06:55

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich niedriger gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,3 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,5 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,2 Prozent höher bei 14'511 Punkten.

Der Schweizer Leitindex SMI verzeichnet von Montag bis Donnerstag ein leichtes Wochenminus von 0,5 Prozent. Die Frage ist nun, ob mit dem Freitagshandel noch ein Plus gelingt - oder ob sich die negative Bilanz ausweitet.

Die Vorgaben aus den USA sind dabei positiv. So hat sich der breite Dow Jones gestern nach europäischem Handelsschluss noch ins Plus manövriert, während die techlastige Nasdaq ihre Gewinne ausweitete. Der US-Technologiesektor knüpfte an den guten Vortag an, wobei insbesondere Aktien aus dem Chip- und KI-Bereich kräftig dazugewannen. Zudem gaben die Ölpreise angesichts einer relativen Ruhe im Irankrieg weiter nach.

Zum Wochenschluss legen hierzulande die Beteiligungsgesellschaft Nebag, der Handyanbieter Mobilezone und das Finanzunternehmen VZ Holding Halbjahreszahlen vor. Zudem veröffentlicht das Seco seine erste Schätzung für das BIP-Wachstum der Schweiz im zweiten Quartal. Von AWP befragte Ökonomen rechnen mit einem Wachstum zwischen 0,2 und 0,4 Prozent.

Aus den USA kommen am Nachmittag noch Zahlen zum Detailhandel und dem Konsumentenvertrauen. Unternehmensseitig bleibt es derweil relativ ruhig.

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05:10

Die Aussicht auf eine Zinspause in den USA und die anhaltende Begeisterung für Künstliche Intelligenz (KI) haben den asiatischen Aktienmärkten zum Wochenschluss am Freitag Auftrieb verliehen. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien ausserhalb Japans stieg um 0,28 Prozent ‌und steuerte ⁠auf den stärksten Wochengewinn seit Mitte Juni zu. In Tokio gewann der japanische Leitindex Nikkei 1,5 Prozent. Auch in Südkorea griffen Anleger ⁠zu: Der Leitindex Kospi legte um 0,82 Prozent auf 6868,89 Punkte zu und beendete damit eine siebenwöchige Verlustserie.

Trotz der stockenden Friedensgespräche im Nahen Osten und der US-Drohung, ‌den wirtschaftlichen Druck auf den Iran samt einer Seeblockade zu erhöhen, blendeten die Investoren ‌die geopolitischen Risiken weitgehend aus. «Die Märkte scheinen vorerst bereit zu sein, ein ​erhebliches Mass an Unsicherheit zu tolerieren, ohne höhere Risikoprämien zu verlangen», sagte John Sidawi, Portfoliomanager bei Federated Hermes. In Südkorea profitierten Technologiewerte von der KI-Fantasie: Während die Papiere des Chipbauers SK Hynix um 3,01 Prozent zulegten, gaben die Aktien des Konkurrenten Samsung Electronics um 0,37 Prozent nach. Zu den Gewinnern zählten auch die Autobauer Hyundai Motor und Kia mit Aufschlägen von 5,73 und 1,97 Prozent.

In China ‌rückte das Vorgehen der Notenbank in den Fokus. Die People's Bank of China (PBOC) pumpte 349 Milliarden Yuan in das Bankensystem und signalisierte damit eine stärkere Kontrolle der kurzfristigen Zinsen. Unterdessen warnte Charu Chanana, Anlagestratege bei Saxo, vor zu viel Optimismus an den asiatischen Märkten, da die ​Rally vor allem von Schlagzeilen getrieben sei. «Ohne Klarheit über den Nahen Osten könnte ein erneuter Ölpreisanstieg ​die Inflations- und Zinssorgen schnell wieder aufleben lassen», erklärte Chanana. Eine Eskalation des Konflikts ​könnte Investoren aus der Reserve locken und eine deutlich höhere Volatilität auslösen.

