoch 0,66 Prozent tiefer bei 51'179,87 Punkten. Der marktbreite S&P 500 sank um 0,22 Prozent auf 7801,77 Zähler. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,21 Prozent auf 31'160,08 Punkte nach unten.
Experten halten eine weitere US-Zinserhöhung bis Ende 2026 für sehr wahrscheinlich. Aus dem am Abend veröffentlichten Protokoll der letzten geldpolitischen Fed-Sitzung geht hervor, dass alle 19 Fed-Vertreter die jüngste Zinsanhebung im September unterstützten. Dabei hätten viele diesen Schritt befürwortet, um dem Risiko eines zunehmenden Inflationsdrucks entgegenzuwirken, hiess es laut dem Protokoll.
Die Papiere von Skydance setzten ihre Talfahrt vom Vortag beschleunigt fort und sanken um 6,7 Prozent. Der von der Familie des Tech-Milliardärs Larry Ellison beherrschte Filmkonzern schloss am Dienstag die gut 110 Milliarden Dollar schwere Übernahme von Warner Brothers ab und muss deshalb nun eine Schuldenlast von Dutzenden Milliarden Dollar bewältigen.
Constellation Brands kauft das Start-up SpikedAde für Getränke auf Wodkabasis. Zudem hatte der Brauereikonzern am Vortag nach Börsenschluss seine Zahlen für das zweite Geschäftsquartal 2026/27 veröffentlicht. Die Aktien stiegen um 2,4 Prozent.
Die Anteilscheine von Hess Midstream brachen um knapp 15 Prozent ein. Zuvor hatte der Ölkonzern Chevron zugestimmt, seine Anteile und Vermögenswerte an Hess Midstream an das Energieinfrastruktur-Unternehmen zu übertragen - im Gegenzug für verbesserte geschäftliche Konditionen und 200 Millionen US-Dollar in bar.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

