11:55
Emmi habe robuste Umsatzzahlen über den Erwartungen publiziert, schreibt die Zürcher Kantonalbank (ZKB). Laut dem zuständigen Analysten liegt die relative Bewertung der Aktie mit einem 12-Monat-KGV von 16,1 gut 26 Prozent unter dem zehnjährigen Durchschnitt von 21,8 (KGV: Kurs-Gewinn-Verhältnis).
Den fairen Wert der Emmi-Aktie beziffert der Experte mit 1116 Franken. Demnach haben die Titel auch nach dem Zuwachs vom Donnerstag viel Raum nach oben. Über 1000 Franken waren die Valoren des Innerschweizer Unternehmens zuletzt im Jahr 2022 wert.
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10:35
ABB gewinnen in der Spitze 8,8 Prozent, nachdem der Elektrotechnikkonzern im vergangenen Jahr Rekorde bei Umsatz und Ergebnis eingefahren hat. Die Wachstumsaussichten 2026 seien besser als vom Markt erwartet für ABB und vermutlich auch für den gesamten Elektrotechnikbereich, heisst es in einem Kommentar von JP Morgan.
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09:40
Die Schweizer Börse steht gemessen am SMI 0,26 Prozent höher. Der Leitindex steht bei 13'059 Punkten.
Grund für den Zuwachs ist vor allem die starke Kursreaktion der ABB-Aktien nach dem Quartalsbericht. Dagegen wird der Anstieg von den nach Zahlen tieferen Roche Bons etwas gebremst. Die weitere Entwicklung des Marktes dürfte nun davon abhängen, wie sich die Kurse der zwei Schwergewichte weiter entwickeln, heisst es am Markt.
Die Vorgaben aus den USA seien ausserdem wenig richtungsweisend, heisst es weiter. Und auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank habe keine neuen Impulse gegeben. Das Fed hat die Zinsen wie erwartet unverändert gelassen. Marktbeobachter gehen nun davon aus, dass es vorerst keine Zinssenkungen geben wird. Derweil sorgt auch die geopolitische Entwicklung, verstärkt im Nahen Osten, für Verunsicherung.
Den deutlichsten Abschlag gibt es derweil bei Givaudan (-5,1 Prozent). Der Aromen- und Duftstoffhersteller hat 2025 organisch weiter oberhalb der Guidance zugelegt, gegenüber dem starken Vorjahr aber an Schwung verloren. Insgesamt wurden die Erwartungen der Analysten aber verfehlt.
Zunächst standen auch Roche deutlich unter Druck, was den SMI hemmte. Doch dann setzten die Bons zu einer Erholung an und grenzten das Minus auf aktuell noch 0,2 Prozent ein. Der Pharmakonzern hat 2025 die eigenen Ziele erfüllt und auch der Blick nach vorne verspricht weiteres Wachstum. Zudem wird die Dividende ein weiteres Mal erhöht. Analysten hätten halt noch mehr erwartet, heisst es.
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09:20
Neue Kursziele und Ratings für Schweizer Aktien:
- Logitech: Goldman Sachs senkt auf 93 (107) Fr. - Buy
- Logitech: Deutsche Bank senkt auf 75 (80) - Hold
- Sika: Deutsche Bank senkt auf 155 (168) - Hold
- Lonza: Goldman Sachs senkt auf 670 (680) Fr. - Buy
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09:10
Der SMI startet mit einem Plus von 0,4 Prozent. Er steht bei 13'074 Punkten.
ABB ist die grosse Gewinnerin im Leitindex: plus 6,7 Prozent. Auch Kühne+Nagel (+1,5 Prozent) und Sika (+1 Prozent) legen zu.
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08:05
Der SMI verliert im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,18 Prozent.
Im Plus steht der Technologiekonzern ABB. Die Aktie verbessert sich um 3,9 Prozent.
Der breite Markt ist bei einem leichten Rückgang um 0,03 Prozent fast unverändert. Bucher, Emmi, Komax sowie Landis+Gyr legen je 0,9 Prozent zu. Sandoz befindet sich ebenfalls in der Gewinnzone (+0,4 Prozent). Ansonsten ist die Kurstafel überwiegend rot eingefärbt.
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08:00
Die Rally bei den Edelmetallpreisen scheint kaum zu bremsen. Geopolitische Unsicherheiten und der schwache Dollar treiben den Preis für die «Anti-Krisen-Währung» Gold um bis zu 3,6 Prozent auf ein frisches Rekordhoch von 5594,82 Dollar je Feinunze - seit Jahresbeginn hat sich das gelbe Metall bereits um knapp 30 Prozent verteuert.
Gold sei nicht mehr nur ein Krisenschutz oder ein Inflationsschutz, es werde zunehmend als neutraler und zuverlässiger Wertspeicher betrachtet, kommentieren die Analysten von OCBC.
Die aktuell hohe Nachfrage nach physischen Vermögenswerten lässt auch den Kupferpreis abheben. Er steigt an der Londoner Metallbörse um bis zu 7,9 Prozent auf den Rekordwert von 14.125 Dollar je Tonne.
