06:55
Am Donnerstag richtet sich der Fokus der Schweizer Anleger auf die Aktien von Partners Group. Trotz negativer Schlagzeilen setzt der Finanzinvestor seinen Wachstumskurs fort, wie aus den gestern veröffentlichten Zahlen hervorgeht.
Im ersten Halbjahr 2026 warb die Schweizer Gesellschaft bei ihren Kunden rekordhohe 16 Milliarden Dollar an neuen Geldern ein. Damit übertraf das Unternehmen Analystenschätzungen leicht. Insgesamt verwaltete Partners Group zur Jahresmitte 186 Milliarden Dollar. «80 Prozent des Geschäfts stehen gut da», sagte Konzernchef David Layton in einer Investorenkonferenz. «Bei 20 Prozent gibt es meiner Ansicht nach jedoch noch Nachholbedarf.»
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06:10
Der SMI wird 0,03 Prozent höher erwartet.
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05:00
Eine Schwäche im Chip-Sektor hat die asiatischen Börsen am Donnerstag belastet. Anleger zeigten sich vor den mit Spannung erwarteten Quartalszahlen des Branchenschwergewichts TSMC zurückhaltend. Selbst gute Nachrichten konnten die Stimmung nicht heben: Die Aktien von ASML, dem wichtigsten Ausrüster der Chip-Industrie, schlossen trotz angehobener Umsatzprognosen leicht im Minus. «Ich glaube nicht, dass es eine einzelne negative Schlagzeile gibt, die den Ausverkauf bei Halbleitern antreibt», schrieb JPMorgan-Händler Brian Heavey in einer Notiz. «Ich denke, es zeigt nur, wie hoch die Messlatte für die Chip-Ergebnisse liegt.» Der breiteste MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans rutschte um 1,7 Prozent ab. Der südkoreanische Kospi brach um 6,3 Prozent ein, belastet von Kursverlusten bei Samsung und SK Hynix. Der japanische Nikkei-Index fiel um drei Prozent. Gleichzeitig trieben die zunehmenden Spannungen im Nahen Osten den Ölpreis weiter in die Höhe.
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04:00
Im asiatischen Devisenhandel gewann der Dollar geringfügig auf 162,11 Yen und legte leicht auf 6,7704 Yuan zu. Zur Schweizer Währung notierte er 0,1 Prozent höher bei 0,8061 Franken. Parallel dazu blieb der Euro fast unverändert bei 1,1462 Dollar und zog um 0,1 Prozent auf 0,9240 Franken an. Das Pfund Sterling erreichte ein Zwei-Monats-Hoch von 1,3538 Dollar. Händler verwiesen auf die Erwartung, dass der voraussichtlich neue Labour-Chef Andy Burnham einen finanzpolitisch konservativen Kurs einschlagen werde.
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03:00
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02:00
Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,29 Prozent im Plus bei 52.658,64 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,38 Prozent auf 7.572,40 Zähler nach oben. Dagegen fiel der technologielastige Nasdaq 100 um 0,28 Prozent auf 29.502,60 Punkte.
In den USA hat sich der Anstieg der Erzeugerpreise merklich verlangsamt. Bereits am Dienstag hatten die Verbraucherpreise die gleiche Tendenz gezeigt und dem Markt damit etwas Schwung gegeben.
Geopolitisch bleiben die Spannungen in Nahost im Anlegerfokus, zumal die Ölpreise wieder stiegen, nachdem US-Präsident Donald Trump dem Iran mit Angriffen auf die zivile Infrastruktur des Landes gedroht hatte. Unterdessen startete das US-Militär nach eigenen Angaben die zweite Angriffswelle des Tages gegen den Iran. Die Angriffe richten sich demnach gegen militärische Fähigkeiten des Irans, die dafür genutzt worden seien, Handelsschiffe in der Strasse von Hormus zu bedrohen.
Die Aktie von Apple erklomm ein Rekordhoch und gewann als Dow-Spitzenreiter 4,0 Prozent. Rückenwind kam von guten Nachrichten zum iPhone-Absatz sowie von einem entscheidenden regulatorischen Durchbruch für die KI-Plattform des Technologiekonzerns in China. Apple verbuchte mit dem Mobiltelefon im zweiten Quartal einen Rekordanteil von 20 Prozent am globalen Smartphone-Markt, obwohl die gesamten Auslieferungen der Branche aufgrund einer gravierenden Speicherknappheit auf den niedrigsten Stand seit 2013 fielen.
Zudem erhielt Apple die lang erwartete staatliche Genehmigung zur Einführung von Apple Intelligence in China, was dem Unternehmen auf dem weltweit am härtesten umkämpften Smartphone-Markt möglicherweise einen Schub verleihen könnte. Dies schliesse eine der zentralen Lücken in der KI-Strategie von Apple, die von Analysten bemängelt worden sei, hiess es am Markt.
Im Fokus standen zudem die Papiere von Paypal , die um mehr als 17 Prozent auf 55,52 Dollar nach oben schnellten. Der Zahlungsdienst steht laut Kreisen vor einer möglichen Übernahme. Der Zahlungsabwickler Stripe und der Finanzinvestor Advent hätten über 50 Milliarden US-Dollar für den Fintech-Pionier geboten, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Mittwoch unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Offerte soll einem Eingeweihten zufolge bei rund 60 Dollar je Aktie liegen.
Quartalszahlen legten unter anderem die US-Bank Morgan Stanley vor. Zudem berichtete der im Dow notierte Arzneimittelhersteller Johnson & Johnson (J&J) über sein abgelaufenes Jahresviertel. Morgan Stanley überzeugte ähnlich wie am Tag zuvor JPMorgan und Goldman Sachs mit sprudelnden Einnahmen in den wichtigsten Geschäftsbereichen. Die Aktie legte um 0,4 Prozent zu. Für J&J ging es um 2,7 Prozent nach unten. Zwar hob der Konzern seine Jahresziele an, doch am Markt wurde auf durchwachsene Umsätze bei Arzneien hingewiesen.
Die Aktien von SpaceX fielen im Handelsverlauf erstmals seit dem Börsengang Mitte Juni unter den Ausgabepreis von 135 US-Dollar. Am Ende schafften es die Papiere des Raumfahrt- und KI-Konzerns von Tesla-Chef Elon Musk mit minus 0,6 Prozent auf 135,27 Dollar aber knapp über die Marke. Nach der ersten Euphorie im Zuge des Rekord-Börsengangs und der Bestmarke am dritten Handelstag bei 225,64 Dollar war es für die Titel auf Talfahrt gegangen.
Einen Kursverlust von gut 15 Prozent musste Pentair verkraften. Das Unternehmen für Wasseraufbereitung kappte sein Jahresergebnisziel. Die kanadische Bank RBC strich daraufhin ihre «Outperform»-Erwartung für die Aktie. Dabei wurde auch auf den überraschenden Weggang des Finanzchefs nach nur vier Monaten im Amt verwiesen.
Die Aktien von Lucid erholten sich mit plus 29 Prozent deutlich von ihrem jüngsten Kursverfall. Am Dienstag hatten sie nach Bekanntwerden eines Berichts über die Prüfung strategischer Optionen durch den US-Elektroauto-Hersteller - darunter die Anmeldung eines Insolvenzverfahrens nach Chapter 11 oder den Rückzug von der Börse - zeitweise bis zu 55 Prozent eingebüsst. Das Unternehmen hatte den Bericht zurückgewiesen.

