10:35

Weniger Umsatz, aber ein satter Gewinnsprung: Der britische Schuhhersteller Dr. Martens erntet die Früchte ‌seiner ⁠neuen Strategie, die den weitgehenden Verzicht auf Rabatte ⁠vorsieht. Die Aktien springen zeitweise 12 Prozent an.

Der bereinigte Vorsteuergewinn schnellte im Geschäftsjahr 2025/26 um 61 ‌Prozent auf 55 Millionen Pfund in ‌die Höhe, obwohl der ​Umsatz um knapp drei Prozent auf 765 Millionen Pfund schrumpfte, wie der für seine klobigen Stiefel mit gelber Naht bekannte Traditionskonzern am Dienstag mitteilte. Die ‌Dividende soll stabil bei 2,55 Pence je Aktie gehalten werden.

Vorstandschef Ije Nwokorie erklärte, das Unternehmen habe die Wende ​zum Gewinnwachstum geschafft. Man habe sich ​darauf konzentriert, die Qualität der ​Einnahmen zu verbessern, indem man Rabattaktionen sowohl im eigenen Geschäft ‌als auch im Grosshandel reduziert habe. Dies führte zu einer höheren Bruttomarge. Für das laufende Geschäftsjahr 2026/27 rechne ​er mit ​einem weiteren deutlichen ⁠Gewinnwachstum. «Die Nachfrage nach der Marke Dr. ​Martens wächst weiter», ⁠erklärte Nwokorie. Dies zeige sich in steigenden Zahl ‌von Kooperationsanfragen, einer verstärkten Unterstützung seitens der Grosshandelspartner sowie einer starken Resonanz der Verbraucher auf ‌neue Produktfamilien.

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09:55

Der Schweizer Aktienmarkt hat sich am Dienstag zum Start freundlich gezeigt. Der Leitindex SMI zeigt sich im frühen Handel mit plus 1,2 Prozent auf 13'393 Punkte. Die Gewinner sind dabei klar in der Überzahl - mit 19 zu 1. Der SMIM mit den mittelgrossen Werten rückt um 0,9 Prozent auf 2988,6 Punkte vor und der breite SPI um 1,1 Prozent auf 18'918 Punkte.

Kursbewegende Nachrichten zu Bluechips sind aktuell Mangelware. An der Indexspitze zeigen sich Lonza (+3,2 Prozent), Alcon (+2,4 Prozent) und Partners Group (+2,4 Prozent) mit Kursgewinnen über zwei Prozent. Kühne+Nagel (+0,1 Prozent) und Swiss Life (-0,01 Prozent) bilden indes das Schlusslicht.

Roche (+1,2 Prozent) kündigten für den ASCO-Kongress neue Daten aus seiner Krebs-Pipeline an. Während Novartis (+0,9 Prozent) sich wenig bewegen, ziehen die Titel des dritten Schwergewichts Nestlé (+1,6 Prozent) an.

In der zweiten Reihe fallen Adecco (-1,4 Prozent) nach einer Abstufung auf «Sell» durch die UBS, während AMS Osram (+4,3 Prozent) ihren Höhenflug dank einer JPMorgan-Studie fortsetzen.

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09:30

Neue Ratings und Kursziele für Schweizer Aktien:

Adecco: Research Partners senkt auf 17,00 (21,00) Fr. - Halten

Adecco: UBS senkt auf Sell (Neutral) - Ziel 13 (21) Fr.

Amrize: Julius Bär senkt auf 47 (53) Fr. – Hold

Amrize: Research Partners senkt auf Halten (Kaufen) - Ziel 46 (56) Fr.

AMS Osram: JPM erhöht auf Overweight (Neutral) - Ziel 23,60 (11,80) Fr.

Geberit: Citigroup senkt auf 520 (575) Fr. – Neutral

Holcim: Research Partners erhöht auf 83 (76) Fr. - Halten

Lindt&Sprüngli: JPMorgan senkt auf 87'000 (100'000) Fr. – Underweight

Schindler: Research Partners erhöht auf 293 (270) Fr. - Halten

Sonova: JPMorgan erhöht auf 189 (163) Fr. – Neutral

Sunrise: Goldman Sachs senkt auf 39 (42) Fr. – Sell

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09:05

Der Schweizer Aktienmarkt notiert am Dienstag freundlicher. Der Leitindex SMI steigt kurz nach Börsenstart um 0,4 Prozent auf 13'292 Punkten.

