07:00

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,4 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern ebenfalls steigen (+0,3 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,3 Prozent höher bei 14'406 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,3 Prozent höher bei 14'406 Punkten.

Der Schweizer Aktienmarkt könnte am Dienstag zumindest im frühen Geschäft von den positiven Vorgaben aus den USA Rückenwind erhalten. An den US-Börsen ging es zum Start in den Monat August zum dritten Mal in Folge nach oben, wobei vor allem die im Juni und Juli arg zurückgestuften Tech-Werte an der Nasdaq erneut klar anzogen.

Unterstützung kam von der Absage neuer Angriffe gegen den Iran durch die Vereinigten Staaten. Präsident Trump kündigte in der Folge eine neue Gesprächsrunde mit Vertretern der Islamischen Republik an, ohne allerdings Details dazu zu nennen. Der Iran wiederum befindet sich nach eigenen Angaben in Verhandlungen mit dem Oman über einen gemeinsamen vorläufigen Schifffahrtskorridor in der strategisch wichtigen Strasse von Hormus.

Die wichtigsten Aktienmärkte in Asien konnten die positiven Vorgaben aus den USA allerdings nicht aufgreifen und gaben mehrheitlich nach. In Tokio belastete der nach der gemeinsamen Intervention Japans und der USA weiter feste Yen vor allem exportorientierte Unternehmen. In Seoul litten die Kurse erneut unter der anhaltenden Volatilität der Technologiewerte.

Hierzulande werden in der laufenden Woche zahlreiche weitere Firmen über den Geschäftsgang im ersten Halbjahr berichten. Am Dienstag geht es allerdings noch relativ beschaulich los. Angesagt sind die Zahlen des Sensoren- und Halbleiter-Herstellers AMS Osram und von der nicht kotierten Lufthansa-Tochter Swiss.

Auf Konjunkturseite wird das BFS die Zahl der Logiernächte in der Schweiz im Juni vorlegen.

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05:15

Angetrieben von positiven Vorgaben der Wall Street haben die Börsen in Asien am Dienstag überwiegend zugelegt. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte ‌0,1 Prozent ⁠fester. Besonders deutlich ging es in Südkorea mit einem Plus von bis zu 2,1 Prozent ⁠aufwärts. Der japanische Nikkei-Index gab hingegen um 0,3 Prozent nach. Für Zuversicht sorgten Daten, wonach die Aktivität im US-verarbeitenden Gewerbe ‌im Juli auf den höchsten Stand seit mehr als vier ‌Jahren gestiegen war. Dies hatte dem Dow-Jones-Index am ​Vortag zu einem Rekordschluss verholfen. «Die Risikomärkte haben eindeutig die Kurve gekriegt», sagte Chris Weston, Analysechef bei der Pepperstone Group. Gleichzeitig rechnen die Anleger weiterhin mit einer Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed im September. Die Wahrscheinlichkeit für einen Schritt um 25 Basispunkte wird derzeit auf 65 Prozent geschätzt.

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04:04

Am ‌Devisenmarkt zog der Dollar zum Yen um 0,3 Prozent auf 157,62 Yen an und erholte sich damit weiter von der koordinierten Intervention der USA und Japans in der Vorwoche. Zum chinesischen Yuan ​legte er leicht auf 6,7566 Yuan zu. Zur Schweizer Währung rückte der ​Dollar auf 0,8097 Franken vor. Der Euro notierte fast ​unverändert bei 1,1511 Dollar und zog zum Franken leicht auf 0,9320 Franken an.

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03:35

Die Ölpreise legten zu. Ein Barrel (159 ‌Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 84,75 Dollar. Das US-Öl WTI notierte ein Prozent fester bei 81,12 Dollar. Am Montag war der Preis für Brent auf ein Drei-Wochen-Tief gefallen. ​Händler ​verwiesen auf die Pattsituation im Konflikt zwischen den ⁠USA und dem Iran. Die Kryptowährungen Bitcoin und Ether ​gaben jeweils um 0,5 Prozent ⁠auf 63.446,35 Dollar beziehungsweise 1.857,44 Dollar nach.