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04:30

Am Devisenmarkt rückte der japanische Yen wieder in den Fokus, da er sich der psychologisch ‌wichtigen Marke von 160 nähert, was Spekulationen über eine erneute Intervention der Regierung in Tokio schürte. Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 159,37 Yen und legte leicht auf 6,7435 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte er etwas auf 0,8135 Franken vor. Parallel dazu ​blieb der ​Euro fast unverändert bei 1,1536 Dollar und zog leicht auf 0,9387 Franken ⁠an.

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03:05

Trotz der Spannungen im Nahen Osten und der Sorge vor einer Ausweitung des ​Konflikts mit dem Iran zeigten ⁠sich die Ölmärkte wenig bewegt. Am Rohstoffmarkt stagnierte die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee bei 87,02 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte kaum verändert bei 81,24 Dollar. Zuvor hatten die Preise nachgegeben, steuerten aber dennoch auf einen Wochengewinn von rund vier Prozent zu, da die Anleger die geopolitische Lage genau im Blick behielten.

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01:30

Der US-Technologiesektor hat am Donnerstag an seinen guten Vortag angeknüpft. Der Nasdaq 100 gewann 1,15 Prozent auf 30'084,50 Punkte. Ihm halfen etwas nachlassende Inflations- und Zinssorgen. Die Ölpreise gaben angesichts einer relativen Ruhe im Nahostkonflikt deutlich nach. Bei den US-Erzeugerpreisen für Juli verlangsamte sich zudem der Anstieg stärker als erwartet.

Der marktbreite S&P 500 stieg im Verlauf auf ein Rekordhoch und beendete den Handel etwas darunter mit plus 0,65 Prozent auf 7.798,99 Punkten. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit plus 0,13 Prozent auf 53'839,99 Zählern.

Die Cisco-Aktien litten unter Gewinnmitnahmen. Überraschend gute Geschäftszahlen und Unternehmensziele des Netzwerk-Ausrüsters reichten nicht aus, um den aus Anlegersicht eher enttäuschenden Ausblick für die Geschäfte mit Künstlicher Intelligenz (KI) zu kompensieren. Die Papiere verloren 8,4 Prozent, sind aber in diesem Jahr mit einem Plus von immer noch mehr als 47 Prozent stark gelaufen.

Die Anteile von Workday schnellten an der Spitze im Nasdaq 100 um 17,8 Prozent in die Höhe. Der Nachrichtenagentur Reuters zufolge befindet sich der Finanzinvestor Silver Lake in Verhandlungen über eine Übernahme des auf Finanz- und Personalmanagement spezialisierten Softwareanbieters.

Sandisk gewannen 13,7 Prozent. Hier kam das auf dem Investorentag des Speicherprodukte-Herstellers vorgestellte Finanzmodell für 2028 bis 2030 gut an.

Salesforce zogen um 4,2 Prozent an. JPMorgan hatte die Beobachtung der Aktien des Softwarekonzerns mit «Overweight» wieder aufgenommen. Analyst Samik Chatterjee rechnet mit einer baldigen Beschleunigung im Kerngeschäft. Sorgen wegen einer Disruption im Unternehmenssoftware-Geschäft durch KI seien übertrieben.

Nach ihrer steilen Rally der vergangenen Tage brachen die Aktien von Hertz um mehr als 16 Prozent ein, nachdem bekannt wurde, dass die Vermögensverwaltungsgesellschaft Pershing Square ihre Beteiligung an dem Autovermieter verkauft hat.

Von den in Hongkong euphorisch aufgenommenen Geschäftszahlen des Computerherstellers Lenovo profitierten in New York die Aktien von HP Inc , HP Enterprise und Dell mit Aufschlägen zwischen 1,8 und 6,9 Prozent.

Birkenstock verzeichnete eine solide Nachfrage nach Sandalen. Die Anleger honorierten die Quartalszahlen und den erhöhten Ausblick des Unternehmens mit einem Zuwachs von 11,6 Prozent.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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