Die Börsen nehmen positiv auf, dass US-Präsident Donald Trump offenbar einen ursprünglich für den heutigen Tag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat. Er zeigte sich optimistisch, dass es zu einem Deal komme. Insgesamt dürfte die Stimmung einem Händler zufolge aber weiterhin von Skepsis geprägt sein. Denn Trump stellte gleichzeitig erneute Militärschläge in Aussicht, sollte es nicht zu einer Einigung kommen. «Derzeit reicht ein Funke, um die Stimmung auf die eine oder andere Seite zu kippen», so der Händler.

Bei den Ölpreisen kam es immerhin zu einer leichten Entspannung: Der Preis für ein Fass der Sorte Brent gab um rund 2 Prozent nach. Dennoch bleiben die Preise stark erhöht, und die Sorge vor den Auswirkungen auf Inflation und Konjunktur wächst. Derweil nahmen Anleger in Asien insbesondere bei Chipwerten Gewinne mit, nachdem auch die Nasdaq am Vorabend vor den für Mittwochabend geplanten Nvidia-Zahlen nachgegeben hatte. Ansonsten ist der Kalender recht ausgedünnt, auch am Nachmittag stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten an.

Der Pharmakonzern Roche (Aktie +0,2 Prozent) kündigte neue Daten aus seiner Krebs-Pipeline für den bevorstehenden Asco-Kongress in den USA an. Besonders im Mittelpunkt steht dabei der Wirkstoff Giredestrant zur Behandlung von Brustkrebs.

Derweil erhöht Sika (+0,5 Prozent) die Präsenz in den USA und eröffnet eine neue Mörtel-Produktionsanlage in New Jersey - die grösste des Bauchemieherstellers in den Vereinigten Staaten.

Analystenkommentare könnten indes in der zweiten Reihe für Bewegung sorgen. So hat JPMorgan die Einstufung für AMS Osram (vorbörslich +4,7 Prozent) auf «Overweight» erhöht und das Kursziel auf 23,60 Franken verdoppelt. Hingegen fallen Adecco (vorbörslich -3,9 Prozent) vorbörslich nach einer Abstufung auf «Sell» durch die UBS am Vorabend.

Bei Bossard kündigt sich ein Wechsel in der Konzernleitung an. CFO Stephan Zehnder tritt nach über 20 Jahren per Ende März 2027 zurück.

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08:04

Der Schweizer Aktienmarkt (SMI) wird im vorbörslichen Handel bei Julius Bär 0,1 Prozent höher auf 13'255 Punkten indiziert. Alle SMI-Titel werden im Plus erwartet. Die Kursgewinne reichen von +0,04 Prozent bis +0,12 Prozent.

Auch der breite Markt dürfte etwas fester in den Tag starten – mit einem Plus von rund 0,06 Prozent. Die grössten Bewegungen werden bei Adecco (-2,2 Prozent) und ams Osram (+4,7 Prozent) prognostiziert. Bei Adecco wurde vorbörslich ein Rating reduziert, ams stufte JPMorgan auf Übergewichten hoch.

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07:30

Südkoreanische Aktien brachen am Dienstag ein, nachdem Verluste bei US-Chipwerten Anleger veranlassten, Gewinne aus der jüngsten Rallye der Halbleiterbranche mitzunehmen.

Der Leitindex KOSPI verlor am Dienstagmorgen rund 3,1 Prozent. Seit Jahresbeginn hat der Index dennoch über 70 Prozent zugelegt, nachdem er 2025 bereits 76 Prozent gestiegen war.

«Die wichtigsten Halbleiteraktien – sowohl inländische als auch internationale – stehen nach den starken jüngsten Kursanstiegen unter Gewinnmitnahmedruck», erklärte Han Ji-young, Analystin bei Kiwoom Securities.

Unter den Schwergewichten des KOSPI verlor Samsung Electronics 3,20 Prozent, während SK Hynix rund 3 Prozent einbüsste. Der Batteriehersteller LG Energy Solution gaben ebenfalls knapp 3 Prozent nach. Hyundai Motor und der Schwesterkonzern Kia verloren derweil über 8 Prozent respektive 4,9 Prozent. 