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01:14

An der Wall Street haben der Dow und der S&P 500 zum Wochenauftakt Anlauf auf ihre Rekordhochs genommen. Die Absage neuer Angriffe auf den Iran durch die Vereinigten Staaten verlieh am Montag den beiden viel beachteten Indizes und dem New Yorker Aktienmarkt insgesamt Rückenwind. Insbesondere die zuletzt etwas ins Hintertreffen geratenen Technologiewerte zogen deutlich an.

Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,78 Prozent auf 28.776,80 Punkte nach oben. Der Dow Jones Industrial stieg um 1,32 Prozent auf 53.178,41 Punkte. Damit fehlt dem Leitindex nicht mehr viel zum Rekordwert vom 7. Juli bei 53.289 Zählern. Der marktbreite S&P 500 gewann 1,48 Prozent auf 7.600,50 Zähler. Auch er befindet sich knapp unter seinem Höchststand.

US-Präsident Donald Trump bezeichnete neue Gespräche mit dem Iran als «letzte Chance» für Teheran. Man befinde sich in Gesprächen - und zwar auf Wunsch des Irans, sagte Trump im Weissen Haus. Er bekräftigte, dass verschiedene Staaten die USA darum gebeten hätten, der Diplomatie eine letzte Chance zu geben.

Trumps Darstellung zufolge drehen sich die Gespräche um die Öffnung der für den internationalen Gas- und Ölhandel zentralen Strasse von Hormus. Demnach geht es darum, die Meerenge bis diesen Dienstag vollständig zu öffnen. In einer zweiten Phase soll es seiner Darstellung nach dann um die «Denuklearisierung» des Irans gehen - das werde länger dauern, räumte Trump ein.

Unter den grössten Gewinnern im Dow knüpften die Anteilscheine von Amazon an ihren Kurssprung vom Freitag an und stiegen am Ende um 4,6 Prozent. Sie traten damit erstmals in den exklusiven Club derjenigen Konzerne ein, die an der Börse drei Billionen Dollar oder mehr wert sind. Amazon profitiert derzeit vom aktuellen Boom rund um Künstliche Intelligenz (KI) vor allem über die Cloud-Sparte AWS, die der weltgrösste Anbieter von Rechenleistung aus dem Netz ist. Im vergangenen Quartal stieg der AWS-Umsatz deutlicher als vom Analysten im Schnitt erwartet.

Laut dem Experten Brent Thill vom Analysehaus Jefferies haben die drei sogenannten Hyperscaler Amazon, Alphabet und Microsoft einen Wendepunkt beim Umsatzwachstum erzielt. Unter Hyperscaler versteht man sehr grosse Cloud-Anbieter, die weltweit eine Recheninfrastruktur mit Servern betreiben. Die Anteilscheine von Alphabet und die von Microsoft gewannen jeweils fast fünf Prozent.

An der Dow-Spitze zogen die Papiere von Boeing um acht Prozent an. Auch den Papieren des Flugzeugbauers kamen positive Analystenkommentare zugute. So stufte Exane BNP Paribas die Aktien auf «Outperform» hoch und rechnet so damit, dass sich die Papiere in den kommenden zwölf Monaten besser als der Sektor entwickeln werden. Sheila Kahyaoglu von Jefferies schrieb, das abgelaufene Jahresviertel sei ein voller Erfolg gewesen. Im Kerngeschäft hätten sich die Dinge weiter verbessert.

Zudem gab es für Boeing eine positive Unternehmensnachricht: Nach jahrelangen Verzögerungen wurde nun eine Zulassung für das kleinste Flugzeug der Modellfamilie 737 Max erteilt. Der Airbus-Rivale kann jetzt Maschinen des Typs 737 Max 7 an Kunden ausliefern.

Dagegen büssten die Anteilscheine von Chevron fast zwei Prozent ein, Exxon-Mobil-Aktien gaben leicht nach. Trump hatte beide Ölkonzerne wegen ihrer sprunghaft gestiegenen Gewinne im Zuge der mit dem Iran-Krieg in die Höhe geschnellten Ölpreise kritisiert.

Als Schlusslicht im S&P 500 knickten die Papiere von Marriott International um rund sieben Prozent ein. Eine höhere Gewinnprognose für das laufende Jahr war den Anlegern bei der Hotelkette nicht genug gewesen.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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