Die US-Währung befand sich zuletzt im freien Fall - der Dollar-Index markierte in dieser Woche wegen der Unsicherheit über die US-Wirtschafts- und Zinspolitik zeitweise ein Vier-Jahres-Tief von 95.591 Punkten. Ein schwacher Dollar macht Rohstoffe für Anleger mit anderen Währungen erschwinglicher und kurbelt dadurch die Nachfrage an.
Für eine Flucht in die gern als sichere Häfen angesteuerten Edelmetalle sorgen auch die US-Drohungen eines Militärschlags gegen den Iran.
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06:20
Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,35 Prozent tiefer bei 12'995 Punkten.
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06:15
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04:45
Die Rekordjagd an den asiatischen Aktienmärkten hat am Donnerstag eine Pause eingelegt. Grund dafür waren gemischte Bilanzen aus dem US-Technologiesektor, die vor den mit Spannung erwarteten Zahlen von Apple für Zurückhaltung bei den Anlegern sorgten.
Zudem signalisierte die US-Notenbank Fed eine Zinspause. Fed-Chef Jerome Powell sprach von sich deutlich verbessernden Konjunkturaussichten.
In Tokio blieb der 225 Werte umfassende Nikkei-Index fast unverändert bei 53'357 Punkten. Der breiter gefasste Topix verlor 0,1 Prozent auf 3530 Zähler. Die Börse in Shanghai zeigte sich ebenfalls kaum verändert. Obwohl der südkoreanische Elektronikriese Samsung seinen Betriebsgewinn dank der hohen Nachfrage nach KI-Chips verdreifachen konnte, gaben die Aktien in Seoul um 1,2 Prozent nach.
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02:45
Am Devisenmarkt stand der Dollar unter Druck, obwohl Vertreter der US-Regierung und der Europäischen Zentralbank (EZB) verbal Unterstützung leisteten. Der Dollar verlor 0,3 Prozent auf 152,97 Yen und legte leicht auf 6,9472 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,3 Prozent niedriger bei 0,7658 Franken. Parallel dazu stieg der Euro um 0,2 Prozent auf 1,1980 Dollar und zog leicht auf 0,9175 Franken an.
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01:50
Die Ölpreise zogen auf ein Viermonatshoch an. Händler verwiesen auf die Warnung von US-Präsident Donald Trump an den Iran vor möglichen Angriffen, sollte es zu keiner Einigung im Atomstreit kommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,2 Prozent auf 69,20 Dollar. Das US-Öl WTI notierte 1,3 Prozent fester bei 64,02 Dollar. Edelmetalle setzten ihre Rekordjagd fort. Gold und Silber kletterten auf neue Allzeithochs. Der Preis für eine Feinunze Gold stieg um 1,8 Prozent auf 5485 Dollar.
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23:55
Vor Quartalszahlen grosser Technologiekonzerne haben sich am Mittwoch die New Yorker Börsen mit moderaten Gewinnen im Tech-Sektor und einer verhaltenen Entwicklung bei Standardwerten aus dem Handel verabschiedet.
Die Zinsentscheidung der US-Notenbank bewegte kaum. Die Fed veränderte wie erwartet ihre Leitzinsen nicht. Die Arbeitslosenquote habe sich stabilisiert, während die Inflation weiter auf erhöhtem Niveau liege, hiess es zur Begründung. Marktbeobachter gehen davon aus, dass es vorerst keine Zinssenkungen geben wird.
Der marktbreite S&P 500, der zum Auftakt erstmals in seiner Geschichte die Marke von 7000 Punkten hinter sich gelassen hatte, kam letztlich wieder etwas zurück und schloss mit minus 0,01 Prozent auf 6978 Punkten. Der Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich ebenfalls kaum von der Stelle mit plus 0,02 Prozent auf 49'016 Zähler. Der anfangs noch in Richtung Rekordhoch steigende technologielastige Nasdaq 100 verringerte seinen Gewinn auf 0,32 Prozent beim Stand von 26'023 Punkten.
Papiere von Halbleiter-Aktien waren zur Wochenmitte gefragt. Überzeugende Geschäftszahlen und Prognosen von Texas Instruments , vom niederländischen Chipindustrie-Ausrüster ASML und vom südkoreanischen Chiphersteller SK Hynix gaben Auftrieb, wenngleich sich bei ASML Experten Sorgen machen, ob der Halbleiterbranchen-Ausrüster seine Kapazitäten schnell genug ausbauen kann, um die steigende Nachfrage zu bedienen.
Bei Texas Instruments belief sich das Kursplus auf fast 10 Prozent. Der Konzern profitierte davon, dass sich die Nachfrage nach Chips für industrielle Anwendungen und Autos zu erholen scheint. Micron setzten ihre steile Rekordrally mit einem Plus von gut 6 Prozent fort. Für Intel ging es um 11 Prozent hinauf.
(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