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06:55

Der europäische Stoxx 600 wird vorbörslich leicht höher gesehen. Die Futures-Kontrakte notieren um 0,18 Prozent im Plus. Der deutsche Dax dürfte gemäss Berechnungen von Banken und Brokerhäusern weitgehend unverändert starten (+0,04 Prozent).

Der Swiss Market Index (SMI) notiert vorbörslich bei der IG Bank derweil um 0,15 Prozent höher bei 13'254.5 Punkten.

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06:20

Der Swiss Market Index (SMI) steht vorbörslich bei der IG Bank 0,25 Prozent höher bei 13'265 Punkten.

Von US-Präsident Donald Trump kommen wieder einmal widersprüchliche Signale in Bezug auf die Friedensgespräche mit dem Iran. Positiv ist zunächst, dass er einen ursprünglich für den Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat. Der Waffenstillstand scheint damit zunächst zu halten. Gleichzeitig zeigte er sich optimistisch, dass es zu einem Deal mit dem Iran kommen könnte, in dem die Interessen der Anrainerstaaten gewahrt werden und der Iran auch auf sein Atomprogramm verzichtet. Auf der anderen Seite stellte er aber auch erneute Militärschläge in Aussicht, sollte es nicht zu einem Deal kommen. Es bleibt also abzuwarten, was die Gespräche bringen.

Diese Unsicherheiten belasteten die US-Märkte. Der Ölpreis verharrte auf einem hohen Niveau und setzte somit die Börsen unter Druck. Der Dow Jones konnte sich nach den Trump-Aussagen noch in den positiven Bereich retten. Dagegen liess die technologielastige Nasdaq Federn. Insbesondere KI-Firmen büssten einen Teil der zuletzt deutlichen Gewinne ein. Händler warten hier zunächst ab, denn Nvidia wird am Mittwoch in der Nacht seine heiss ersehnten Quartalszahlen vorlegen. Diese könnten den KI-Zug weiter antreiben oder aber auch scharf abbremsen.

In der Schweiz ist die Agenda zum Ende der Q1-Saison nahezu leer. Einzig die Beteiligungsgesellschaft Aevis wird einen Einblick in ihre Bücher geben. Auch von Makro-Seite stehen keine Termine an.

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05:32

Aussichten auf eine Entspannung im Iran-Konflikt haben die asiatischen Anleger am Dienstag nur teilweise aus der Reserve gelockt. Während der breiter gefasste Topix in Tokio zu den Gewinnern zählte und 0,4 Prozent höher bei 3.840,70 Zählern ‌notierte, ⁠gehörte der 225 Werte umfassende Nikkei-Index mit einem Minus von 0,6 Prozent auf 60.429,76 Punkte zu den Verlierern. Auch in China überwogen ⁠die Kursabschläge: Die Börse Shanghai verlor 0,1 Prozent auf 4.125,40 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen fiel um 0,6 Prozent auf ‌4.803,43 Punkte.

US-Präsident Donald Trump hatte zuvor einen geplanten Angriff auf den Iran ausgesetzt und ‌Hoffnungen auf ein Abkommen mit dem Iran geschürt, was die ​Märkte bewegte. Dennoch blieben die Anleger nach einem Drohnenangriff in den Vereinigten Arabischen Emiraten am Wochenende vorsichtig. «Wir haben bereits ein ständiges Hin und Her gesehen», sagte Fabien Yip, Marktanalyst bei IG. Solange es keine echte Entspannung in der Strasse von Hormus gebe und der Schiffsverkehr dort nicht wieder zunehme, werde der Markt die Kommentare beider Seiten ignorieren.

In Japan rückten zudem überraschend starke Wirtschaftsdaten in ‌den Fokus, auch wenn die Folgen des Energie-Schocks durch den Iran-Krieg die Unternehmen belasten. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 2,1 Prozent. «Die heutigen Daten zeigen, dass die Wirtschaft vor dem Iran-Krieg auf einem soliden Fundament stand», erklärte Yoshiki Shinke, ​Chefökonom beim Dai-ichi Life Research Institute. Um die Energieversorgung künftig besser abzusichern, wollen die japanische Ministerpräsidentin ​Sanae Takaichi und der südkoreanische Präsident Lee Jae Myung einem Zeitungsbericht zufolge am ​Dienstag eine Kooperation zur gemeinsamen Ölbevorratung beschliessen.

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04:14

Im asiatischen Devisenhandel profitierte die US-Währung weiterhin von der Nachfrage nach sicheren Häfen. Der Dollar gewann geringfügig auf 158,96 Yen, ‌was Händler in Tokio wegen möglicher Interventionen zur Stützung der heimischen Währung in Alarmbereitschaft versetzte. Zudem legte der Dollar leicht auf 6,7978 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,2 Prozent höher bei 0,7854 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei ​1,1643 Dollar ​und zog leicht auf 0,9144 Franken an.

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03:00

Am Rohstoffmarkt sorgten die ⁠versöhnlicheren Töne des US-Präsidenten in Richtung Teheran für eine spürbare Entspannung, auch wenn die ​Sorgen vor langfristigen Lieferausfällen bleiben. So ⁠verbilligte sich die Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 1,9 Prozent auf 109,91 Dollar je Barrel (159 Liter). Das US-ÖlWTI notierte 0,9 Prozent schwächer bei 107,71 Dollar. Beide Sorten liegen damit aber weiterhin deutlich über ihrem Vorkriegsniveau.

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02:00

Die New Yorker Börsen haben am Montag letztlich keine gemeinsame Richtung gefunden. Dass US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben einen angeblich für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt hat, gab den Kursen letztlich wenig Schub. Ähnliches galt davor für iranische Medienberichte, wonach die USA dazu bereit seien, Ölsanktionen gegen den Iran vorübergehend auszusetzen - eine Hauptforderung Teherans für für die Zustimmung zu einem Friedensabkommen und die Wiederöffnung der Strasse von Hormus.

Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss mit einem Plus von 0,32 Prozent auf 49.686,12 Punkte. Zum Rekordhoch von 50.512 Punkten aus dem Februar fehlen ihm damit allerdings 1,6 Prozent, nachdem er am Freitag - wie auch die anderen Indizes - sichtbar unter Gewinnmitnahmen gelitten hatte.

Der marktbreite S&P 500 , der erst am Donnerstag eine Bestmarke aufgestellt hatte, verlor am Ende 0,07 Prozent auf 7.403,05 Punkte. Für den am Donnerstag ebenfalls rekordhohen Tech-Auswahlindex Nasdaq 100 ging es um 0,45 Prozent auf 28.994,37 Zähler bergab.

Derweil zogen die zeitweise schwächelnden Ölpreise zuletzt wieder klar an. «Die anhaltende Blockade der Strasse von Hormus bleibt der entscheidende Marktfaktor, da kein klares Ende in Sicht ist und die Pufferreserven der weltweiten Ölvorräte rapide schrumpfen», kommentierte Elias Haddad von der US-Bank Brown Brothers Harriman & Co.

Im Dow zählte United Health mit weiteren Gewinnmitnahmen von 0,7 Prozent zu den grössten Verlierern. Als Belastung erwies sich der Ausstieg der bekannten Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway bei dem Krankenversicherer. Derweil hat Berkshire bei der Fluggesellschaft Delta Air Lines eine Beteiligung von 2,6 Milliarden US-Dollar aufgebaut. Die Delta-Aktien traten letztlich aber auf der Stelle.

Die Titel von Rocket Lab gewannen 5,1 Prozent. Hier sorgte ein Bericht des «Wall Street Journal» für Auftrieb, wonach der Rekord-Börsengang der Weltraumfirma SpaceX von Tesla-Chef Elon Musk am 12. Juni über die Bühne gehen soll. Dabei wolle SpaceX bis zu 80 Milliarden US-Dollar bei Investoren einsammeln, schrieb die Zeitung unter Berufung auf informierte Personen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg strebt SpaceX bei der Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an.

Bei Dominion Energy konnten sich die Anleger über einen Kurssprung von 9,4 Prozent freuen. Der US-Energiekonzern Nextera will das Unternehmen für rund 67 Milliarden Dollar in eigenen Aktien übernehmen, woraufhin die Nextera-Titel 4,6 Prozent einbüssten.

Die Papiere von Regeneron Pharmaceuticals knickten um 9,8 Prozent ein, nachdem eine Melanom-Studie für das Mittel Fianlimab die Erwartungen verfehlt hatte.

(cash/AWP/Bloomberg/Reuters)

Luca_Niederkofler
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